[SOUL TALK] Helfersyndrom – für andere da sein, ohne Dich zu verlieren | mit Steffen Kirchner
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Transkript anzeigen
00:00:01: Wann hört Mitgefühl auf eigentlich ein Geschenk für andere zu sein und wird vielleicht zur Flucht vor sich selbst?
00:00:10: Ich habe heute eine Geschichte mitgebracht in dem neuen Soul Talk mit Steffen, die mich nicht mehr loslässt.
00:00:16: Und zwar von
00:00:17: einem Arzt
00:00:19: aus einem fernöstlichen Land der wirklich ein Genie auf seinem Bereich ist.
00:00:26: Er heilt andere und ich hab ihn letztens getroffen.
00:00:32: Er ist wie ein
00:00:33: Wrack,
00:00:35: sowohl psychisch als auch physisch heilt aber andere am laufenden Bande.
00:00:42: Und das ist kein Einzelfall!
00:00:43: Das ist eher für mich ein Spiegel und das ist mir echt schon oft aufgefallen dass Menschen die immer andere Heilen und dieses Helfer-Syndrom haben wirklich selbst sehr leer sind.
00:01:02: Diese Folge heute Die lohnt sich für dich auf jeden Fall, falls du auch das Gefühl kennst immer für andere da zu sein.
00:01:09: Aber selten vielleicht für dich selbst.
00:01:12: Also nimm dir heute einfach mal die Zeit und nimm aus dieser Folge mit warum selbst die talentiertesten Helfer wie zum Beispiel dieser Arzt an sich selbst scheitern Und was wirklich hinter dem Muster steckt immer für anderen da zu seien Ob echtes Mitgefühl Vielleicht ganz woanders beginnt, als wir eigentlich alle glauben?
00:01:35: Wenn sich das für dich spannend anhört, dann ist diese Folge wie für dich gemacht.
00:01:38: Also lass uns rein starten!
00:01:40: Let's go
00:01:40: intro!
00:01:54: Mein lieber Freund, wie gehts dir?
00:01:58: Ja... müde aber gut tatsächlich muss ich sagen Ich bin echt heute müde, das muss ich echt sagen.
00:02:06: Das kann man einfach mal so aussprechen.
00:02:09: Früher habe ich es mich nicht sagen getraut weil es war früher immer ein bisschen so ein Zeichen von Schwäche.
00:02:13: Ich kenne es noch so für meinen Vater und so wie du bist müde.
00:02:16: Habe ich dir mal glaube ich erzählt?
00:02:18: Wenn ich von der Schule nach Hause gekommen bin durfte ich mich auf keinen Fall hinlegen weil wenn mein Vater früher nachhause gekommen ist dann sowieso schliefst du denn?
00:02:25: Dann so ja weil ich müde bin, ja von was denn?
00:02:27: Bist du krank!
00:02:28: Nach dem Motto nach und ich habe das ist echt noch irgendwie gefühlt gibt es noch einen klitzekleinen Anteil in mir der Scham behaftet sagt, ich bin müde.
00:02:36: Aber heute bin ich müde!
00:02:40: Ja... Es ist gut wenn man überwiegend ein Audio-Podcast tratt.
00:02:45: Man hört es dir nicht so richtig an.
00:02:47: Mir hört man's vielleicht bisschen an dass ich zwar nicht müde bin aber dass ich leicht erkältet bin.
00:02:53: Also ich bin auch nicht bei ganz hundert Prozent, also sind wir heute beide nicht ganz bei Hundert Prozent.
00:02:58: Aber das soll nicht zum Nachteil gereichen für die Folge, weil es passt eigentlich super zu unserem heutigen Thema.
00:03:04: Voll!
00:03:05: Voll!
00:03:06: Du hast mir dort das Thema geschickt und ich fand das gleich ziemlich cool.
00:03:09: Magst du mal kurz erzählen wie du darauf kommst?
00:03:13: Achten da gab's unzählige Impulse, die auf dieses Thema eingezahlt haben unter der Dusche.
00:03:22: Das habe ich tatsächlich jetzt noch geschafft, mich zu duschen.
00:03:26: Da ist mir das eingefallen und da war es für einen großen Deckmantel.
00:03:30: könnte das dann eigentlich stehen was wir heute besprechen?
00:03:33: Und ich glaube dass tatsächlich das Wort Helfer-Syndrom da ganz gut passt nämlich immer anderen helfen zu wollen obwohl man selbst eigentlich überhaupt gar nicht die Energie hat und überhaupt gar nichts in der Lage ist anderen zu helfen.
00:03:47: aber trotzdem ist es quasi so die eigene Mission retten zu wollen, so ein bisschen timbenzkommässig.
00:03:55: Erst mal die Welt retten und dann frühstück ich nach dem Motto.
00:04:01: Und da gibt es wirklich also unzählige Beispiele und ich kenne auch dieses Verhalten tatsächlich in Teilen aus der Vergangenheit.
00:04:09: von mir selbst muss ich ganz echt sagen Eigentlich geht es mir gar nicht gut, aber mich fragt jemand.
00:04:15: Hey kannst du mir helfen?
00:04:16: Ja klar ich fahre los!
00:04:17: Ich bin da und obwohl ich eigentlich überhaupt gar nicht in der Lage war also jetzt nur mal als plakatives Beispiel... Ich habe mich letztens mit einem Arzt getroffen, der aus einem fernen Land kommt.
00:04:30: Ich möchte das dann nicht zu sehr auf seine Person hinweisen Und er ist ein herausragender Homöopath zum Beispiel und weiß wirklich innerhalb von Sekunden teilweise, was für ein Konstitutionsmittel die Person braucht um ihr Problem zu lösen.
00:04:52: Und das sind teilweise schwerwiegende Probleme am Start.
00:04:56: Also von jahrelanger chronischer Erkrankungen bis zu krassen psychischen Problemen kann man alles heilen.
00:05:03: Kann man alles hier.
00:05:04: nimmst du das?
00:05:05: Nimmst Du das?
00:05:05: Nehmt du das erst!
00:05:06: Und teilweise funktioniert es einfach in einer erstaunlichen Präzision Und er hat quasi die größten Hautprobleme, dass er einfach nicht aus dem Haus gehen kann.
00:05:20: Immer mit Sonnenbrille.
00:05:22: Dann hat er panische Angst alleine zu sein.
00:05:26: Panische Angst!
00:05:27: Er ist eigentlich wie ein Kleinkind.
00:05:29: Man muss ihn überall hinfahren und wieder abholen draußen warten... ...und der ist in unserem Alter ne?
00:05:37: Also das wegen zwanzig.
00:05:42: Anfang, neunzehnhundertzwanzig geboren.
00:05:48: Also da ist wirklich eine krasse Angst vom Leben eigentlich am Start.
00:05:55: Eigentlich
00:05:55: fast
00:05:58: eine Überlebensschwierigkeit so sich selbst einfach zu versorgen aber wirklich Fähigkeiten die ganze Welt retten zu müssen.
00:06:07: und sieht der das auch selber als Problem?
00:06:09: oder ist es für den halt?
00:06:11: Egal, das ist halt so.
00:06:15: Also ich glaube es gibt natürlich Anteilen ihm.
00:06:17: das nervt ihn total.
00:06:19: auf der anderen Seite hat er dann schon auch dieses Ego und Selbstbewusstsein zu sagen ne alles cool.
00:06:27: soweit also wer ist der nächste?
00:06:29: So nach dem Motto dem ich jetzt hier helfe Und wirklich einfach kein Plan wie er aus seiner eigenen Situation rauskommt weil er sich die Zeit gar nicht nimmt.
00:06:38: und ich glaube da ist quasi auch wirklich der Hase im Pfeffer Und das kenne ich auch aus einem noch näheren Umfeld,
00:06:46: dass
00:06:46: immer alles dafür getan wird um anderen zu helfen.
00:06:51: Aber selbst hat man Schlafstörungen, Zitteranfälle, Tinnitus, kenne nicht alles wirklich von den Menschen die eigentlich, ich sage jetzt mal ganz gemein fast schon schwer geschädigt sind einfach und energetisch echt im Mannel sind.
00:07:09: aber wenn sie aufstehen gilt quasi Jeder Gedanke, wie kann ich jetzt anderen helfen und wie kann die Welt einfach besser machen?
00:07:18: Und deswegen wollte ich da heute mit dir mal drüber sprechen.
00:07:22: Wie wichtig es eigentlich wirklich ist... ...einfach diese Schale der Liebe zu füllen.
00:07:28: Das habe ich dir glaube ich schonmal vorgelesen dieses Gedicht.
00:07:33: Sei wie eine Schale also sei überflüssig sozusagen.
00:07:37: Über fließend.
00:07:40: Anstatt ausfließend!
00:07:42: dass du ja quasi ständig irgendwelche Lecks hast und bist dann am Ende Lehrer als diejenigen, die du gefühlt hast.
00:07:51: Genau!
00:07:51: Und ich glaube darum sollten wir heute einfach mal sprechen so über dieses Helfer-Syndrom immer anderen helfen zu wollen.
00:07:59: Mhm.
00:08:00: Genau erweise dich als Schale Dich aus Kanal.
00:08:03: So heißt es in dem Gedicht auch noch oder in dem Brief den Du da zitierst damals von Bernhard von Clairvaux.
00:08:09: der hat den geschrieben Ja, das mit diesem Helfer-Syndrom.
00:08:14: Ich habe das für mich so ein bisschen immer... ich bezeichne es für mich anders weil ich persönlich mit dem Wort helfen halt was total Positives verbinde allerdings mit dem Retten nicht.
00:08:28: deswegen hab' ich das für mir persönlich nur so.
00:08:30: meine Sache habe ich das Helfersyndrom als Rettersyndrome umformuliert und ich mein auch tatsächlich zwei verschiedene Dinge.
00:08:37: ich glaube nämlich dass ein Mensch deren Helfer-Syndrom hat, in meiner Definition.
00:08:42: Der versucht halt eben schon auch zu helfen aber im Vergleich zum Retter ohne sich dabei selbst erstens außer Acht zu lassen bzw.
00:08:52: zweitens auch sich selbst nicht aufzuopfern.
00:08:56: Also das Rettersyndrome ist so in meiner definition einfach dann ein Mensch der sagt okay Egal was mit mir ist, ich würde sogar mein Leben opfern und manche tun das ja auch wenn nicht gleich komplett aber zumindest mal so in Scheibchen Hauptsache irgendjemand anderen ist geholfen.
00:09:15: Das heißt sie stellen ihren eigenen Selbstwert und ihre eigene Sicherheit und ihr eigenes Wohlbefinden oder auch ihrer eigenen Gesundheit einfach komplett hinten an ohne zu verstehen dass auch so eine Haltung natürlich sich überträgt auf den Menschen, dem man versucht zu helfen.
00:09:33: Vor allem wenn es jetzt nicht ein einmaliger Fall ist wo jetzt jemand vielleicht in der Lebensgefahr schwebt und man versucht ihn dann irgendwie vom Berg zu retten oder sonst irgendwo sondern es gibt ja einfach auch Unterstützungsprozesse die Jahre gehen oder zumindest Monate und das ganz interessant.
00:09:50: du weißt ja genauso gut wie ich dass sich Informationen auch doch zum Beispiel Nahrung Wasser natürlich ganz im speziellen gutes Stichwort brust und der Stelle oder auch doch was auch immer übertragen.
00:10:01: Und es gibt einen sehr berühmten indischen Lehrer, ein Spürtein-Lehrer, der vor kurzem eine Geschichte erzählt hat, dass er in einem... Also er war eingeladen mehr oder weniger bei Bekannten und die Frau hat dann gekocht.
00:10:19: Und die Frau war an dem Tag einfach in einer unfassbar schlechten Stimmung.
00:10:23: War extrem schlecht gelaunt, extrem zornig und so weiter.
00:10:26: Dann hat sie gekocht und hat ihnen dann das Essen gebracht.
00:10:28: Und er hat dann halt sehr gesagt ich werde das nicht essen!
00:10:31: Und sie hat gesagt was?
00:10:33: Und na indische Kultur?
00:10:34: oder geht es ja also auch wirklich als schlimmste zurückweisung und Respektlosigkeit wenn du es estest dass dir umgeboten wird was gemacht wurde nicht ist.
00:10:43: Und da hat er gesagt nein ich werde dieses Essen von dir so nicht essen weil so wie du bist so möchte ich nicht sein.
00:10:49: Also das heißt, alles was ich bin und was ich fühle überträgt sich natürlich ja auch in gewisser Art und Weise und schon alleine schon aus dem Grund... es ist ja nur einer von vielen Gründen würde ich immer sagen okay passt denn eigentlich das was ich bewirken wird zu der Art und Weiße wie ich auch bin oder übertrage ich auch nicht irgendwo ein Stück weit energetisch mein meine Signatur auf diesen Menschen nicht nur durch Essen und so weiter, sondern auch durch Worte.
00:11:17: Auch durch Handlungen gibt es einen schönen Satz, auch Ratschläge sind Schläge.
00:11:21: Genau ein Ratschlag der vielleicht liebevoll gemeint ist aber eben sehr aggressiv kommuniziert wird hat eine aggressive und somit destruktive Komponente.
00:11:32: Und dementsprechend würde ich immer sagen okay bin ich eigentlich der Bote dessen was meine Botschaft bewirken oder ausdrücken soll.
00:11:40: das werden wir also mein erster Gedanke dazu.
00:11:42: Genau, ist das im Gleichklang weil die Signatur und das ist das was du vorhin auch gesagt hast Die finde ich so wichtig wie so ein Stempel den man mit gibt sozusagen Wie man denn die Botschaft verpackt.
00:11:56: Ja und
00:11:57: es ist alles Energie Es ist alles Schwingung Und wenn das nicht zusammenpasst dann ist es ja fast schon manchmal im Paradoxum
00:12:04: Ja total die
00:12:05: Energie gar nicht weiß wo sie hin soll.
00:12:06: so richtig
00:12:07: ja ja und Ich weiß nicht, was du denkst.
00:12:12: Dein Beispiel von dem Arzt ist er wirklich sehr bezeichnend eigentlich.
00:12:17: Ich meine, ich gehe jetzt eben davon aus als ein sehr gebildeter Mensch.
00:12:21: der hat die Fähigkeit also erst mal nicht nur klar zu denken, es auch in gewisser Weise reflektiert wahrscheinlich.
00:12:28: Er ist analytisch gut, er ist wahrscheinlich sehr empathisch.
00:12:32: Jetzt ist die Frage, hat er überhaupt keine Selbstempathie?
00:12:38: Also fehlt dem das bei sich selbst, was ihnen bei anderen zu Hilfe zum guter Arzt sein zu können?
00:12:46: Dass so etwas gibt es manchmal.
00:12:49: Oder was steckt denn da dahinter?
00:12:51: Weil ich sehe das ja bei vielen Menschen die wirklich ein sehr hohes Empathievermögen haben, die eine sehr hohe emotionale Intelligenz haben und auch eine prognitiv rationale Intelligenz mitbringen aber die das Offensichtliche im Leben, was sie selber betrifft einfach überhaupt nicht erkennen!
00:13:07: oder verdrängen die das komplett?
00:13:10: Das ist mir mal meine Frage, was du denkst wenn du jetzt den anschaust.
00:13:13: Oder du kennst ja auch andere Beispiele von Menschen.
00:13:15: Ich glaube jeder von uns kennt Beispile von solchen Leuten.
00:13:19: Also
00:13:20: ganz ehrlich Die Menschen, die mir jetzt einfallen...das ist schon so eine halbe Hand voll.
00:13:24: mindestens Die haben die Fähigkeit auch bei anderen nicht.
00:13:32: Das muss ich ganz echt sagen.
00:13:34: also sie haben auch nicht die Fährigkeit Feingefühl zum Beispiel zu entwickeln für andere wieder in gerade die Situation ist und dann wird dann quasi einfach dieses Ich helfe dir jetzt auf meine Art und Weise sehr, sehr stark einfach durchgedrückt.
00:13:47: Also schon auch nazistisch muss ich sagen.
00:13:50: Nazistische Ansätze nicht nur Ansätze sondern auch
00:13:54: sehr
00:13:55: starke Ausprägungen von Nazismus Und das Ist auch das was ich zb bei dem Arzt feststelle.
00:14:04: also so dieses emotional intelligent zu sein, kann ich da tatsächlich auch nicht feststellen.
00:14:12: Also es ist schon immer jeder andere Schuld an allem.
00:14:16: also deswegen... Da ist Verantwortungsabgabe zum Beispiel auch ganz oben.
00:14:21: Das heißt er ist extrem fachkompetent und begraubt in so einem Bereich.
00:14:25: aber das ist eine Art Inselbegabung quasi.
00:14:29: Genau!
00:14:29: Und das ist vielleicht auch wenn ich drüber nachdenke ein bisschen die Schnittstelle oder die Gemeinsamkeit von denjenigen, wo ich darüber nachdenke.
00:14:43: So dieses Ich kann es einfach nicht auf mich selbst anwenden weil wie ich anderen helfe einfach vielleicht auch manchmal so eine Übergriffigkeit hat.
00:14:57: das werde ich auch nicht vergessen.
00:14:58: ich war mal mit einer Freundin zusammen beim Essen Mit dem Arzt und er hat dann angefangen mit seiner Kollegin quasi während wir am Essendstisch gesessen sind mit seiner Kollegin, so mit vorgehaltener Hand über meine Partnerin zu sprechen.
00:15:18: Was?
00:15:19: Also was man der denn jetzt geben müsste.
00:15:22: So.
00:15:23: Während wir am essendstischen Gesessen sind nur so viel dazu mal ein Beispiel zu bringen wie übergriffig also wir saßen da so beide haben oder alle vier haben gegessen und plötzlich haben sie das Besteck weg gelegt und dann so mit vorgehaltener hand Das würde der mit Sicherheit helfen.
00:15:40: Und dann so, alles klar bei euch?
00:15:43: Ja ja, passt schon!
00:15:45: Dann weiter gegessen und hinterher hat sich eben ausgestellt... Also wir haben uns jetzt damals beratschlagt und wir hätten folgende Empfehlungen nach dem Motto.
00:15:55: Keiner hat danach gefragt, keiner wusste eigentlich was es geht.
00:15:58: Die haben nie richtig mit ihr über irgendwas gesprochen.
00:16:01: nur um mal ganz kurz die Dimension von anderen helfen aber selbst quasi Ein energetisches Frag sein.
00:16:13: Und lustigerweise ist diejenige, mit der er da gesprochen hat auch immer in der Liebe.
00:16:21: Liebe ist über alles und Gott ist genau das göttliche Indie musst du einschalten können.
00:16:28: und sie war das letzte Mal hier in der Inkarnation dann war es für Sie.
00:16:37: Also das
00:16:37: ist ihr Selbstbild quasi?
00:16:39: Ja genau.
00:16:41: Und laut ihrem Mann hat sie die kürzeste Zündschnur, die er so kennt.
00:16:47: Ein falscher Satz und Wiedersehen sozusagen.
00:16:51: Das ist so was ich meine bei den anderen
00:16:54: ein
00:16:55: bisschen, sondern bei den Anderen halt immer genau zu erkennen.
00:16:58: vielleicht ist es auch mit unter die Hauptmessage bei den andern immer genau zur Erkennen Was denn jetzt nicht stimmt, wie man quasi das Leben perfektioniert?
00:17:06: Wie man alles heilt.
00:17:08: Aber halt ein riesen eigener blinder Flex sozusagen und ich glaube wir können uns da alle nicht freimachen davon dass wir bei anderen immer sehr viel vielleicht auch erkennen und Vielleicht ist es genau das Dass wir in den andern einfach die Fähigkeit haben was zu erkennen was eigentlich einen spiegel für uns selbst wäre sozusagen Und uns manchmal die fähigkeit fehlt das auf uns selbst auch anzuwenden.
00:17:34: Es gibt ja da, weil wir vorhin über Empathie gesprochen haben.
00:17:37: Also alle die jetzt eben dieses Helfer oder Retter-Syndrom haben wie auch immer also alle die Welt verbessern wollen oder was für andere Menschen tun wollen, die haben hier eben diesen Empathienanteil.
00:17:47: aber das ganz Interessant ist dass das ja nur ein Teil des Dreiecks ist diese Empathies.
00:17:53: es gibt dann noch die Eckpartie also die Abgrenzungsfähigkeit quasi die jetzt zum Beispiel einen Arzt braucht damit er eben nicht in dieses Leid rutscht, das vielleicht bei einem schreien Patienten vor ihm ist.
00:18:06: Also wenn man sich eben nicht abgrenzen kann auch da erstmal zu grenzenlos empathisch und hat gar keine Regulationsfähigkeit auch bei sich bleiben zu können, wenn es notwendig ist.
00:18:16: Wenn man nur ekopathisch ist dann hat man überhaupt keine Möglichkeit sich einfühlen zu können dann wird man kalt.
00:18:21: Es gibt noch einen dritten Begriff und zwar heißt der Empathie also ein Schreibt mal wie Empathy aber mit nem i Und Empathie ist quasi die Empathies für sich selbst.
00:18:33: Also wenn Empathied die Fähigkeit ist, sich in andere Menschen einfühlen zu können, ist Empathia die Fährigkeit sich in sich selbst einfühlt zu können also sich selbst wahrnehmen zu können.
00:18:43: und das was du da jetzt beschreibst bei dem Arzt und ich glaube da würde ich fast mal den Verdacht hegen dass es bei einigen der Falle ist, die man jetzt bei diesem Helfer- oder Rättersyndrom beobachtet.
00:18:55: Da fehlt ganz viel EmpathIE.
00:18:58: Also die haben gar keinen Gefühl mehr für sich selbst.
00:19:02: Die spüren sich selber gar nicht, ne?
00:19:04: Die sind so in ihrem Helfer-Modus, im Rettermodus und im Tun, die sind so wegfokussiert auf andere, auf die Welt, auf das Leid, auf den Menschen, auf dieses Aufjenes dass sie sich eigentlich fast von sich selbst dissoziert haben also abgespaltet haben ein Stück weit Und vielleicht auch ganz gerne anderen Menschen helfen und sich um die Leben von anderen kümmern, damit sie sich um ihr eigenes Leben nicht mehr kümmern müssen.
00:19:34: Was vielleicht manchmal der größere Akt wäre.
00:19:36: Aber das kennt man glaube ich auch aus dem Privatleben, dass es manchmal deutlich leichter ist, einem anderen in seinen Beziehungsproblemen einen schlauen Ort zu geben als den eigenen Beziehungskriff zu kriegen.
00:19:46: Also man sieht natürlich die Fehler bei den Anderen immer relativ klar Und kannst ja auch klar benennen, dass der Vorteil ist bei den anderen muss man selber die Lösung nicht herbeiführen.
00:19:55: Sondern man kann einfach nur sagen hey es doch ganz klar da wäre das und das zu tun.
00:19:59: Man muss es aber dann nicht tun!
00:20:01: Das was er anstrengend ist, ist es zu tun!
00:20:04: Wenn man selbst in einer Kiste sitzt bei seinen eigenen Themen kommt man manchmal eben nicht mehr so leicht ins Tun weil man emotional damit verwoben ist.
00:20:11: Und wenn wir emotional damit verboten sind sieht man auch manchmal nicht mehr etwas zu tun wäre Und deswegen schaut man dann ganz gerne auch mal weg und möchte sich damit gar nicht mehr beschäftigen.
00:20:19: Und beschäftigt sich lieber mit dem Leid der anderen, um sich vom eigenen Leid abzulenken.
00:20:23: So und das ist glaube ich auch so ein Aspekt wo dann viele quasi verwahrlosen eigentlich selber und völlig verlottern aber immer noch tatsächlich einen riesen Job für andere machen Aber ohne zu merken dass sie da mit eigentlich einem ganz großen und wichtigen Teil dessen was eigentlich ihre Aufgabe wäre sich selbst auch als Heil als heilsames Wesen quasi zu erschaffen.
00:20:47: Als erstes, dass sie den eigentlich komplett vernachlässigen und zumindest gar nicht so gut helfen und teilen können.
00:20:53: Und vor allem auch zeitlich sehr begrenzt weil irgendwann gehen diese Leute vor die Hunde.
00:20:59: Gibt es ja viele berühmte Beispiele auch.
00:21:02: auch viele Heilerinnen von Mittelalter oder viele berühmte Persönlichkeiten, die extremes Leid ja auch gehalten haben aber selber eigentlich daran zugrunde gegangen sind.
00:21:13: Also wirklich Selbstaufopferung im schlechtesten Sinne.
00:21:18: Ich möchte nochmal einen anderen Aspekt mit reinbringen.
00:21:21: Vielleicht eine kurze Story dazu?
00:21:23: Ich habe mal an einem ersten Weihnachtsfeiertag vor vielen, vielen Jahren in der Bahnhofsmission in München Essen ausgegeben und das war eine ganz zauberhafte Stimmung dort, da kommen dann einfach auch Obdachlose die da quasi Weihnachten feiern.
00:21:41: Da ist auch so ein Christbaum aufgebaut und man gibt da quasi Suppe aus und Tee usw.
00:21:48: Und da war ein Hotelbesitzer mit mir in der Essensausgabe und er war so ein bisschen ruhiger.
00:21:56: und dann sagt er plötzlich warum glaubst du eigentlich dass wir das alles hier machen?
00:22:04: Und
00:22:05: ich hab mir gedacht, ja weil die Menschen halt da irgendwie Hilfe brauchen und weil halt es jemand machen muss.
00:22:16: Und weiß vielleicht auch irgendwie Freude macht den anderen zu helfen.
00:22:20: Aha!
00:22:20: hat er gesagt Ich habe mir nämlich da total viele Gedanken gemacht ehrlich gesagt ob ich das alles nicht hier mache um mich selbst einfach dann besser zu fühlen Ob ich das gar nicht für die mache sondern für mich dass ich dann sagen kann boah Ich bin schon echt auch ein toller Held, weil ich helfe auch total krass.
00:22:39: Am ersten Weihnachtsfeiertag bin ich hier anstatt bei meiner Familie... Also das muss man erst mal machen, dass man sich da so aufopfert für andere.
00:22:50: Das fand ich dann total spannend wie er das ganz ehrlich gedroppt hat.
00:22:57: Wie hoch ist der Ego-Anteil am Helfen?
00:22:59: Dass ich sagen kann Du, was hast denn du am ersten Weihnachtsfeiertag gemacht?
00:23:04: Ja ich war bei meinen Großeltern und haben Schweinebraten gegessen.
00:23:07: Ich so, achso ja aber ich war in der Bahnhofsmission habe Essen ausgegeben für Obdachlose nach dem Motto Und das beobachte ich eben auch Dass dann eben diese Streben nach Helfen ganz oft auch damit verbunden ist Dann immer wieder droppen zu können.
00:23:29: Tja wenn wir denen nicht geholfen hätten dass Dann wären die vielleicht nicht mehr her.
00:23:33: Wenn wir das nicht gemacht hätten, dann würde die Welt vielleicht jetzt auch ganz anders aussehen.
00:23:39: Wenn man wäre der nicht das eingeleitet hätte.
00:23:42: Also so nach dem Motto dann auch diese Erfolgsstorys immer zu droppen die ganze Zeit also so tuegutes und spreche darüber so nachdem Motto sehe ich da auch sehe ich die ganze zeit ja und vor allem auch immer dieses trüffel schweinartige Dieses Trüffelschwein artig.
00:23:59: er hat mich gefragt wie geht es denn der mutter?
00:24:01: Ich so, ja.
00:24:04: Geht ein bisschen Hüftprobleme und dann so... Da kann man was machen!
00:24:08: Was hat's denn genau?
00:24:11: Lass doch mal ganz kurz meine Marmel jetzt einfach mal ganz raus
00:24:15: nach
00:24:15: dem Motto.
00:24:16: Sofort sieht dieses wo kann ich noch helfen?
00:24:19: Und stand aber vor mir mit Sonnenbrille Riesenhautausschlag und komplett orientierungslos.
00:24:27: Also das war eigentlich ein passendes Beispiel.
00:24:33: Wie geht's dir eigentlich?
00:24:34: Ist ja egal, aber wie geht es deiner Mutter.
00:24:36: Oh, da kann man was machen!
00:24:38: Ja, das ist genau so meinst du.
00:24:40: Das stimmt, das beurachtet man auch eufig.
00:24:43: Also praktisch helfen um sein eigenes emotionales Defizit irgendwo zu verringern ein Stück weit auch.
00:24:51: Also helfen um dadurch Anerkennung und vielleicht auch Status zu bekommen.
00:24:55: So ich bin der, der es gemacht hat.
00:24:56: Da
00:24:56: wusste ich doch etwas.
00:24:58: Genau, genau.
00:24:59: Also schon dieses bisschen profilierender durch vielleicht auch dass man jetzt immer wieder geholfen hat so und wir wollen ja gar nicht helfen vertäufeln.
00:25:10: So nach dem Motto wenn ihr diese Folge gehört habt dann ist es learning das ihr bitte nie mehr jemanden helft.
00:25:17: Das solls natürlich nicht sein.
00:25:19: Aber es ist schon eine spannende Frage.
00:25:21: trotzdem dass man sich mal überlegt okay gut ich helfe gerne.
00:25:24: so wenn ich jetzt alle die jetzt dazu hören Wenn man das für sich bejahen würde, bin ich jemand der gerne hilft?
00:25:32: Okay ja.
00:25:33: Gut, warum?
00:25:35: Und diese Warumfrage ist nicht so banal wie sie offensichtlich erscheint.
00:25:39: Weil die erste Antwort auf die Warumfrage wäre, weil man das einfach tut oder weil es einfach schön ist Menschen zu helfen ... Nächstenliebe!
00:25:47: Nächste Liebe genau, also diese oberflächlich moralischen Grundsätze.
00:25:51: Das heißt ja nicht dass die falsch sind oder dass die auch nicht stimmen können ja ein Teil sein aber Vielleicht kann man das mal auf eine andere Ebene heben.
00:26:00: Ich hab' mal ein Beispiel von einem Unternehmer, den ich längere Zeit begleitet habe mit seinem Unternehmen und der genauso war wie du es gerade beschrieben hast selber also wirklich einen Haufen Herausforderungen und Probleme auf allen Ebnen aber tatsächlich fast schon ein kriegerischer Helfer.
00:26:19: Also wirklich Mit dem Vorschlag kann man unterwegs und wenn sich jemand von ihm nicht helfen ließ Wenn ja die Leute nicht coachen durfte, er hat die Leute aufgefordert dazu.
00:26:31: Lass dich jetzt zu mir coachen, lass dir jetzt von mir
00:26:34: helfen.".
00:26:36: Dann war das für ihn emotional wirklich sehr schwerer Schmerz eine ganz starke persönliche Zurückweisung.
00:26:43: Und ich habe ihm dann irgendwann mal die Frage gestellt Also du hilfst dir gerne und das ist wirklich, der hat ein ganz tolles großes Herz.
00:26:52: Und er liebt es wirklich auch Menschen zu helfen.
00:26:54: Er kann übrigens auch tatsächlich helfen.
00:26:56: also er hat eine Gabel und ich habe ihn dann irgendwann gesagt ok stelle vor Du könntest nicht mehr helfen also dürftest nicht mir helfen Es gibt keine Möglichkeit mehr.
00:27:06: Wer bist du wenn du nicht mehr helfen kannst anderen?
00:27:12: Das hat so einer sehr langen Sprechpause geführt.
00:27:15: die Frage da kommen auch keine wirkliche Antwort ausreden und so weiter.
00:27:22: Und viele Leute, ich meine jeder hat so seine Status-Symbole womit er sich identifiziert oder die viele Leute und bei ihm war es tatsächlich eben auch das helfen also sich selbst zu identifizieren mit einer helfenden Person was glaube ich gar nicht so selten ist.
00:27:37: Das, glaube ich, sieht man auch im Elternkontext ganz oft.
00:27:39: Dass Eltern sich als Helfer und Beschützer ihrer Kinder identifizieren.
00:27:44: Und wenn diese Kinder dann älter werden und nicht mehr so viel Hilfe wollen oder brauchen ... Oder wenn die Kinder irgendwann aus dem Haus gehen würden?
00:27:51: Dann ist die Frage ja, wer bin ich eigentlich, wenn ich jetzt denen nicht mehr helfen kann?
00:27:55: Dann hofft man, dass die Kinder schnell Enkelkinder kriegen.
00:27:58: Dass man endlich wieder jemand hat, den man um Bemuttern oder Befahrtern kann.
00:28:02: Oder man holt sich ein Hund!
00:28:03: oder sonst irgendwas, aber das ist genau der Punkt.
00:28:06: Also warum helfe ich eigentlich so gerne und hat es eigentlich mehr mit mir zu tun als mit den anderen womöglich?
00:28:13: Trotzdem ist es ja auch schön um gut zu helfen.
00:28:15: Es geht nicht darum wie du gerade gesagt hast, es geht nicht darum zu sagen hör auf mit dem Blödsinn, sondern es geht darum vielleicht sich bewusst zu machen okay lenke ich mich eigentlich von einer auch weiteren wesentlichen Aufgabe dienen nur mich selber betrifft, lenke Ich mich da womöglich davon ab Weil ich mich so stark auf andere fokussiere und da ja auch eine Art emotionaler Rendite dafür kriege, dass ich das tue.
00:28:38: Dass sich eigentlich meine eigenen Themen gar nicht mehr anschauen.
00:28:40: Und auf meinen eigenen Schmerzen gar nichts mehr, den ich eigentlich hätte in meiner eigenen Baustelle eigentlich gar keine Zeit mehr habe dafür.
00:28:48: Weißt du was auch spannend ist?
00:28:50: Da kommt mir wieder der Steffen Kirchner Signature Satz in den Sinn.
00:28:56: Zeige mir wie du eine Sache machst und ich sage dir alle Sachen machst!
00:29:00: Und für mich ist auch immer ein Anzeichen dafür, dass ich so ein bisschen dieses Retter-Syndrom habe.
00:29:06: Nenn ich es jetzt einfach mal Wenn ich Einfach auf anderen Ebenen Immer mehr gebe als ich eigentlich habe.
00:29:15: Das ist quasi einfach so eine... Auch so eine vielleicht Charaktersignatur.
00:29:21: Also über in Anführungszeichen den energetischen Verhältnissen zu leben und energetisch kann ja auch zum Beispiel monetär sein.
00:29:28: Geld ist ja auch eine Art von Energie Dass sich da auch mehr immer ausgebe, als ich eigentlich wirklich habe.
00:29:35: Und das stelle ich auch bei diesen Menschen fest – dass das quasi mit einher geht!
00:29:40: Also ich gebe immer mehr Energie egal wie diese Energie verpackt ist, als sich eigentlich zur Verfügung habe und es schon spannend, dass das einfach dann auf anderen Ebenen sehr gut funktioniert Absolut.
00:29:54: Also die Konsequente sozusagen, ne?
00:29:56: Genau immer mehr oder eben halt alles.
00:29:58: Alles von dem was ich habe gebe ich sofort weiter.
00:30:01: na das war dieser Satz eben aus dem Brief wo du vorhin zitiert hast.
00:30:04: Na ja da weise dich als Schale und nicht als Kanal weil der Kanal behält ja nix für sich zurück.
00:30:08: Der Kanal gibt eins zu eins.
00:30:10: dessweiter Jutt Was kommt wird sofort eins zu eines weitergegeben.
00:30:14: Er ist praktisch einfach nur so eine Art Durchlaufsystem.
00:30:18: Und ich hab tatsächlich gerade ein ganz brandaktuellen Fall eigentlich im beruflichen Kontext von einer Person, die seit vielen Jahren chronische Geldknappheit hat.
00:30:32: Aber wirklich Hardcore-Knappheid, also die kommt schon klar, aber sie hatte jetzt nicht vierzig Euro zum Beispiel im Monat um sich zum Beispiel ein zusätzliches.
00:30:42: Es ging jetzt speziell um ein Norgensergänzungsprodukt und so weiter, was echt gut gewesen wäre für sie.
00:30:48: Und sie kann sich es aber nicht kaufen obwohl sie das will weil sie die vierzig Euro im Monat nicht hat!
00:30:54: Das ist ein ziemlicher Dauerzustand bei der Frau und das ist ja auch bewusst und es nervt sie wahnsinnig.
00:30:59: Bisher war noch keine Möglichkeit das zu verändern für sie egal.
00:31:02: so.
00:31:02: Jetzt hat sie tatsächlich eine Erbschaft bekommen Keine allzu große Erbschaft Aber im Händes bleiben fünfzehn oder zwanzigtausend Euro übrig So.
00:31:14: Jetzt ist das erste Mal in ihrem Leben, dass sie praktisch einen ganz kleinen fünfstelligen Betrag auf dem Konto rumlegen hat und jetzt entsteht komplette Panik.
00:31:24: Was machen wir mit der Kohle?
00:31:25: Weil jetzt frisst ja die Inflation praktisch das Geld auf.
00:31:30: Also das Geld darf jetzt auf keinen Fall liegen bleiben weil jetzt war natürlich dann der Rat... also erst mal die Frage was mache ich denn mit der?
00:31:40: Hast du gesagt, naja ich helfe dir.
00:31:42: Im Coaching kostet ungefähr genauso viel.
00:31:44: das passt für mich.
00:31:45: Das Lustige war sie ist die schon bei uns im Coaching wie auch immer das wieder finanziell geht.
00:31:50: aber gut jetzt nicht das Thema auf alle Fälle habe Ich hab nicht ich gesagt sonst wurde dann mit ihr gesprochen.
00:31:59: der Rat war halt dann eben hey pass mal auf wenn Du kein Geld hast und es kostet mir fünfzehntausend Euro.
00:32:03: Und die Frage ist was machen wir mit dem Geld?
00:32:04: Ist die Antwort erstmal gar nichts.
00:32:07: Ja, weil du brauchst erst mal ein bisschen liquide Reserven.
00:32:09: Bisschen Backup Money und so weiter.
00:32:11: Liquidität schlägt Rentabilität usw.
00:32:14: Aber es geht nicht!
00:32:15: Und jetzt... Man muss mit dem Geld arbeiten und so fort und sie muss jetzt mal anfangen usw.. Tatsächlich hat das dann dazu geführt dass sie wohl einen Kurs von jemanden oder einem Vortrag oder irgendwas sich angeschaut hat.
00:32:31: Von einem natürliche Investmentprofi der Dessen Geschäftsmodell es ist, genau mit dieser inneren Unruhe und Unsicherheit und den Ängsten der Menschen.
00:32:42: Und auch der finanziellen fehlenden Bildung dieser Menschen zu arbeiten oder die so zuträgern und zur Kehre zu machen dass die Leute noch mehr Angst haben natürlich dann bei ihnen am Programm das sehr teuer ist einzusteigen um dieses Geld natürlich dann, das Geld, das sie ja nicht haben.
00:32:56: Das Geld dann besser in der Zukunft zu investieren.
00:32:58: Also er bringt praktisch Leute dazu die kein Geld haben, Geld zu investiren, dass sie es nicht haben aber immerhin bezahlen sind davor mit dem Geld, was sie eigentlich investieren könnten.
00:33:06: Aber jetzt haben Sie ja nicht mehr, sondern überwiesen.
00:33:09: Jetzt hat sie praktisch tatsächlich dieses Programm wohl gebucht und lernt jetzt vielleicht Geld zu Investieren, das ihr nicht habt.
00:33:19: Und jetzt konnte sie sich das leisten.
00:33:22: Weil jetzt hatte sie ja das Geld, aber sie hat es eigentlich nicht.
00:33:24: Sie hat es nur geschenkt bekommen.
00:33:26: Aber lustigerweise die vierzig Euro für das Nahrungsergänzungsprodukt Das war schon wieder vergessen.
00:33:32: Und da sieht man mal... Das ist eine intelligente Frau.
00:33:36: Da sieht man wie irrational wenn die Emotionen zu hoch sind und diese eigenen Themen Wenn das nicht geheilt ist auch einfach Diese Ängste und diese Unruhe die da entsteht.
00:33:45: Zu was für katastrophalen Entscheidungen dass zum Schluss führt weil ein Mensch.
00:33:51: Ich meine, sie ist jetzt wirklich nur ein Paradebeispiel für ganz viele Menschen.
00:33:56: Ihr Wunsch war eigentlich – wenn man sie davor gefragt hätte – Sie möchte endlich mal das Gefühl haben, genug Geld zu haben, dass man nicht wegen fünfzig Euro hin oder her überlegen muss!
00:34:06: Jetzt hatte sie es… Scheiß drauf, da ist doch eine Erbschaft da.
00:34:10: aber sie hatte es jetzt mal und das Geld jetzt zu haben ist ein Zustand den die Leute gar nicht aushalten können.
00:34:19: Und das ist dein Beispiel so mit diesem Kanal einfach auch, ne?
00:34:22: Dass wenn ich es gar nicht aushalten kann mal Zeit für mich zu haben.
00:34:27: Mal Energie für mich übrig zu haben oder Geld für mich übrig zu haben, dass mal was bleibt, dass sich nicht alles eins zu eins weitergebt dann erkenne ich vielleicht... Dann erkenn' ich vielleicht, da's doch mein Thema liegt, ja Ich kann gar nix annehmen!
00:34:40: Ja, ich kann nur immer geben aber ich kann NICHT annehmen und halten.
00:34:44: Und damit habe ich eigentlich mindestens fünfzig Prozent der Aufgabe ignoriert und verpasst.
00:34:52: Ja, perfektes Beispiel!
00:34:54: Also das ist so anschaulich und trifft einfach wie den Nagel auf die Kopf sozusagen.
00:35:00: Das ist auch etwas was ich bei den anderen jetzt wenn ich nochmal drüber nachdenke, die Personen die mir einfallen auch perfekt einfach wirklich einzutieren kann.
00:35:12: So dieses annehmen können ist eigentlich
00:35:15: bei allen
00:35:16: völlige Fehlannahme, es geht einfach nicht.
00:35:19: Also selbst ein Kompliment
00:35:21: geht nicht.
00:35:23: Wissen Sie gar nicht was sie damit machen sollen?
00:35:25: Wird's einfach wegignoriert oder wie auch immer?
00:35:29: ne?
00:35:29: Es ist deswegen auch dieses...es geht nur in eine Richtung.
00:35:34: Es geht nur raus!
00:35:36: Ja genau und das scheint ja total im Kontrast zu stehen mit dem dass man sagt heutzutage leben wir eigentlich in einer total egoistischen Gesellschaft wo sich jeder um sich selber kümmert.
00:35:45: Und ich bin mir nicht ganz sicher ob das stimmt.
00:35:48: Ich glaube schon, dass es viele Menschen gibt die total egocentrisch nur noch ihr eigenes Ding machen haben.
00:35:54: Aber ich glaube das ganz viel Egozentrik auch eben aus dieser Erschöpfung herauskommt.
00:35:58: Man nennt das übrigens in der Fachsprache Compassion Fertig.
00:36:02: Also Compassion ist das Mitgefühl und Fertigung ist praktisch dieses Erschöffungssyndrom also praktisch die Mitgefühls-Erschöpfungen könnte man übersetzen.
00:36:12: Das heißt, wenn ich die ganze Zeit mitfühlen bin mit allen anderen und praktisch der Kanal bin und immer nur weitergebe und nichts für mich zurückbehalte.
00:36:19: Nichts für mich übrig bleibt!
00:36:21: Dann bin ich irgendwann so erschöpft dass sich praktisch von diesem ständigen Helfen und kümmern für die Anderen ins Gegenteil rutschendes Pendel schwingt praktisch auf der andere Seite zurück.
00:36:31: Und jetzt denke ich mal bis zu was legts mich alle kreuzweise.
00:36:35: Jetzt bin nur noch ich dran.
00:36:37: Das sind dann die Leute, die sich nur noch um sich kümmern und sagen, ich habe mein ganzes Leben lang für die anderen.
00:36:42: Die anderen haben nicht mal gefragt, aber sie haben auch.
00:36:45: Aber als ein ganzes lebenlang für die Anderen aufgeopfert, Eltern werfen ihren Kindern vor, dass sie ja praktisch jahrelang sich für die Kinder aufgeopferten haben – Entschuldigung!
00:36:52: – das Kind hat sich nicht entschieden, dass es von dir geboren wird.
00:36:55: Du hast dich entschieden einen Kind zu bekommen okay?
00:36:58: So jetzt wirst du im Kind vor, da ist es einige Jahre deiner Lebenszeit.
00:37:01: Okay na also so... Und das ist praktisch das wo das dann zurück Pendelt das Pendel und jetzt kümmert man sich nur noch um sich.
00:37:09: Und ich glaube, dass diese egoistischen Tendenzen, wo man von Menschen sieht oder diese Verhärtung ganz stark eben von dieser unguten, unbalancierten Art des scheinbaren Gebens was eigentlich dann doch wieder ein Gefühl des Nehmen ist herrührt.
00:37:28: Das wäre mein Verdacht dazu.
00:37:31: Wir müssen nicht nur lernen mehr zu geben, wir müssen vor allem erst mal lernen und selbst etwas annehmen zu können.
00:37:39: Und um uns selbst annehmenzukönnen.
00:37:43: Da schließt sich ja fast der Kreis zum Einstieg, weil man ja gesagt haben heute auch, wir sind da beide heute nicht ganz bei hundert Prozent.
00:37:49: du bist ein bisschen müde, hat das gestern einen harten Tag.
00:37:52: ich bin ein bisschen verschnupft.
00:37:54: so was heißt denn dass jetzt heute für dich in der Konsequenz wenn du jetzt heute nicht bei hundert Prozent bist?
00:38:01: Was machst du denn heute da?
00:38:02: Also ist das jetzt einfach für dich dann so oder hat es jetzt eine Konsequenz für dich in deinem Tag, dass du dich heute nicht bei hundert Prozent fühlst.
00:38:11: Ja voll total!
00:38:13: Das hat maximale Konseqenzen.
00:38:15: Nämlich?
00:38:17: Ja wesentlich mehr Ruhe und zwar eben aus dem Aspekt heraus weil ich weiß was ich gestern Abend gemacht habe und ich weiß das braucht wieder auffüllen.
00:38:29: Ich war gestern tatsächlich einfach in drei Stunden einer Helferrolle sozusagen, in einem Coaching-Raum sozusagen und habe da sehr viel gegeben.
00:38:38: Und weiß jetzt genau wenn ich heute nicht auf mich aufpasse dann kann ich das in der Zukunft so nicht mehr machen.
00:38:44: Deswegen ich weiß dass diese kleinen Mini Vacations so wichtig sind.
00:38:49: deswegen weiß ich dass sich wenn wir uns heute aufhören dass ich zum Beispiel am Vormittag jetzt heute erstmal nichts machen werde außer mit der Alina vielleicht irgendwie in den Saft trinken und vielleicht noch mal ein bisschen rausgehen.
00:39:02: Und das war's!
00:39:02: Das weiß ich genau, dass sich das so machen werde.
00:39:06: Und zwar weil ich aus der Erfahrung heraus weiss was ich nicht mehr im Stande bin zu leisten wenn ich es nicht mache.
00:39:14: Weil dann bin ich dauermüde oder bin ich schlecht gelaun?
00:39:16: Vielleicht auch mal einen treff schlechte Entscheidungen und so.
00:39:18: Na das hat dann so viele krasse weitreichende Konsequenzen wenn ich sie nicht mache.
00:39:24: Ja Genau.
00:39:26: Und das ist eben der Unterschied zwischen einem Menschen, der eben auch diese Empathie dann hat wie dir und wenn man die halt nicht hat, weil ein anderer würde jetzt eben sagen oder eine andere würde jetzt sagen, ja gut bin ich etwas müde
00:39:39: usw.,
00:39:39: es geht schon wegen jeder Kleinigkeit da jetzt usw.. Ich muss mich jetzt auch... ich habe da auch nicht Zeit wieder adrehen, der hat ja keine Kinder und er hat ja nicht mein Leben und so.
00:39:48: Das ist für mich gar nicht möglich!
00:39:50: Ein bisschen mehr von dem getränkt, ein bisschen mehr Kaffee und dieses Ding.
00:39:56: Dann geht es schon!
00:39:57: Und genau da geht es los mit diesem... dass man eigentlich seinen zentralen Auftrag übersieht.
00:40:04: Natürlich kann sich nicht jeder vielleicht jetzt den ganzen Vormittag dann freinehmen aber jeder kann etwas für sich tun.
00:40:12: Genau das geht's.
00:40:14: Das heißt ja nicht, dass ich heute den ganzen Tag nichts mehr mache sondern ich verlage das Ganze einfach
00:40:18: auf
00:40:19: eine Zeit wo ich mich wieder gefüllt habe.
00:40:22: Also in der Summe habe ich dann quasi schon auch mein Zeugs gemacht, aber halt vielleicht nicht gleich direkt durchgeballert sozusagen.
00:40:32: Absolut!
00:40:33: Kann ich genauso weitergeben oder zurück geben?
00:40:36: Das ist bei mir genau so mein Nachmittag heute was bei mir sehr selten ist weil ich tatsächlich in der Regel einen recht engen Terminkellen hab, bis auf eine kleine Ordenveranstaltung die aber auch schon wieder eigentlich Privat ist, aber da wo ich hinfahre Es ist ziemlich frei heute noch.
00:40:52: Ich war eigentlich komplett frei, weil ich mich heute noch mittag auf so eine Frequenzmatte zu Hause da, wo ich mich dann drauf legt.
00:40:59: Gut versorgt und dort lege ich mich halt darauf.
00:41:02: Bewusst oder war das Zufall jetzt?
00:41:04: Dass quasi jetzt frei war?
00:41:06: Nee, nee, dass habe ich mir frei geräumt bei mir.
00:41:08: Ist kein noch Mittag frei normalerweise.
00:41:10: Das gibt es nicht, weil... Also
00:41:12: aktiv gesagt, ich kann heute leider nicht,
00:41:15: oder wie?
00:41:15: Ich könnte.
00:41:16: Mir geht's jetzt nicht schlecht aber ich merke Das ist nicht, wie es sein sollte.
00:41:21: Und das sollte morgen besser sein.
00:41:23: Ob's morgens schon alles Perfekt ist?
00:41:25: Weiß ich nicht.
00:41:25: Aber es sollte besser sein!
00:41:27: Es muss sich zumindest in die richtige Richtung entwickeln und dafür muss ich was tun weil ich will morgen und vor allem am Wochenende jetzt dann Menschen wieder besser gut helfen können, wie ich kann.
00:41:37: Deswegen bin ich heute Nachmittag dran und deswegen habe ich alles so weggeschoben oder verschoben um da diese Zeit zu haben.
00:41:48: Hier die letzten beiden Sätze Aus die Schale der Liebe.
00:41:52: Wenn du nämlich mit dir selber schlecht umgehst, wem bist du dann gut?
00:41:56: Wenn du kannst, hilf mir aus deiner Fülle!
00:41:59: Wenn nicht, schone dich.
00:42:01: Ja, siehst du.
00:42:02: Ich glaube das ist quasi genau das was das auf den Punkt bringt am Ende.
00:42:06: Richtig
00:42:07: Und sich zu schonen... ich glaube es gibt mehr Menschen so als man denkt, die auch dieses Gefühl von innerer Getriebenheit haben wie ich das hatte.
00:42:16: Also wenn ich mich jetzt hinlege ist es in der gesellschaftlichen Konvention einfach nahezu assozial.
00:42:26: Weil das macht man ja nicht, man ist fleißig und muss viel machen und harte arbeiten und so.
00:42:31: Und wenn der März dann noch sagt wer Halbtags arbeitet, das geht sowieso nicht und so, dann fühlt man sich da noch mehr getriggert.
00:42:38: Oh okay oh bin ich ja kein guter Bürger oder wie immer.
00:42:42: Ich glaube das Zulassen des Annehmen von Empathie Und das Entwickeln von Empathies, glaube ich vielleicht auch eine Art von Arbeit ehrlich gesagt.
00:42:53: Das passiert nicht einfach so sondern es darf man auch lernen... Ich musste das total hart lernen.
00:42:58: wirklich also richtig crazy hart dass sich einfach mich mal alleine nur für die halbe Stunde hin lege wenn ich das Gefühl habe.
00:43:05: meine Energie ist gerade heute echt ein bisschen ausgegangen.
00:43:15: Früher bin ich da drüber rassiert, wie so eine Dampframme.
00:43:18: Völlig egal... Ja, geht schon!
00:43:19: Passt schon.
00:43:21: Also ich kenne dieses Gefühl auch.
00:43:23: Deswegen weiß ich schon von was ich da rede wenn man völlig über die eigenen Energien drübergeht.
00:43:30: Ich kenne das sehr gut und deswegen kann ich mich auch gut reinfühlen ehrlich gesagt.
00:43:34: Absolut.
00:43:36: Empathie musste ich nie lernen.
00:43:37: Empathy musste ich stark lernen und darf ich immer weiter daran arbeiten.
00:43:43: Es gibt einfach manche Dinge, die hat man und es gibt manche, wie du sagst.
00:43:47: Die muss man sich ein Stück weit erarbeiten und einfach immer Achtsamkeit drauflegen.
00:43:51: Und ich glaube deswegen können wir ganz gut auch das sehen bei anderen weil wir selber durchaus schon an diesen Punkt waren wo wir da vielleicht nicht optimal gelebt haben früher.
00:44:01: Aber man kann es lernen und ist eine gute Botschaft und das sollte man auch lernen für sich und für andere.
00:44:10: Und ich glaube, das kann man einfach für sich mal überprüfen.
00:44:12: Wenn es ein paar Learnings gibt vielleicht aus dieser Folge ob man denn generell vielleicht den Hang hat immer mehr zu geben als man eigentlich hat.
00:44:20: also Stichwort auch haben wir ja schonmal Spenden und so Ob's auf anderen Ebenen auch immer so Energielex gibt die sofort wo sofort alles rausgeht aber nichts drin bleibt.
00:44:34: Was ich für mich auch Überprüft habe ist ob man sich zum Beispiel auch schuldig fühlt wenn man einfach mal eine Grenze setzt.
00:44:42: Also dieses Eck-Party, wenn man das anwendet ob man dann sagt ah na scheiße jetzt kann ich eigentlich... Jetzt hab' ich gesagt ich kann da nicht wieder Steffen jetzt.
00:44:51: Da hat plötzlich seine Terminkalender leer.
00:44:55: Eigentlich blöd.
00:44:55: nee den ruf ich jetzt anders mache ich doch.
00:44:57: Da habe mich quasi so ein schlechtes Gewissen dabei dass ich das jetzt mache für mich oder ziehe auch meinen eigenen Wert raus eben gebraucht zu werden.
00:45:08: So dieses warte ich dann quasi auch darauf in Anführungszeichen aufgedrängt habe zu retten, erwarte ich dann auch ständig dass man sagt so hey vielen dank dass du das gemacht hast danke danke danke weil das kenne ich auch dann diese enttäuschung also dieses coaching und auftrag gefühlt da wird dann rumgecoached umgemacht herum gerettet.
00:45:31: Und wenn dann aber nicht die überschwängliche Rückmeldung kommt von danke danke Danke.
00:45:36: Das war das beste was jemals im Leben passiert ist Dann wird er so mit verschränkten Armen vor allem gesessen und eher so, ja du weißt das auch nicht zu schätzen wenn man dir hilft oder?
00:45:47: Das
00:45:50: ist genau was du meinst.
00:45:53: Sängst aus als Kandidaten oder?
00:45:55: Pappenheimer
00:45:57: Ja ja das gibt es im Beruflichen wie auch in privaten dass wenn jemand etwas für einen tut, dass derjenige das dann aber auch sofort mit einer krassen Erwartung verknüpft, dass man sich dafür wahnsinnig bedankt.
00:46:10: Also man hat das überhaupt nicht eingefordert oder sich gewünscht.
00:46:13: Es wurde einfach für einen getan und wurde einem gegeben, und man nimmt es dann auch an... Und da kommt nicht auf diesem gleichen Level so diese Response-Practice.
00:46:24: Boah krass!
00:46:25: Danke dass du das gemacht hast.
00:46:26: Das war unglaublich.
00:46:28: Das führt dann total zum Beleidigtein oder zu einer schlechten Reaktion beim anderen.
00:46:34: Dass ist auch dieses Übergriffe geholfen oder tun wollen für andere.
00:46:39: Genau, und vielleicht auch noch ein letzter Gedanke von mir.
00:46:44: Gerade Menschen die sehr gerne helfen lieben es ja auch.
00:46:47: eben andere Menschen zu beschenken mit dem was sie tun und so weiter ist ja auch ein Geschenk ein Stück weit.
00:46:53: Und ich sage immer auch okay Beschenke andere aber womit beschenkst du dich heute auch selber?
00:46:59: Also beschenks du dich mit irgendetwas auch selber und was is das?
00:47:03: Ja und wenn Du beides hast dann wird mehr einen Schuh draus, aber viele Leute beschenken sich eigentlich nicht selbst.
00:47:13: Das ist schade!
00:47:14: Das stimmt.
00:47:15: und da auch nochmal ganz kurz der Impuls welchem Muster folgt dieses Selbstbeschenken?
00:47:23: Weil was ich zum Beispiel auch kenne muss ich echt sagen wenn ich dann eben auch diesen Stereotypen im Kopf habe, dann beschenke die sich auch ganz oft selbst mit etwas das es sich eigentlich auch nicht leisten können.
00:47:38: Weißt du, was ich meine?
00:47:39: Da beißt sich dann auch wieder die Katze in den Schwanz sozusagen.
00:47:42: Dann ist es vielleicht auch irgendwas... ...was man sich dann anschafft als Belohnung für irgendetwas und so weiter.
00:47:48: aber eigentlich kann ich's mir ja auch nicht leisten, so nach dem Motto, ne?
00:47:50: Und dann ist es ja auch wieder genau dieses Geben.. ..was ich nicht habe!
00:47:55: In dem Fall dann mir selbst!
00:47:57: Und noch nicht anderen.
00:47:58: weißt du was ich meinne?
00:48:00: Ja, das
00:48:00: ist so entgrenzt.
00:48:01: Meinst
00:48:01: Du praktisch dann so entgrenztes...
00:48:04: Nö dieses heute tue ich mir mal jetzt tue Ich mir mal etwas Gutes Und dann tut man sich aber eigentlich gar nichts Gutes, weil man dann vielleicht... ...sich irgendwas anschafft.
00:48:12: Irgendwas kauft was man sich eigentlich gar nicht leisten kann sozusagen.
00:48:15: und dann hat man das gleiche Muster wieder angewandt auf sich selbst.
00:48:18: Ich kann eigentlich gar nix geben an Energie, weil ich sie gar nicht habe.
00:48:22: Aber heute tue ich mir mal etwas Gutes Und dann weißt du was ich meine?
00:48:26: Und dann geht man irgendwie Ja wie du sagst Dann geht man irgendwelche teuer essen obwohl man quasi keine zehn Euro für ein Nahrungsergänzungsmittel hat.
00:48:34: Na was weiß ich meine Das meint dich dass man da auch Dass man da auch mal hinguckt, wie sieht denn dann die Eigenbelohnung aus?
00:48:43: Wenn ich das gleiche Muster wieder an so dieses... Ich kann eigentlich gar nicht.
00:48:48: Aber ich gehe einfach!
00:48:50: Ja fast schon mit Gewalt.
00:48:51: Jetzt habe ich ganz lang nichts für mich gemacht und jetzt habe ich aber mal richtig rein und mache dann das was eigentlich dich im Verhältnis steht.
00:48:58: Dann
00:48:59: habe ich
00:49:00: aber auch wieder meine Ruhe.
00:49:01: Jetzt hab' ich mir einfach was Gutes getan und muss die nächsten sechs Monate nix für mich
00:49:04: machen.".
00:49:04: Genau, ja so nach dem Motto.
00:49:06: Da kann man da auch mal überprüfen, wo man das Muster dann fortführt von der Empathie in die Empathies.
00:49:12: Auch wieder das gleiche Anwände.
00:49:16: Also finde ich auch eine ganz spannende Selbstbeobachtung.
00:49:18: Ja, sehr gut!
00:49:21: Ah, da werden wir schon das nächste Thema einfallen.
00:49:25: Aber ich glaub', dass wir morgen eine eigene spannende Soul Talk-Folge.
00:49:28: Wer nennt das Thema?
00:49:30: Es gibt der eine oder andere Person, die mir einfällt.
00:49:35: Die denkt sie tut etwas für sich selbst wenn Sie sich mit Luxuskonsum quasi den sie nicht mal selbst bezahlt versorgt.
00:49:50: ich stelle jetzt mal so na es ist nach dem Motto Ich muss annehmen lernen also konkret das ist in dem Beispiel dass ich gerade im Kopf habe ich muss selbst lieber lernen.
00:49:59: irgendwie tue ich mich so schwer, na also das ist eine Person die verdient selber kaum Geld hat aber einen Partner der viel Geld hat.
00:50:08: und jetzt liebt diese Person Luxusartikel und kauft sie aber natürlich nicht mit ihrem Geld sondern primär mit dem Geld des Partners.
00:50:18: Und hat dabei aber teilweise ein schlechtes Gewissen weil sie halt das Gefühl hatten ja okay jetzt die und die Luxus Artikel es geht meistens um Klamotten schmuck oder sonstige Dinge.
00:50:29: Also dieses schlechte Gewissen, das da ist.
00:50:30: Wo ich jetzt persönlich sagen würde, dass es gar nicht so schlecht, dass du dieses Schlechtigwissen hast weil... Ich meine wenn man das einmal macht okay und der Partner, wenn er es schenkt, das sind ganz andere Sachen.
00:50:40: So wenn ich da grundsätzlich ein schlechtes Gewissen hat, wenn mir jemand etwas schenken kann, dann habe ich vielleicht einen Thema mit dem annehmen können.
00:50:46: aber wenn das praktisch jeden Monat oder gefühlt jede Woche fast ist also regelmäßig und ich bin mit dem Geld von jemand anderem was kaufen und dabei zu bisschen ein schlechtem Gewissen hab dann ist die Botschaft vielleicht ein bisschen erandert.
00:50:58: Und sie interpretiert es jetzt aber so um, dass sie sagt, ah okay da bin ich schlechtes Gewissen, das ist ja nicht gut, dass ich dann schlechtes gewissen habe, ist ja Zeichen von Mangel.
00:51:05: Jetzt muss ich selbst Liebe lernen und muss mir öfter was kaufen für seinen Geld.
00:51:12: Ja verstehe
00:51:13: total irre.
00:51:14: Total irre.
00:51:15: Ungeframed
00:51:16: sozusagen oder?
00:51:17: Voll voll!
00:51:20: Das wäre aber echt neu.
00:51:21: also... Wodurch belohne ich mich, wodurch lerne ich selbstliebe?
00:51:26: Was ist überhaupt wahre Selbstliebe?
00:51:28: und ja also das wäre mal wirklich eine eigene Soul Talk Folge.
00:51:32: Weil die Leute kommen wirklich auf die wildesten Ideen wie sie glauben ihr Selbstwertdefizit dass sie so haben, dass sie das irgendwie füllen oder stopfen oder heilen könnten.
00:51:43: an der Stelle da gibt es echt die wildeste Auswüchse.
00:51:46: Das finde ich auch ein geiles Thema.
00:51:48: So quasi der emotionale Wolf im Schafspelz, wie wir quasi Dinge so umframen, dass sie dann doch irgendwie in unser System passen obwohl Sie eigentlich fast schon toxisch sind.
00:52:02: und dann durch das Umframing wird es aber wieder so durch Argumente die man sich selbst hin baut, dann doch wieder vertretbar.
00:52:10: Das kann man dann doch schon so machen!
00:52:11: Also wenn man es so sieht, kann man das eigentlich machen?
00:52:14: Ja
00:52:15: genau.
00:52:18: Geiles Thema.
00:52:20: Das schreiben
00:52:21: wir uns auf.
00:52:23: Cool.
00:52:24: Hat
00:52:24: Spaß gemacht.
00:52:25: Ja
00:52:25: finde ich auch.
00:52:26: Ab auf die Notte.
00:52:28: War überhaupt was dabei?
00:52:29: So learningmäßig?
00:52:30: war schon ein bisschen etwas dabei?
00:52:31: oder war das nur jetzt ein Bashing gegen nach
00:52:34: Hause?
00:52:35: Also ich hoffe nicht.
00:52:36: Ich meine, wenn ihr das als Bashing empfindet dann schreibt es uns bitte aber wir haben keinen Interesse daran Leute zu belchen.
00:52:42: Aber der Alltagsbeispiel und ich glaube wir gehen ja auch teilweise nicht simperlich mit uns selber um.
00:52:47: Ich glaube schon dass wir beide Menschen sind ihre eigenen Fehler und Schwachstellen die wir haben und früher auch hatten, dass wir sie öffentlich auch zeigen.
00:52:56: Unbedingt!
00:52:56: Das ist so.
00:52:58: Man muss darüber reden.
00:52:59: Ja also das haben wir sowieso uns ein bisschen auf die Fahne geschrieben.
00:53:03: Nicht über Themen, wo wir selbst noch nie eine Erfahrung dazu gemacht haben.
00:53:07: Sondern das ist ja eigentlich im Prinzip so ... Selbst-Heilungstalk hier.
00:53:14: Ja?
00:53:15: So ist es!
00:53:17: Ich freu mich auf die nächste Folge.
00:53:18: Schön dass wir das auch immer mit aufnehmen für die Nachwelt sehr gut.
00:53:25: In diesem Sinne bis bald.
00:53:27: Bis
00:53:27: bald.
00:53:27: Mach's gut.
00:53:28: Du auch.
00:53:28: Ciao ciao.
00:53:30: Da sind wir wieder zurück.
00:53:31: Ja helfen ist schön Aber bitte nur, wenn du dabei dich nicht vergisst.
00:53:39: Und vor allem dass du nicht vergiss, dass du selbst auch jemand bist der Fürsorge verdient!
00:53:46: An dieser Stelle danke an Steffen für dieses Gespräch und danke dir fürs Zuhören und dafür das du dir die Zeit für dich genommen hast.
00:53:57: Wenn diese Folge etwas in dir berührt hat dann freue ich mich sehr über eine Bewertung auf Spotify oder Apple Podcast, je nachdem wo du den Podcast hörst.
00:54:08: Das hilft auf jeden Fall den Inhalten sehr weiter und bringt dieses Gespräch eben zu Menschen die es vielleicht auch gerade brauchen.
00:54:18: also nimm dir gerne als Energieausgleich eine Minute Zeit.
00:54:23: gib dem Podcast ne Bewertung.
00:54:26: schreibe auch gerne ein paar Zeilen.
00:54:27: dazu freue ich mich sehr darüber.
00:54:31: im Voraus danke dir Also bis zum nächsten Mal, let it flow and let it grow.
00:54:36: Dein Adrian!
00:54:42: Bye bye.
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