[SOUL TALK] Ist Persönlichkeitsentwicklung das neue Hamsterrad? | mit Steffen Kirchner

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Transkript anzeigen

00:00:00: Es hat mir der Jörg geschrieben per E-Mail und hat gemeint, dass er das ja alles total gerne hört.

00:00:09: Und dass er dann einen Impuls hätte für uns.

00:00:13: Und ihn würde interessieren wie wir das Ganze so sehen?

00:00:17: Und zwar eben das Thema ist Persönlichkeitsentwicklung und gelebte Spiritualität.

00:00:24: des Neue Hamsterrat haben wir uns quasi nur eine andere Verkleidung gesucht für unseren Performance-Modus.

00:00:44: Ich war letztens mit der Alina auf der Couch gelegen und hab so gesehen, ah ja stimmt da steht ja noch irgendwie stehen dann auch die Aufstriche auf dem Estimatisch und stimmt ja die Wäsche hängt noch über den Wäscheständer Und in der Küche, wenn ich da so rüber gucke sehe auch dann müssen wir mal die Spülmaschine noch ausräumen und außerdem habe ich noch eine Idee für ein Newsletter.

00:01:14: Außerdem hab' ich noch das und das und dass und das... ...und war ja überhaupt schon draußen!

00:01:19: Dann lag' ich daso und hab zu Alina gesagt, na wenn ich alleine nur jetzt hier mit mich umschaue könnte ich alleine wahrscheinlich wieder ne Stunde irgendwas machen.

00:01:33: Da hab' Ich zur E gesagt Wann ist eigentlich mal nichts zu tun?

00:01:41: Also, wenn man wollte gäbe es die ganze Zeit was zu tun.

00:01:46: Also wirklich die ganze zeit eigentlich.

00:01:50: Und wie können wir uns selbst Mal wieder sozusagen erlauben eben nicht die ganzezeit zu performen?

00:02:02: Stimmt.

00:02:02: meditiert habe ich auch noch nicht stimmt und meine zehntausend Schritte bin ich heute auch noch nie gegangen.

00:02:07: Ja gut Dann muss ich das wohl noch machen.

00:02:11: Ob ich will oder nicht, dann gehe ich halt mal aufs Kissen und meditiere halt.

00:02:17: So nach dem Motto.

00:02:18: Die To-Do Liste abarbeiten?

00:02:21: Genau!

00:02:22: Und das trifft eigentlich ganz gut für mich so.

00:02:25: diese ... Wann ist der Performance Modus vielleicht sogar mal gekippt in einfach nur eine andere Genre?

00:02:35: Weil früher war es ja sehr so... Was heißt

00:02:39: früher?!

00:02:39: Na, das ist auch nicht so lange her.

00:02:41: Wahrscheinlich... ...ist es immer noch der Zeitgeist in Teilen, dass es einfach dieses Höhe schneller weiter und man muss mehr erreichen, man muss besser sein und man muß immer Vollgas geben.

00:02:55: Schaffe schaffe Häuslebauersang geschworben!

00:02:58: Genau.

00:03:00: Und jetzt ist es quasi ich muss noch tiefer atmen, noch mehr Yoga machen und noch mehr bei mir sein und noch... ...mehr versuchen zu erwachen.

00:03:11: Also quasi genau das Gegenteil, also dass man einfach sagt so ich gehe jetzt in die Entschleunigung.

00:03:17: Ich genieße jetzt das Leben mich komme bei mir an wird quasi auch wieder so zum Pressure Zum innerlichen Druck.

00:03:27: Jetzt habe ich es schon wieder nicht gemacht und eigentlich bin ich selbst auch ein bisschen auf die Bestätigung dessen gekommen was der Jörg gesagt hat weil letztens eine Geschäftspartnerin, zu mir gesagt hat.

00:03:47: Du könnten wir bitte das Meeting... Könnten wir das vielleicht sogar am Telefon machen?

00:03:53: Weil ich habe heute einfach meine Zehntausend Schritte noch nicht gemacht und die würde ich gern währenddessen dann einfach machen weil sonst schaffe ich das heute einfach nicht mehr.

00:04:01: Das habe

00:04:01: ich ja auch schon öfter mal gehört.

00:04:05: Und da wird es dann quasi so reingepresst.

00:04:10: Weil ansonsten dreht man abends durch, wenn man quasi die Watch ausliest und sieht so es sind acht tausend Schritte heute.

00:04:21: Ja fuck nicht!

00:04:22: Kann ja nicht um zehn nochmal rausgehen.

00:04:24: Laufen verzweifelte Paare noch um die Couch zwei Stunden ne?

00:04:32: Du bringst das auf den Punkt.

00:04:33: oder auch die Frage vom Jörg bringt's auf dem Punkt.

00:04:37: Also trifft einen Punkt, er bringt auf den Punkt nichts.

00:04:39: Wir sollt selbst auf dem Punkt bringen, deswegen kommt ja auch die Frage.

00:04:43: Aber die Frage trifft den Nagel auf den Kopf was heutzutage so der Zeitgeist auch ist und was mir wichtig ist vielleicht am Anfang dazu zu sagen, dass wir jetzt praktisch mit Spiritualität oder Persönlichkeitsentwicklung nicht nächstes Auto-Storff treiben nach dem Motoryassiste mal Die haben sie auch nicht verstanden.

00:05:04: oder das ist es ja dann auch wieder nicht, weil... Es geht nicht um die Sache.

00:05:08: Es geht nichts um was getan wird sondern es geht um uns wie wir Dinge tun egal ob es jetzt Aspekte der Spiritualität der gelebten sind oder der eigenen Praxis die man am Tag eben für sich hat oder ob das Sport ist Ernährung ist die Arbeit ist oder was auch immer.

00:05:25: ich glaube dass wir tatsächlich mal drüber nachdenken dürfen.

00:05:30: nicht was ist alles zu tun, weil wie du ja sagst es immer irgendwas zu tun und jeder der zum Beispiel selbstständig ist oder Unternehmer ist.

00:05:38: Der weiß auch wann bist du fertig mit der Arbeit?

00:05:41: Ja nie!

00:05:41: Also dann wenn das Unternehmen zugesperrt hast und alle Dinge mit dem man machen muss damit ein Unternehmen abgewickelt wird fertig sind, dann werden nichts mehr zu tun.

00:05:50: aber solange ein Unternehmen lebt, ist unternehmerisch etwas zu tun so lange man selber auch lebt ist auch immer was zu tun Weil das Leben von heute ist immer die Ruine von gestern, so könnte man es sagen.

00:06:03: Also es gibt immer weiter Entwicklungsbedarf und dieses bei sich selbst ankommen... Ich meine, die Frage ist immer wo wenn ich bei mir selbst bin?

00:06:16: Ich denn eigentlich?

00:06:17: also kann man eigentlich nicht bei sich selber sein.

00:06:20: Man kann ja gar nicht was ich selbst ankomme weil man gar nicht austreten kann aus dem Ganzen.

00:06:26: Aber man kann natürlich das Gefühl haben, dass man nicht bei sich selbst ist.

00:06:29: Genau und das hat mit dem zu tun, dass Man das Gefühl hat, man muss noch immer irgendwas für irgendwen machen.

00:06:33: Man muss irgendwo hier noch und da noch und dort noch... Und man nimmt sich selbst bei diesem ganzen täglichen Tun und Machen und Brauchen und Sollen und Müssen vor allem.

00:06:44: Nimmt man es sich selber manchmal nicht mehr wahr?

00:06:45: Also man isst trotzdem bei sich aber man hat sich selbst vergessen und diese Selbstvergessenheit und diese Abspaltung von sich selbst.

00:06:56: Und dass sie sich nicht mehr spüren, und auch... Ja wie soll ich das sagen?

00:07:01: Sich wahrnehmen und auf sich achten!

00:07:03: Das ist das glaube ich was der Punkt ist.

00:07:05: Und ob es dann jetzt im Bereich der Spiritualität ist oder ob das jetzt andere Dinge sind, ist theoretisch austauschbar.

00:07:11: also von dem her trifft die Frage wie gesagt vom Jörg ganz gut.

00:07:15: Und das ist ja auch am Anfang schon gesagt wir haben neue Kleider gefunden für die gleiche Verhaltensweise.

00:07:20: Ich glaube, dass wir darüber nachdenken müssen wie tun wir die Dinge, die wir tun?

00:07:25: Für was auch immer wir uns entscheiden, was wir am Tag tun wollen oder scheinbar müssen.

00:07:31: Wie tun wir das?

00:07:32: mit welcher Einstellung und welche Bewusstheit?

00:07:34: Es ist nix dagegen zu sagen dass man die Dinge tut, die halt zu tun sind und manchmal lieben.

00:07:38: sie sind einfach so viele Dinge zu tun Aber wie tue ich das?

00:07:42: Und wenn ich mal das anschaue wie sehr bewusste Menschen einfach Dinge tun dann sind ja einfach immer sehr Mit der Aufmerksamkeit klar bei sich.

00:07:50: die tun etwas aus ihrem Zentrum heraus und stehen nicht neben sich, während sie die Dinge tun.

00:07:57: Und ich glaube das ist eher die Frage wo ist eigentlich mein Zentrum im Leben?

00:08:02: Also aus welcher Ebene lebe ich eigentlich heraus?

00:08:06: Wenn man sich allein mal... Der Kurt hat mir da mal eine spannende Frage gestellt vor vielen Jahren.

00:08:11: Er hat gesagt wenn du dir deinen Körper jetzt vorstellst so.

00:08:14: Und wenn dein Körper praktisch wie ein Haus wäre.

00:08:17: Wo in deinem Körper ist eigentlich dein Zuhause?

00:08:20: wo du lebst?

00:08:21: also aus welchem Bereich deines Körpers Lebst du.

00:08:25: Bist du da jetzt eher im Kopf?

00:08:28: Bist Du eher im Herz, bist du eher im Bauch?

00:08:31: Und ich habe gesagt, also ich bin ... Ich bin eher in den Beinen!

00:08:35: Also das sind ... Da war ich Mitte zwanzig oder so, ne?

00:08:38: Hat er gesagt, ah wieso hab ich das Gefühl gehabt dass ich viel laufen muss.

00:08:41: Also ich muss in Tennis viel laufen und viele Dinge tun.

00:08:44: Es ist ein schnelles Leben,

00:08:46: ne?!

00:08:46: Ich hatte das Gefühl... Ich bin sehr viel immer am Laufen, am Machen, am Tun usw.. Also ich lebe aus dem Bein vielleicht noch aus den Händen.

00:08:54: Und er hat gesagt... und wir haben da länger darüber diskutiert, weil das eine spannende Frage ist.

00:08:59: Wo ist eigentlich mein Zentrum im Leben auch?

00:09:01: Wenn ich das mal so symbolisch über den Körper mir jetzt anschaue.

00:09:04: Ich habe dann nach einer längeren Diskussion, hab' ich ihn angefragt.

00:09:09: Da habe ich gesagt, wo lebst denn du eigentlich?

00:09:12: Und der hat gesagt, ich leb gar nicht im Körper.

00:09:15: Dann sag' ich, Hä?

00:09:17: Wie?

00:09:17: Er sagt ja, ich lebe immer so zu zehn bis zwanzig Zentimeter überm Kopf Weil da sitzt das Bewusstseins und so weiter, dann kommen die Erklärung dazu.

00:09:26: Und praktisch erschaut sich das von einer gewissen Distanz quasi auch an.

00:09:30: Also praktisch schon im Kontakt mit allem aber trotzdem in einer gesunden Distanz.

00:09:39: Das fand ich einfach mal spannend.

00:09:42: als zentrale Frage wenn ich mein Zentrum hab und dieses Zentrum für mich stimmig ist kann ich ganz viel oder ganz wenig tun.

00:09:50: dann bin ich bei mir.

00:09:51: Und es gibt Leute, die sind ja auch nicht bei sich so, wenn sie mal nix zu tun haben.

00:09:56: Die können nicht sitzen und also weiter.

00:10:00: Also das wäre mein erster Input dazu.

00:10:02: Ich weiß nicht, was deinem Gefühl zur ganzen Frage oder der Thematik eigentlich ist?

00:10:07: Also die Beobachterrolle einzunehmen ist natürlich immer eine gute Idee weil's einfach auch entschleunigt und einen nicht so nah auffahren lässt immer auf die ganzen Sachen, die uns da tagtäglich passieren.

00:10:19: Und das schreibe ich total, mir gelingt es ehrlich gesagt sehr selten.

00:10:24: Also ich würde mir wünschen... Ich wäre öfter in diesem Zustand des eigenen Beobachtes aber oftmals dann weiß der selber wenn unten dann einer raucht ist bei mir dann die beobachter Rolle dann spätestens verwacht.

00:10:39: Ja!

00:10:42: Ich glaube dass es einfach auch die Frage ist nicht nur wie wir die Sache machen sondern warum?

00:10:51: eigentlich.

00:10:52: Also warum gehe ich denn diese Zehntausend Schritte?

00:10:55: Also

00:10:55: was ist die Grundmotivation quasi?

00:10:58: Genau, wer sagt mir das dann sozusagen, dass sich das machen soll?

00:11:02: Sagt mir wirklich meine Morgenroutine, die ich im Buch gelesen habe oder sagt mir, dass meine Uhr... Hallo noch zehntausend Schritten sind da sind noch einige offen.

00:11:19: Oder sagt mir das der Steffen, weil auf seinem Seminar habe ich gelernt.

00:11:23: Ich muss ja auch meditieren und so.

00:11:24: Das ist ja voll gut alles!

00:11:26: Und jetzt komme ich da richtig in den Stress, weil die Kinder müssen ja auch irgendwie fertig gemacht werden usw.

00:11:31: Wegen dem Steffen komme ich jetzt da richtig im Stress mit dem Meditieren.

00:11:36: Also weißt du was ich meine?

00:11:37: Dass dieses Press sich das jetzt irgendwo rein, weil ich meine ein bewusster Mensch lebt halt so... Der macht halt die Dinge Auch mir macht es überhaupt keinen Spaß und außerdem habe ich auch keine Zeit dafür.

00:11:52: Bringe tut es eh nichts, aber es hilft ja nix weil Menschen wie ich machen sowas halt.

00:11:59: Weißt du aus welcher Grundintention heraus mache ich das?

00:12:04: Und vor allem und dass ist etwas was gar nicht so leichtes wie ich finde was glaube ich viele inklusive mir öfter mal vergessen, nämlich die Intuition zu fragen.

00:12:22: Was... was brauche ich denn?

00:12:24: Die Alina ist da zum Beispiel sehr, sehr gut.

00:12:27: Thema vielleicht ein bisschen offtopic aber ich glaube die Grundthematik ist die gleiche.

00:12:33: Thema Sättigung wann bin ich satt?

00:12:37: Naja ich bin halt satt wenn nix mehr in der Pfanne ist halt ne Dann so nee du bist schon viel viel früher satt und haben wir es verlernt auf unsere Intuition zu hören, auf unser Körpergefühl.

00:12:52: Was brauche ich denn gerade?

00:12:55: Und Alina arbeitet ja eigentlich nur so.

00:12:58: Wo spürst du grade was und wo spürste grad in der Anspannung?

00:13:02: Was braucht dein Körper grade, was braucht dein Geist grade?

00:13:05: So dieswas brauch' ich grade.

00:13:09: Brauch' ich gerade jetzt die letzten zwei tausend achthundert Schritte oder bin ich eigentlich so fertig Nächte so heiß waren und ich eigentlich gar nicht geschlafen habe, dass sich mich einfach nur mal hinlegen sollte.

00:13:27: Die Augen zu machen sollten vielleicht ein bisschen schlafen anstatt jetzt da durch den Park zu rennen, nur damit die Uhr zufrieden ist.

00:13:37: Also das meinte ich diese Entfremdung von dem eigenen Gefühl was uns unser Körper sagt, was jetzt eigentlich dran wäre

00:13:47: also jetzt

00:13:49: Mal so im spirituellen gesprochen, nicht jetzt unbedingt.

00:13:54: Na dann haben wir auch schon öfter mal gesprochen so im Business-Kontext wo wir uns dann auch irgendwie erzählen was jetzt dran wäre so diese vielleicht selbstliebe Lüge um Dinge nicht machen zu müssen.

00:14:07: und das ist eigentlich genau das Gegenteil dass ich Dinge mache die jetzt gar nicht dran sind nur weil ich glaube sie machen zum Müssen weil ich sie mir in Anführungszeichen als erwachter Mensch ja quasi vorgenommen habe, dass man sie macht jeden Tag.

00:14:23: Und ich glaube das ist der Punkt, dass sich da so stresst mit Dingen die einen ja eigentlich entspannen sollten und das ist ja der aber Witz, das ist quasi das Paradoxum hoch zehn Dass wir dann gestresst sind weil wir die Dinge nicht schaffen die uns entstressen sollen

00:14:43: Ja es sind mehrere gute Punkte finde ich jetzt dabei.

00:14:48: also Ich hab den Satz bei mir, den sage ich auch im Seminar ganz gerne Also Freiheit im Leben beginnt, wenn du das Müssen aus deinem Leben verbannst.

00:14:59: Je weniger Müssen du im Leben hast, desto freier wird dein Lebensgefühl.

00:15:04: und mit Müssen... es gibt zwei unterschiedliche Arten von Müssen finde ich persönlich.

00:15:08: Es gibt dann Müssen von außen und es gibt ein Müssen vom Innen Das gute Müssen ist das müssen von innen.

00:15:13: Das würde ich aber eher als wenn ich sage, ich muss jetzt einfach noch machen Das ist dann ehrenwollen Das ist das Gute-Müssen, eine Art Selbstverpflichtung.

00:15:24: Wo ich sage so doch das habe ich mir jetzt selber auch versprochen und das ist auch ein Selbstdisziplin.

00:15:30: zum Beispiel würde sich ja auch als Müssen danach auswirken und anfühlen weil es eine Regel wäre einen Commitment zu etwas was ich z.B.

00:15:40: in Taktur oder eine gewisse Zeit tue.

00:15:42: aber das wäre praktisch eine Ausdrucksform von Selbstliebe.

00:15:48: Aber das Äußere müssen, was du sagst, muss ich das jetzt einfach weil ich irgendwie an Erwartungen von außen geknüpft bin.

00:15:56: Weil ich irgendwie das meine Uhr beweisen will oder weil ich das in meinem Partner und Partnerin zeigen will, dass ich das mache oder wem auch immer.

00:16:04: Also kommt es wirklich aus mir?

00:16:06: Oder kommt es aus einem Image- oder Anspruchstenken, das eigentlich nicht so direkt mit mir nur zu tun hat?

00:16:13: Und das ist genau dieser schmale Grad, den du gerade noch angesprochen hast.

00:16:17: So dieses die Gefahr dann nur noch die Dinge zu tun wo man sagt okay aber ja warum tue ich das hat der Adrian gesagt?

00:16:25: Okay Ja das fühlt sich jetzt eigentlich nicht gut an.

00:16:29: Muss ich das jetzt dann tun?

00:16:30: Ne muss ich nicht!

00:16:31: Ich darf ja auch mal Selbstliebe praktizieren und ich glaube eine gute Frage könnte zum Beispiel sein Nicht fühlt es sich jetzt gut an sondern Ist es gut für mich das jetzt zu tun.

00:16:45: Ist das gut für mich?

00:16:46: Weil manche Dinge, die ein Gut sind fühlen sich ja nicht unbedingt immer gut an und einige Dinge die sich sehr gut anfühlen sind ja trotzdem nicht immer gut.

00:16:56: Und deswegen ist es immer spannend zu sagen okay, ich warte Intuition wie du sagst.

00:17:02: Also ist das jetzt gut für me?

00:17:05: Da könnte es ja trotzdem sein dass ich vielleicht zu der Erkenntnis kommen könnte.

00:17:09: Ja also ist wahrscheinlich schon gut für.

00:17:12: Habe ich jetzt einen Widerstand?

00:17:16: Ja, weil... Ich würde da viel lieber chillen.

00:17:18: Oder ich könnte auch mal das machen oder hier was machen und so weiter.

00:17:22: Also das sind natürlich immer wieder bei diesen Stimmen die in uns sind.

00:17:27: Das glaube ich ja damals so formuliert mein innerer Verein.

00:17:31: Da gibt es natürlich viele verschiedene Stimmen und Anteile in solchen Menschen wo jeder etwas anderes sagt.

00:17:39: Der eine sagt doch, das musst du machen.

00:17:42: Weil der anderen macht es auch und er stefft ihn auch.

00:17:45: Und die haben gesagt wenn man erfolgreich werden will dann muss man halt schon auch mal das und das.

00:17:49: Okay also dann gibt's das müssen.

00:17:51: Dann gibt's noch anderes müssen und dann gibt sie dann wollen oder sollen und dann dürfen.

00:17:57: Es gibt so viele Stimmen in uns und am Ende des Tages aus diesem stimmen wir wahrer für sich das zu finden wo man sagt okay heute jetzt stimmt das für mich.

00:18:07: Das ist, glaube ich die Kunst auch daraus wieder keine Regel zu machen und sagen ganz grundsätzlich.

00:18:13: Ist das richtig?

00:18:15: Und dass es falsch also praktisch des Regen, das Leben nicht so durchzuregmentieren sondern wirklich in diesem Bewusstsein dieser Klarheit oder Bewusstheit zu leben was stimmt jetzt egal ob sich gerade gut oder auch nicht so gut anfühlt Das wäre eigentlich glaube ich dieser Weg.

00:18:37: und dafür, da bin ich dann wieder bei Kurt.

00:18:41: Dafür braucht es einen gewissen Abstand zu sich selbst, zu den eigenen Emotionen, zu dem Bedürfnissen zum eigenen Verlangenen und Wünschen.

00:18:52: Ich sage immer die eigenen Affinitäten aber auch zu seinen eigenen Widerständen und Aversionen und Ängsten usw.

00:18:58: Wenn man damit einen gewisse Abstand sich selber beobachtet kann man vielleicht... leichter wahrnehmen, kurz sagt auch immer vom Denken zur Wahrnehmung kommen.

00:19:09: Aus dem Denken heraus kannst du diesen Verein, du kannst es nicht entscheiden.

00:19:12: Aber mit einer gewissen Wahrnehnung sich selbst gegenüber und da hilft zum Beispiel sowas wie Meditation oder alles was meditativ in einen meditativen Zustand bringt.

00:19:22: das muss ja nicht immer Meditation klassisch sein im Form von der Technik.

00:19:25: Hilft schon weil man so ein bisschen Abstand kriegt zu diesem inneren Chaos und sieht diese inneren Zerrissenheit die wir als Mensch halt noch mal haben.

00:19:34: Und dann kann man das vielleicht ein bisschen leichter wahrnehmen.

00:19:36: Wann ist denn jetzt eigentlich mal genug?

00:19:38: Ja, wann reicht es denn jetzt auch einmal?

00:19:40: und dann mach ich... Dann gibt's auch Ausnahmen zur Regel.

00:19:50: Das ist bei uns auch ehrlich gesagt die größte Challenge zum Beispiel bei uns in der Ausbildung wo wir Musikproduzentinnen ausbilden.

00:19:58: Es gibt ein paar Dinge Die sind quasi so fundamentale Regeln Und dann ist aber die Kunst, die alle wieder zu vergessen auch zur richtigen Zeit.

00:20:10: Das ist gar nicht so leicht erstmal ein Regelwerk an die Hand zu bekommen und dann zu sagen, jetzt weißt du alles, jetzt vergisst du das alles mal wieder und machst einfach, wo nach dir gerade ist sozusagen.

00:20:21: Es lässt einfach mehr laufen.

00:20:23: Und das ist im Leben ja eigentlich ähnlich sozusagen.

00:20:27: Ja, schönes Beispiel.

00:20:28: Das kann ich sehr gut noch vollziehen, weil das beim Reden lernen, dass es beim professionellen Sprechenlernen genau das Gleiche ist.

00:20:35: Das machen wir auch so.

00:20:36: in unserer Speaker-Ausbildung lerne ich den Leuten auch so wie ich gelernt habe.

00:20:40: Du brauchst erst mal ein Gerüst um erstmal Stabilität zu kriegen, eine Struktur zu bekommen, wie du sowas aufbaust und ohne diese Struktur bist verloren, mehr oder weniger.

00:20:51: Es gibt Talente die können das dann trotzdem und es wird bestimmt bei deiner Arbeit auch so sein, es gibt einfach Leute die müssen das in der Form vielleicht gar nicht lernen, die haben das einfach im Gefühl, im Blut.

00:21:01: Talent könnte man das nennen oder Begabung.

00:21:04: aber die meisten Leute brauchen eben diese Grundregeln wie du sagst eine Ordnung, so eine Grundstruktur.

00:21:08: Aber wenn ich die verinnerlicht habe und so eine Basis und Zentrum hab Dann ist es genau das was du sagest spannend das wieder abzubauen um dann frei zu werden trotzdem im Rahmen von Gesetzen und Regeln, Grundregeln frei bewegen zu können.

00:21:24: Und dann entsteht eigentlich Kreativität, Innovation.

00:21:27: Dann entsteht die Magie an der Stelle auch.

00:21:31: Deswegen glaube ich auch hier ist es wieder ein Zerolass.

00:21:33: auch bringen lasst uns die Welten zusammenbringen.

00:21:35: also ein gewisses Müssen in dem Leben im Sinne von Regeln Strukturen, Commitment usw.

00:21:43: Also ein konstruktives Müssen ist schon hilfreich auch.

00:21:48: Es gibt nicht nur einen... Endlich mal genug, es gibt auch... Es ist zu wenig.

00:21:54: Also wo ein Zufil potenziell sein kann?

00:21:56: Weil's nie genug ist, ne?

00:21:57: Wenns nie genug is', dann wird's irgendwann noch zu viel.

00:22:00: Aber es gibt ja auch einen Zuwenig von eurem Und diesen Mischung zu finden zwischen diesem guten Müssen dem selbst auferlegten Müssen mit einem guten Warum Mit dem sinnhaften Warum sage ich immer um eine Basis zu haben und dann aber auch wieder das Auflösen dessen wie bei der Meditation auch wo du ja auch die Technik der Meditation ja nutzt, um in einen meditativen Zustand zu kommen.

00:22:22: Um dann im meditatifem Zustand auch die technik wieder loszulassen also aufzulösen weil sie dich ja auch wieder sonst blockiert im freien seien quasi dann auch in der Erfahrung des Ganzen.

00:22:37: Also eine Technik zu benutzen um reinzukommen aber nicht um dran festzuhalten Die Technik ist nicht der Sinn sondern es ist nur ein Hilfsmittel.

00:22:43: so würde ich das auch glaube ich mit diesen ganzen spirituellen Praktiken oder was auch immer Menschen halt zu tun, für sich im Sinne der Selbstoptimierung ist ja schon ein schlimmes Wort.

00:22:54: So würde ich das sehen.

00:22:57: Kennst du das von dir?

00:22:58: Dass du dich auch manchmal gestresst gefühlt hast weil du das

00:23:02: Gefühl

00:23:03: hattest du musst jetzt noch irgendwie was praktizieren.

00:23:07: Ich habe ja heute noch gar nicht TM gemacht oder sonst irgendwas.

00:23:10: Kennst du das, dass dich das stresst weil du es noch nicht gemacht hast?

00:23:13: Also ich kenne das und manchmal ärgere ich mich dann tatsächlich über mich selbst, weil ich mir denke, guck mal!

00:23:23: Jetzt hab' ich in der Situation so reagiert Hätte es doch mal heute morgens hier M gemacht und wär's nicht direkt aus dem Haus gegangen, dann hättest jetzt vielleicht entspannter reagiert.

00:23:33: Weißt du was ich meine?

00:23:33: Dass man sich dann quasi auch noch selbst Vorwürfe macht warum man das jetzt heute morgen doch nicht gemacht hat.

00:23:39: Und da sind wir wieder bei diesem Leistungsding.

00:23:42: So muss ich doch noch früh aufstehen, muss ich auch noch Gas geben, muss Ich doch noch irgendwie... Das alles unterbringen im Sinne Na also total absurd, aber im Sinne eines leichteren Tages dann am Ende.

00:24:00: Weil man sich denkt so ja das hätte mir gut getan der Person wäre auch geholfen gewesen und nicht entspannter gewesen wären usw.

00:24:07: So ist es eine Verpflichtung.

00:24:09: Ja

00:24:11: ich

00:24:11: weiß schon was du meinst Ich kann's nicht ganz nachfühlen weil ich es so nicht fühle tatsächlich.

00:24:17: Aber ich kanns gut verstehen was du meinst Und ich kenne vielleicht so einen ähnlichen Gedankenkennig schon.

00:24:22: Also, ich kende nicht so dass ich mich dann stresst und mir dann denk jetzt mal

00:24:25: usw.,

00:24:26: sondern ich kenn das, dass ich das schon ab und zu mal hatte, was ich mir gedacht habe so... Mensch heute früh wäre ein Zeitraum gewesen da hätte es vielleicht noch besser gepasst, das jetzt zu machen.

00:24:39: Jetzt ist es vielleicht gerade kein ganz optimaler Zeitpunkt weil es der nächste Zeitpunkt geht eher so eine Planungsfrage wo man denkt na Wie kann ich es schaffen, heute noch was Gutes für mich zu tun?

00:24:56: Oder wann.

00:24:56: Nicht wie sagen wann!

00:24:58: Genau und das ist eigentlich schon fast die Lösung, was ich gerade gesagt habe weil die Wannfrage ist die falsche Frage Weil ich genau... Das ist das was ich gemeint hab da eben in diesen Gedanken dann drin bin.

00:25:09: Hätte ich vielleicht damals machen können hätte ich vielleicht heute früh machen können hätt ich vielleicht mittags machen können, hätte ich ein Termin ein bisschen schieben können Bisschen eine Chance vielleicht verpasst.

00:25:17: also den Gedanken kenne ich schon.

00:25:19: Möchte nicht sagen, dass das ein Büroin ist.

00:25:21: Aber was ich für mich mittlerweile echt gelernt habe, ist mir dann die andere Frage zu stellen und zu sagen hey Moment worum geht's?

00:25:32: Geht es darum eine Meditationstechnik zu praktizieren oder warum... Was ist der Zweck?

00:25:37: Was is der Sinn und Zweck der dazu führen soll?

00:25:39: also für mich ist es ganz klar egal was Leute sorgen wie wichtig irgendwelche Meditationstechniken so immer sind.

00:25:45: Was ist den Sinn von dem warum wir das tun?

00:25:47: Es ist nur eine Technik, es ist eine Eingangstür in einem Raum um den es geht.

00:25:51: Es geht um die Erfahrung im Raum nicht um die Tür und die TM zum Beispiel ist eine Tür.

00:25:58: aber was ist die Erfahrung?

00:26:00: Die Erfahrung ist eben eine ruhevolle Bewusstheit oder Ruhevollewachheit also in diesen anderen Bewusstseinszustand zu kommen, diesen vierten Bewusststandszustand.

00:26:09: Und ehrlich gesagt muss ich mittlerweile sagen dass ich verschiedenste Wege kenne oder für mich erfahren habe, wie ich da hinkommen kann.

00:26:17: Und deswegen stelle ich mir dann in so einem Moment einfach auf die... Ich versuche mal einfach bessere Fragen zu stellen.

00:26:23: Das klingt mittlerweile schon ein bisschen wie ein Kalenderspruch aber das ist wirklich so.

00:26:27: Qualität der Fragen bestimmte Qualität des Lebens.

00:26:30: Wenn ich irgendwo das Gefühl habe, ich komme irgendwo so in einen Stress, dann denke ich immer mittlerweile, ich hab mich doch auch echt drauf trainiert, okay, irgendwo stell ich mir gerade die falsche Frage!

00:26:40: Und ich versuche mich dann selber zu hinterfragen.

00:26:42: Okay, welche Frage stelle ich mir gerade?

00:26:44: Was ist gerade das Ziel, dass sie versucht zu erreichen?

00:26:46: Ich will noch unbedingt meditieren!

00:26:49: Als es die Frage wie kann sich denn jetzt noch schnell meditiert oder wann kann ich heute noch meditierend?

00:26:53: Ist offensichtlich die falsche Frage sonst hätte ich kein schlechtes Gefühl weil diese Frage darf keinen Stress auslösen.

00:27:00: Es macht keinen Sinn, dass eine Frage Stress aus löst um dann was zu tun was den Stress wieder auflöst.

00:27:05: Das ist ein bisschen ganz dicht wenn du so etwas machst.

00:27:08: also muss ich mir eine andere Frage stellen.

00:27:11: Und die andere Frage für mich wäre dann eben okay, so wie kann ich es schaffen in einem meditativen Zustand heute zu kommen und was ist jetzt der beste Weg dazu?

00:27:20: Dann komme ich manchmal zur Erkenntnis, ja also Meditation ist es nicht weil das stimmt jetzt gerade nicht dass immer wieder bei deinem Punkt von vorhin von der Intuition meine intuition sagt manchmal das Heute oder Jetzt in dem Moment Meditation Nicht Der Weg Ist.

00:27:37: Und dann gibt es andere Wege, die ich für mich finde um eben das worum's eigentlich geht im Mittelpunkt zu stellen.

00:27:43: So was ist das worums wirklich geht?

00:27:44: Ist die Erfahrung okay?

00:27:46: Was stimmt jetzt und das ist ein ganz guter Approach finde ich um den Sinn und Zweck in der Mittelpunkte zu stellen und nicht die Aufgabe.

00:27:57: Also weißt du, ich find' es kein Problem wenn Menschen to-do Listen haben weil sie haben wir sowieso... Die Frage ist ob die To-Do Liste im Zentrum meines Lebens steht.

00:28:08: Also lebe ich aus bei der To-do Liste raus oder ist die To-Do Liste halt ein Bi-Pack Zettel, wie ein Kuchen zu backen ist.

00:28:19: Aber zum Schluss geht es um den Geschmack des Kuchens.

00:28:21: und wenn ich sage okay... Ich habe jetzt das nicht da was auf dieser Scheiß Rezeptliste steht usw.. Ist das jetzt schlimm, muss ich jetzt den ganzen Scheiß weghauen?

00:28:32: Kann ich jetzt keinen Kuchen backen?

00:28:33: oder kann ich sagen okay aber vielleicht kann ich improvisieren.

00:28:36: Vielleicht kann ich anstatt das was da draufsteht kann ich vielleicht das nehmen.

00:28:39: Vielleicht können wir das machen und dann probiere weil zum Schluss geht es nämlich darum ist der Kuchen geil.

00:28:44: Schmeckt!

00:28:44: Das macht das Spaß den zu essen und vielleicht mit jemandem zuteilen.

00:28:47: Das ist doch das warum man einen Kuchen bockt so und ob ich dann die Rezeptliste was auch eine To-Do Liste quasi ist genauso abarbeitet wie's damals steht und was auch Sinn machen kann.

00:28:57: Sekundär Es ist eine Empfehlung und der Rest ist meine eigene Entscheidung im Leben.

00:29:02: Und so versuche ich das für mich einfach zu adaptieren, und das muss ich sagen funktioniert nicht immer perfekt, aber es funktioniert immer besser.

00:29:12: Ja voll!

00:29:13: Also fühle ich total dieses Reinspüren.

00:29:17: in welchem Zustand bin ich denn eigentlich gerade?

00:29:19: Ist der Zustand gerade für mich... ...ist er fein?

00:29:23: Bin ich da, fühle Ich mich gut grade?

00:29:25: oder gibt es irgendwas was ich tun kann um dass mein Zustand, in dem ich gerade bin vielleicht den Tag noch mehr bereichert.

00:29:34: Also manchmal gibt es so Tage da stehe ich auf und merke schon anhand dessen wie ich mich zum Beispiel in der Küche bewege wie ich zb wenn wir ein Saft machen wie ich Sellerie wasche wie ich einen Apfelschneide merke ich schon wieder tag quasi wie ich mich in diesem Tag bewegen werde.

00:30:01: Weil manchmal bin ich dann so völlig beim Apfel und merke, eine Meditation tatsächlich hilft mir jetzt quasi gar nichts weil ich tatsächlich heute schon angeschalten bin in diesem Modus.

00:30:19: Und manchmal gibt es Tage, wo okay das erste... Wenn man läuft am Küchentisch vorbei und tippt mal kurz aufs Handy schaut mal kurz ist da schon was.

00:30:27: Dann merke ich ja ok warte mal ganz kurz.

00:30:30: heute ist ein anderer Modus als gestern.

00:30:32: Heute ist nichts mit Apfel schneiden und Selleri waschen.

00:30:35: Heute ist eher so... Okay cool!

00:30:38: Was der Modus gerade eher stressig?

00:30:44: Was können wir machen?

00:30:46: Also eigentlich eher immer in so Lösungs Findungs-Modi operieren.

00:30:52: Weißt du, was ich meine?

00:30:53: Statt irgendwie einfach so inflationär... Ich mache einfach mal den ganzen Salat und dann mach' ich das Dressing und dann ist eh immer's gleiche.

00:31:03: Sondern ihr so... Was passt eigentlich gerade so?

00:31:07: Weil wenn was passt muss sich ja gar nix ändern!

00:31:13: Ja voll Genau.

00:31:14: Der Kurt würde wieder sagen, das gehe nicht darum was du machst als wer machst du das?

00:31:18: Nicht wie meditierst du oder meditiierst überhaupt sondern wer meditiert gerade?

00:31:23: und wenn ich praktisch so im Ego-Modus bin in so einer Hektik oder eben unbewusst oder gestresst.

00:31:28: das sind ja alles ego states könnte man sagen also verschiedene Zustände des Ichs.

00:31:33: dann ist es egal ob du meditiersst Weil wenn es ego meditiert ist, das halt einfach wie ein Kind einen Sandkuchen backt.

00:31:40: Es ist halt ein Spiel aber es wird nie ein Kuchen.

00:31:43: Das hat den Zweck einfach nicht erkannt.

00:31:45: Es spielt Geld quasi auch und deswegen... ...es ist gut was du sagst mit dem Beispiel in der Früh in der Küche.

00:31:54: ich glaube auch wir brauchen nicht zwingend jetzt irgendwelche spirituellen Praktiken um bewusst zu werden sondern es geht darum Diese einfachen kleinen Dinge, wie du sagst in der Früh an den Apfelschneiden Müsli machen oder was auch immer wir tun.

00:32:10: Sich da selber dabei zu beobachten, okay?

00:32:12: Wie tue ich das gerade?

00:32:15: Und ich merke es auch.

00:32:17: vor zwei Wochen hatte ich mal einen Tag.

00:32:19: Da habe ich echt gemerkt und ich weiß nicht warum das an dem Tag so war.

00:32:23: Es gab eigentlich keinen Auslöser, es war alles okay.

00:32:26: Das war ganz normal.

00:32:28: aber mir ist etwas passiert, was mir normal nicht passiert.

00:32:30: Mir ist zum Beispiel morgens stehen ja morgens auf und dann werden erst mal unsere Nahrungsergänzungsprodukte, machen wir immer unser Frühstück sagen wir.

00:32:42: Und da gibt es halt neben Pülfärchen halt auch ein paar Kapseln so und dann ist man tatsächlich aus einer Dose sind mir irgendwie die halben Kapseln irgendwie raus.

00:32:51: Habe ich die verschüttet irgendwie so zurück ballern erstmal aufräumen müssen?

00:32:55: das ist eine Kleinigkeit das waren zehn Sekunden.

00:32:57: ist nichts kaputt gegangen also aber verschüddelt?

00:33:00: Okay, gut.

00:33:01: Dann habe ich diese Dose hingestellt.

00:33:03: Ich hab die auf eine andere draufgestellt und dann ist sie runtergefallen.

00:33:07: Okay, so wieder drauf gestellt.

00:33:09: Also richtig draufgestellt!

00:33:11: Das Balance hat das gemacht.

00:33:16: Und dann ging der Talks weiter.

00:33:17: und dann gehe ich herunter... ...und gehe aus dem Haus raus und macht die Autotüre so auf, dass ich das ist mir noch nie in meinem Leben passierte.

00:33:27: Ich weiß gar nicht ob ich das nachmachen könnte wenn ich es wollte.

00:33:29: Ich habe die Autortüre so gemacht, dass sich mit dem Fenster... wie sagt man?

00:33:34: Mit dem Fenstereck oben mich an meiner eigenen Schulter getatscht hab aber schon sodass ich's gespürt hab also echt wehgetan.

00:33:39: Ich hab so was aufgemacht wie so ein Body-Check.

00:33:43: Aua!

00:33:43: Und dann haben wir gedacht okay stop.

00:33:47: Kapseln, Kapseldose, Fenstertür Was ist das Nächste, was passiert?

00:33:53: Und dann haben wir gedacht okay du bist heute falsche aufgegleist Kollege.

00:33:58: Warum auch immer!

00:34:00: Jetzt geht's drum mal zu beachten was es gerade los und du darfst jetzt echt in einen anderen Zustand kommen weil wenn du jetzt so weiter machst Dann weiß ich was die nächsten Dinge sein könnten.

00:34:11: also aber ein anderer oder in einem anderen zustand hätte ich vielleicht früher gesagt Gott, das passiert halt mal.

00:34:18: Das sind ja Kleinigkeiten!

00:34:19: Es ist auch nicht schlimm, da hat es geblutet oder so.

00:34:21: Es war nach fünf Sekunden wieder vergessen quasi.

00:34:25: Aber das ist einfach so.

00:34:26: das, diese wirklich bewusst zu leben und da kann alles... das würde mich mal auch bei dir interessieren weil wir beide die Themen praktizieren eine transzentale Meditation und der beiden große Freunde von Meditationen sind wie jeder weiß, dass er auch verfolgt.

00:34:45: Aber wenn wir sagen, es geht ja am Ende des Tages um einen meditativen Zustand und nicht um eine Technik.

00:34:51: Was sind denn für dich eigentlich Wege?

00:34:53: Wenn du jetzt vielleicht auch ... Vielleicht kennst du das so ein bisschen wie ich das beschrieben habe, dass man da eben so Tage erhält.

00:34:57: Wie gesagt, da ist man irgendwie komisch... Da ist man nicht angebunden!

00:35:00: Was machst du dann eigentlich für dich, wenn du jetzt sowas merken würdest, wie ich es jetzt beschrieben hab damit du dass der Tag eben nicht ins Chaos läuft.

00:35:08: Du hast trotzdem eine To-do-Liste, du hast dir deine Dinge ... Also mir kannst du schon schreiben, ich hab keine Zeit oder lass das ne Stunde später aber es gibt ja viele Termine die sind ja dann trotzdem zu tun.

00:35:18: Du kannst nicht den ganzen Terminkalender in dem Moment killen.

00:35:22: Was machst du denn für dich?

00:35:23: Oder was würdest du machen um jetzt irgendwie diesen Modus zu unterbrechen?

00:35:29: also da nicht einfach immer weiter durch einen Tag zu stolpern und so weiter dazu dir zu kommen Auch wenn du jetzt eben keine Zeit hast, um zwanzig-dreißig Minuten deine Meditation zu machen.

00:35:40: Also meine Erfahrung ist man braucht auch keinen zwanzigg-dreißig Minuten, um mit sich einzuchecken und das mache ich wirklich oft!

00:35:49: Mit mir einzuchecken mache ich teilweise tatsächlich in total absurden Situationen also zum Beispiel erst gestern.

00:36:00: Gestern sind wir hier in München durchs Städtchen gelaufen und dann hat Alina gemeint, tu ich brauche noch kurz was.

00:36:10: Und ich habe gemerkt so dieses Ganze hier einkaufen und da noch etwas besorgen

00:36:16: usw.,

00:36:18: das hat mich irgendwie ein bisschen aus der Balance gebracht.

00:36:23: Das ist für mich gar kein Thema wenn ich das merke.

00:36:27: Dann sage ich zu Alina du, wenn wir noch was brauchen, ich bleibe jetzt kurz hier draußen Ja, ich gehe jetzt mal nicht mit rein.

00:36:35: Das ist fein für dich.

00:36:37: Klar, ich brauche eh nur irgendwas für mich.

00:36:39: Passt schon gut!

00:36:40: Dann geht es hier rein und dann stehe ich davor dem Supermarkt und habe einfach meine Augen zu.

00:36:48: Und beobachte mich selbst was höre ich gerade?

00:36:53: wie ist mein Atem?

00:36:54: Ich bin einfach nur eingecheckt mit mir und das kann teilweise eine Minute sein wenn überhaupt.

00:37:01: Es geht einfach nur ganz kurz zu dieses Erden.

00:37:04: Wo bin ich denn gerade?

00:37:06: Wie ist mein Herzschlag, wie fühlt sich das alles an?

00:37:09: In was vom Zustand ist mein Körper gerade?

00:37:13: und da bin ich bei Kurt.

00:37:17: Da versuche ich wirklich diesen Blick von oben so einfach beobachten von – wie geht es mir eigentlich gerade?

00:37:27: Und alleine wenn ich das mache eine Minute lang kurz einchecken, Augen zu.

00:37:34: Einfach auf dem Atem konzentrieren ohne irgendwas... Ohne irgendwie was durch eine Technik jetzt verbessern zu wollen, verändern zu wollen.

00:37:43: So als muss ich aber ganz tief atmen dann ist es bestimmt gleich besser sondern einfach nur so.

00:37:49: Was ist eigentlich gerade am Start?

00:37:52: Einfach nur mal es so sein lassen wie's isst.

00:37:57: It is what it is gerade im Moment und ich Versuche jetzt nicht auf biegen und brechen irgendwas zu verändern, dass ich ja in einem geileren Zustand bin oder wie auch immer.

00:38:06: Sollte ich merke okay?

00:38:07: Ich bin gerade ein bisschen gestresst vielleicht bin ich ein bisschen müde.

00:38:10: eigentlich möchte ich gerne keine Ahnung mich kurz an die Isar legen für zwanzig Minuten.

00:38:17: stattdessen warte ich jetzt hier Und ich möchte gar nicht mehr einkaufen gehen.

00:38:23: Okay Wie geht es mir denn grade damit und alleine das wahrnehmen, dass ist ja das gesehen werden von sich selbst.

00:38:30: Das es wie ein Kind, das schreit, das möchte in seinen Gefühlen einfach gesehen werden.

00:38:36: und so geht's uns auch tagtäglich!

00:38:39: Und allein dann, das merke ich jedes mal wenn ich es mache, wenn ich in den Check-in gehe... Einfach nur beobachten, wie gehts mir eigentlich gerade?

00:38:49: Fühle ich mich selbst von mir gesehen, das total absurd

00:38:54: und

00:38:55: es entspannt sich alles so.

00:38:57: Und diese Erlaubnis, dass es jetzt gerade so ist wie sie ist ohne eben diesen Drang der Veränderung.

00:39:09: Das entspannt mich so sehr manchmal teilweise wie ob ich zwanzig Minuten TM gemacht hätte.

00:39:18: Einfach so dieser Perspektivwechsel vom Operierenden sozusagen, der da quasi ständig in der Ausführung zu demjenigen, der den operierenden Kurzmal interviewt.

00:39:31: Wie geht es dir eigentlich gerade?

00:39:32: Brauchst du irgendwas?

00:39:34: Was brauchst du?

00:39:36: Und das ist spannend!

00:39:37: Find ich einen geilen Self-Talk.

00:39:39: also das ist so ganz liebevoll mit sich selbst umgehen in der Situation was brauche ich dann eigentlich gerade?

00:39:45: und so ist so wie hätte ich's wahrscheinlich auch gemacht und ich kenne solche Tage auch wenn die wenn das Leben dann relativ früh anfängt mit dir zu sprechen Hier, da fällt was runter.

00:39:57: Da läuft Wasser raus und dann sagt es, warum läuft denn der?

00:40:00: Ach so scheiße!

00:40:01: Ich habe hier beim Topf ausspülen, hab ich den so blöd gehalten dass das da unten rausgelaufen ist.

00:40:05: Ach krass, jetzt muss ich erst mal auswischen.

00:40:07: Und es sind dann so ah okay heute läuft nicht alles glatt und oftmals ist es dann eben genau das wie ich die Dinge tue.

00:40:17: Genau und da bin ich bei der

00:40:18: Sache.

00:40:19: Dann nicht in das fatalistische so Aua, deswegen will ich mein Talk reinzurutschen.

00:40:23: ne

00:40:23: Genau, genau.

00:40:25: Sondern einfach so.

00:40:25: warum passieren die Dinge denn einfach?

00:40:29: Warum war ich dann jetzt gerade als ich da quasi die Dose auf die andere Dose gestellt habe... Da war ich anscheinend nicht grade da sondern ich war schon beim nächsten sonst wäre es ja nicht runtergefallen wenn ich das sauber gemacht hätte.

00:40:42: So nach dem Motto Okay, da bin ich grade anscheine nicht grade sehr im Moment Ich bin nicht da!

00:40:47: Ich bin bei den Dingen die ich tue.

00:40:51: Das finde ich wiederum total gesund.

00:40:54: Wenn man sich dabei beobachtet und dann guckt, okay was brauche ich denn eigentlich gerade?

00:41:00: Anstatt... Und das haben wir ja vorher auch schon gehabt.

00:41:02: Im Prinzip ist es ein bisschen nochmal die Geschichte von einer anderen Seite erzählt.

00:41:09: Dann wird's für mich gesund.

00:41:11: hingegen wenns so inflationär is' Ich mach einfach mal meine ganzen Praktiken durch ob ich will oder nicht Mir völlig egal.

00:41:19: Dann wird es zu dem Hamsterrad, von dem Jörg gesprochen hat.

00:41:22: So dieses...

00:41:24: Dient das noch den Zielernzweck?

00:41:25: Den Zustand um den es geht?

00:41:27: Ja genau!

00:41:28: Und vor allem auch mal die Frage in welchem Zustand möchte ich eigentlich gerade sein?

00:41:32: Weil ich möchte ja nicht immer im Zustand sein wo ich quasi so völlig im Send-Modus bin und alles beobachte und alles ist irgendwie so.

00:41:44: Ich möchte auch mal im aktivierten Zustand im Gasmodus sein.

00:41:50: Das macht mir auch Freude.

00:41:51: Ja geil, ich bin angezündet!

00:41:52: Ich habe gerade Bock eine Idee umzusetzen oder so.

00:41:55: Da möchte ich jetzt nicht... das würde mich dann gar nicht so viel Freude machen.

00:41:59: Dann zu sagen oh Junge du bist gerade ganz schön aufgedreht komm ein bisschen runter jetzt wir müssen den Zustand ändern.

00:42:05: naja ne für mich ist der Zustand gerade voll geil.

00:42:08: für die Dinge die ich gerade machen möchte wenn ich keine Ahnung zum Sport gehe und sage jetzt machen wir erstmal alles ein bisschen entspannter dann so ja nee Jetzt gerne anders.

00:42:17: Also einfach so was, was für den Zustand brauch ich dann eigentlich gerade?

00:42:21: Ja auch richtig!

00:42:24: Ja im Endeffekt ist so deine Beschreibung von diesem mit sich selber einchecken eigentlich genau das was der Kurt damals eben formuliert hat.

00:42:32: So dieses wo ist eigentlich gerade mein Zentrum.

00:42:35: und in dem Moment hast du ja auch gesagt, beobachtest du dich ja quasi ein bisschen selber also gehst aus deinem eigenen inneren Chaos, dass man in dem Moment vielleicht hat oder diese emotionalen Welt gibt.

00:42:45: Man so ein kleines Bisschen auf Abstand und beobachtet das.

00:42:48: Wie geht es mir?

00:42:48: Befühle ich mich wie ist mein Körper bis?

00:42:51: das wissen die Gedanken.

00:42:53: Das ist ja im Endeffekt genau tatsächlich auch das.

00:42:56: Ja, ist interessant was du sagst weil... Ich mache das auch ein bisschen anders aber ich mach im Grunde genommen auch sowas in der Form.

00:43:05: Ich bin wirklich tatsächlich allergisch gegen diesen Satz, den ich da vorhin schon gesagt habe.

00:43:09: Wenn Leute sagen, heute ist nicht mein Talk oder zurzeit ist nicht so meine Zeit.

00:43:14: Oder wenn Sportler sagen, das war einfach nicht mein Spiel.

00:43:17: Wo ich immer sage was heißt?

00:43:18: Also wenn es nicht dein Talk ist, wessen Talk ist es dann?

00:43:22: Es ist doch dein Leben!

00:43:24: Wie kann denn ein Tag in deinem Leben nicht dein Tag sein?

00:43:27: Es ist vielleicht einfach nur, dass du nicht du bist.

00:43:30: Dass der Tag an dir vorbeiläuft weil du irgendwo tatsächlich eben nicht mit dir verbunden bist das du eben außer dir bist neben dir stehst dich selbst verloren hast und so weiter und sofort.

00:43:44: Also das kann sein aber doch es ist dein Tag Und wenn du gerade das Gefühl hast es nicht deinen Tag dann sorgt dafür dass es wieder zu deinem Tag wird Und das geht damit los, dass du nicht den Tag verändern, sondern dich verändern.

00:43:55: Ja genau.

00:43:58: An sich selbst wieder andocken und online gehen mit sich selbst einchecken.

00:44:04: Das sind alles die Begriffe, was Ähnliches ausdrücken sag ich jetzt mal.

00:44:10: Dann kann der Tagesablauf trotzdem voll sein aber... Ich gehe einfach aus einer inneren Stabilität und gewissen Balance dann durch diese Dinge.

00:44:21: Und fühle mich dann auch frei, erlaubt mir vielleicht mal Dinge aus der To-do-liste rausfallen zu lassen oder die stehen zu lassen.

00:44:30: Die habe ich jetzt nicht geschafft.

00:44:34: Und das ist vollkommen fein.

00:44:36: Ich muss also nicht die vier Dinge, die ich auf meiner Tuduliste oder auf meiner spirituellen Tudulliste nicht abgearbeitet habe, nicht markieren und auf den nächsten Tag übertragen, dass ich jetzt am nächsten Tag dann dreimal meditiere anstatt zweimal weil gestern hab' ich ja nicht meditiert.

00:44:51: und im Endeffekt staubelt sich dann der ganze Wahnsinn immer weiter und zum Schluss überfordert es und stresst es die Leute so sehr, dass sie oft aufhören damit.

00:44:58: Das ist mir echt oft aufgefallen, Spiritualität oder Persönlichkeitsentwicklung wirklich so zum Stress wird, dass die Leute dann auch davon überfordert sind.

00:45:08: Und alles was man überforderte und nicht lebendig ist notwendig ist, wird irgendwann einfach losgelassen.

00:45:12: Das wäre schade an der Stelle auch.

00:45:15: Ja

00:45:16: voll!

00:45:17: Ich glaube eine wichtige Frage ist... Was hat das alles gerade mit mir zu tun?

00:45:22: Was hat es gerade bei meinem State zu tun, was gerade passiert?

00:45:26: Weil diese Aussage heute ist nicht mein Tag ist ja eine maximale Passivität.

00:45:33: Der Tag passiert mir einfach und heute passieren mir halt Dinge, die nicht so geil sind.

00:45:41: Die Würfel haben es quasi in der Anführungszeichen heute einfach so ergeben.

00:45:44: Habe

00:45:44: ich Pecht gehabt?

00:45:45: Genau!

00:45:45: Heute ist einfach irgendwie ein Pechttag.

00:45:49: Und eben wieder in das Bewusstsein zu kommen... Ich arbeite meine Persönlichkeitsentwicklungs- und Spiritualitätstudulüste ab sondern ich habe einen Werkzeugkasten.

00:46:08: Checker ein, was davon brauche ich denn heute?

00:46:11: Aus dem Werkzeug-Kasten?

00:46:12: vielleicht brauch' ich heute den Hammer weil ich nagell in die Wand schlagen möchte.

00:46:18: Vielleicht ist genau das das und nehmen aber nicht inflationär immer die Zange für alles nach dem Motto eher so okay... Was ist denn das richtige Tool jetzt Nachdem ich eingecheckt habe, was ich brauche.

00:46:32: Braue ich vielleicht eine sanfte Bewegung sogar?

00:46:35: Oder braue ich absolute Ruhe?

00:46:36: Was brauche ich denn eigentlich anstatt eben dieses sich selbst stressen sondern eher als Lösungsfindungstools für einen Zustand der vielleicht gerade im Moment in Anführungszeichen indem man wahrnimmt, indem man sich gerade nicht so wohl fühlt.

00:46:56: Kann auch so vielleicht ein kleinen persönlichen in Anforderungen sein.

00:46:59: Hack ist ein großes Wort aber kleines Tool ist es eigentlich auch nicht, aber einen Weg von mir mal teilen weil ich vorhin gesagt habe dass ich mir dann versuche die richtigen Fragen zu stellen und in so einem Moment wenn ich merke ich bin da jetzt gerade nicht bei mir.

00:47:16: Es würde in die Richtung laufen.

00:47:17: heute ist offensichtlich nicht so mein Tag.

00:47:20: Dann suche ich mich nicht die Frage zu stellen was ist jetzt alles zu tun sondern was ist meine Aufgabe?

00:47:27: Was ist jetzt meine Aufgabe?

00:47:29: Und ich glaube, wir müssen unterscheiden zwischen dem was zu tun ist und zwischen unserer Aufgabe.

00:47:34: Denn das, was zu tun ist sind Tätigkeiten.

00:47:38: aber die Aufgabe ist ein Thema.

00:47:41: so unterscheide ich das für mich.

00:47:43: also meine Aufgabe ist immer ein Thema.

00:47:46: Jetzt könnte man sagen okay das kannst du auch ganz oben aufhängen.

00:47:49: Also die Lebensaufgabe ja das wäre ein Lebensthema.

00:47:53: Deswegen haben wir übrigens auch nicht nur eine Lebensaufgabe, sondern immer eine Lebensaufgabe im jeweiligen Lebensabschnitt.

00:47:59: Da kann sich sehr wohl ändern und erinnert sich auch so was ist derzeit meine Lebensaufgarbe?

00:48:04: Das wäre jetzt die ganz große Perspektive.

00:48:06: aber das kann ich ja auch runter zoomen auf den Tag!

00:48:08: Auf den Moment dass ich sage okay boah ok gerade das ganze viel und des und des chaos Okay es gäbe jetzt ganz viel zu tun.

00:48:17: das wären die Tätigkeiten.

00:48:19: Ok moment Was ist meine Aufgabe?

00:48:23: So, und die Aufgabe nochmal ist ein Thema.

00:48:25: Das Thema wäre jetzt zum Beispiel Ruhe zu bewahren.

00:48:30: Okay gut!

00:48:31: Unabhängig von dem was das es jetzt Dinge zu tun gibt Tätigkeiten sind manchmal nicht zu verändern oder zu verhindern aber dann kann ich praktisch mich auf die Aufgabe besinnen und kann es trotzdem tun.

00:48:45: Ich kann also die Tätigkeit ausüben ohne die Aufgabe zu vernachlässigen Und wenn ich meine To-do Liste abarbeite und alle wirklichen Dinge tue, ohne die Aufgabe dahinter mitzunehmen, dann meditiere ich praktisch ins nirgendwo hinein.

00:49:01: Dann wäre der Satz – dann wird Meditation zur Spielerei wieder richtig!

00:49:05: Ja?

00:49:05: Und nicht nur Meditation.

00:49:06: Dann wird alles zu Spielerei, weil wir die Aufgabe eigentlich übersehen, worum es im Wahrheit eigentlich geht.

00:49:11: Also das ist so eine meiner Schlüsselfragen, mit der ich seit langer Zeit gerne arbeite.

00:49:16: Was ist jetzt die Aufgabe?

00:49:20: Das kannst du für alles spielen.

00:49:21: Ich mache das auch im Team, mein Team kennt schon diese Frage wenn ich sage okay stopp mal ganz kurz bei allem was jetzt gerade los ist.

00:49:28: Was ist unsere Aufgabe?

00:49:30: Und das besinnt einen so, dass es vielleicht sogar ein bisschen das was du machst mit deinem Augen schließen, das ist auch eine Art von Self-Check in nochmal.

00:49:38: Wir klicken noch einmal kurze Zurückbesinnung, okay Moment.

00:49:41: Wo stehen wir gerade, was jetzt die Aufgabe ist und was stimmt jetzt?

00:49:48: ist so ein kleiner Lifehack von mir.

00:49:50: Geil, finde ich ja auf jeden Fall einen guten Impuls zum Ende oder?

00:49:56: Ich glaube da haben wir jetzt ganz schön durchgepflügt durch dieses Thema, habe ich das Gefühl?

00:50:02: Ja, ich finde auch, also glaubt man in einer Schein war einfache Frage was eine tolle Frage war für mich.

00:50:10: Haben wir die... Haben wir jetzt auch mal bisschen tiefer getaucht, sag' ich jetzt mal und ich glaube das war für jeden jetzt auch Nicht nur für den Jörg, der es hoffentlich gehört hat.

00:50:18: Schöne Grüße an dieser Stelle!

00:50:20: Auch eine Inspiration für eigene weitere Gedanken geht uns ja auch hier sehr.

00:50:25: nicht so darum dass wir jetzt die Wahrheit erzählen sondern dass wir Inspiration aus unserem Leben geben wie man mit Dingen umgeht und... Ja also danke nochmal für die Frage.

00:50:34: ich fand die Frage auch für mich wird's sehr spannend damals somit jetzt ne knappe Stunde intensiver mal drüber nachzudenken und sich selber auch bewusst zu werden wie man eigentlich auch Dinge tatsächlich tut.

00:50:44: Also wie geht man eigentlich mit Dingen Und

00:50:49: mehr

00:50:49: davon.

00:50:50: Mehr ist welche Frage?

00:50:51: Absolut, absolut!

00:50:55: Den letzten Impuls.

00:50:56: vielleicht ist es auch eine offene Frage die wir jetzt gar nicht beantworten können.

00:51:01: gleichzeitig möchte ich es auf jeden Fall nochmal hier rein werfen.

00:51:05: der Performance Modus Der ist ja quasi immer Angeschalten wenn wir das Gefühl haben es reicht noch nicht aus Ich bin doch nicht gut genug ich habe noch nicht genug getan.

00:51:16: So was ich gerade im Moment geleistet habe, wie auch immer, wie ich bin, reicht es nicht.

00:51:23: Und ich glaube dass das eine sehr spannende Frage ist, bekommt das denn eigentlich her?

00:51:31: Also wenn sich das Kleidchen ändert von Ich muss in der Schule immer Vollgas geben, ich muss im Sport immer Vollgas geben, Genau, wo kommt das denn eigentlich her?

00:51:50: Weil das ist ja eigentlich der zugrunde liegende Performance-Modus.

00:51:54: So dieses... ich muss immer performen!

00:51:57: Ich muss immer was leisten um Punktpunktpunkt.

00:52:03: Ja und ich würde gerne ergänzen die Frage wo kommt es her?

00:52:05: kann spannend sein.

00:52:06: manchmal weiß man's vielleicht auch gar nicht so richtig.

00:52:09: Die Frage ist vor allem dann noch dazu okay unabhängig von dem wo sie auch mal herkommt.

00:52:16: stimmt das jetzt noch für mich?

00:52:18: Es gibt ja vielleicht auch mal eine Phase, wo das auch okay sein kann oder vielleicht auch einmal wichtig war.

00:52:25: Aber stimmt es jetzt noch für mich?

00:52:26: Sind diese Kleider die ich damals trug bin nicht denen entwachsen?

00:52:31: Das ist einfach anerlernt, dass sie sich einfach mitgenommen haben quasi in ein neues Gebiet und das hinterfragt zu haben, weil's ist ja schon immer so gewesen.

00:52:39: Genau!

00:52:39: Weil dies ist mit dem Nicht-Gut genug sein, das ist meine Lebensgeschichte im Endeffekt.

00:52:46: Ich habe für mich schon gemerkt Das ist auch natürlich Phasenkorb, wo das sehr dominant war in meinem Leben.

00:52:52: Mit guten und schlechten Seiten, weil dort wurde ich auch gut in manchen Dingen.

00:52:59: Und ich merke auch heute, dass ich mir das Gefühl habe nicht gut genug zu sein im Wurst, dass mich das natürlich antreibt Qualität aufzubauen.

00:53:07: Aber man sollte auch hier bewusst damit umgehen, dass man sagt okay aber dieses Gut genug es hat auch irgendwann eben eine Grenze Ein Bereich, den man für sich selber auch mal definieren darf.

00:53:22: Weil wenn man die nämlich nicht definiert dann gibt es eben ein grenzenloses Nicht-Gut genug.

00:53:30: Das heißt das wäre der beste Weg um sie sicher nie glücklich zu werden.

00:53:33: Nie bei sich anzukommen immer in diesem Mangelgefühl und somit Mangeldenkel denken Und allen Entscheidungen damit zu tun haben zu bleiben.

00:53:41: Also auch die Bewusstheit wäre wichtig.

00:53:43: Deswegen ist es schon sehr gut was du sagst.

00:53:45: nach diese Frage

00:53:48: Nice

00:53:49: Cool.

00:53:51: Danke dir!

00:53:51: Ja,

00:53:52: danke dir und danke an Jörg für die spannende Frage Und wir sind gespannt auf weitere Fragen

00:53:57: von euch.

00:53:58: Genau so Lass uns gerne mal wissen ob ihr das auch kennt.

00:54:02: So dieses

00:54:03: Kleidchen verändern Im anderen Bereich Absolut.

00:54:10: Also mein Lieber mach's gut Bis zum nächsten Mal.

00:54:12: Du auch bis bald Ciao.

00:54:17: So are they all their souls.

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