[SOUL TALK] Sich neu erfinden, ohne einen Plan zu haben | mit Steffen Kirchner

Shownotes

🎙️ Die Kunst zu leben

Steffens Podcast
Steffens Podcast schenkt Dir tiefgründiges Erfolgswissen für mehr Lebensglück, Erfüllung und persönliche Freiheit


💌 Inspiration

Newsletter
Bleib immer auf dem neuesten Stand! Erhalte exklusive Inhalte, Konzerttermine, neue Songs und vieles mehr direkt in deine Inbox!


💧 Gesundheit

Biovortex Wasserfilter
Der Schlüssel zu gesundem Wasser und mehr Energie! Investiere in deine Gesundheit mit dem besten Wasserfilter, den ich persönlich nutze. Hol dir jetzt die Kraft von Biovortex!


🍵 Energie & Fokus

Aregato Matcha
Hol dir die gesunde Power von Matcha! Perfekt für mehr Energie, Konzentration und Gelassenheit. Spare mit dem Code ADRIAN und erlebe den Unterschied!


🙏 Dankbarkeit & Lebensfreude

Dankbarkeitswunder
Starte deine Reise zu mehr Lebensfreude, Fülle und Wundern. Entdecke die transformative Kraft der Dankbarkeit und erlebe, wie sich dein Leben verändert.


🎶 Musik

Adrian auf Spotify
Hör dir meine Musik auf Spotify an! Entdecke meine neuesten Tracks und Alben und lass dich von den Klängen begleiten.


🛍️ Shop

Adrian Shop
Hol dir die exklusiven Produkte aus meinem Shop. Musik, Merch und mehr – alles, was du brauchst, um dich selbst zu bereichern!


📱 Social Media

Folge mir auf Instagram: @adrian_winkler
Sei immer hautnah dabei! Folge mir auf Instagram für spannende Einblicke und Updates rund um Musik, Meditation und alles, was dich bewegt.


🙌 Unterstützung

Adrian unterstützen: PayPal
Wenn dir meine Arbeit gefällt und du sie unterstützen möchtest, freue ich mich über eine kleine Spende. Vielen Dank für deine Unterstützung!

Transkript anzeigen

00:00:00: Vielleicht warst du in deinem Leben auch schon mal an einem Punkt, wo du gemerkt hast, du bist vielleicht aus etwas rausgewachsen.

00:00:09: Na wie so ein Pulli der irgendwie zu klein geworden

00:00:11: ist!

00:00:12: Du weißt aber gar nicht so genau wie so neuer Pulli aussehen soll.

00:00:16: Heißt übertragen auf das Leben?

00:00:19: Du weist...

00:00:20: Irgendwie

00:00:21: passt es nicht

00:00:22: mehr was du machst,

00:00:23: vielleicht auch wie du wohnst, wie du lebst und was du arbeitest.

00:00:28: Du weißt, es ist vielleicht noch was größeres am Start im Feld.

00:00:32: Nur du kannst das vielleicht noch nicht greifen so in dieser Zwischenphase zu sein.

00:00:37: und genau darüber sprechen wir heute.

00:00:40: Steffen hat mich einfach drum gebeten da einfach mal einzutauchen weil er gerade merkte bei ihm stehen neue Dinge an von denen er noch nicht genau weiß was die so sind Und wie er damit umgeht und wie seinem Prozesse aussieht.

00:00:55: Genau dass besprechen wir heute direkt aus dem Leben ohne Skript mit Herz.

00:01:02: Let's go intro!

00:01:17: Mein lieber Freund, du hast mir eine Sprachnachricht geschickt Mit den Worten am Ende.

00:01:24: ich hoffe dass dieses dahingestammelt in irgendeiner Form Sinn macht und ich auf den Punkt bringen konnte, was es mir geht.

00:01:37: Sehr gut fand ich sehr unterhaltsam aber auf jeden Fall sehr gelacht über deine Sprachnachricht Und du hast gemeint, du hast auch ein bisschen etwas mitgebracht an Background Story.

00:01:46: Wir haben ein bisschen so geguckt über was wir sprechen wollen und jetzt sind wir bei einem sehr spannenden Thema raus gekommen.

00:01:52: da manchmal schicken wir uns so Themen hin und her ist wie so ein Magnet, plötzlich zieht es einen sofort so hin.

00:01:58: Oh ja das gut!

00:02:00: Und bei manchen so ah weiß ich, die rührt sich nichts in mir und da hast du plötzlich dann gesagt, kannst dir selber erzählen was du gesagt hast.

00:02:10: Das kann über sich alles gesagt haben.

00:02:11: aber ich habe wahrscheinlich gesagt dass ich momentan in einer verwirrten Umbruchsphase bin quasi also dass ich mal gern mit dir darüber reden würde wann man eigentlich merkt dass Zeit wird für eine größere Veränderung im Leben, also im Sinne von irgendwie darf es echten Schritt weitergehen.

00:02:33: Irgendwie stimmt's nicht mehr so wie es bisher ist, irgendwo ist man an einem gewissen Endpunkt oder vielleicht auch Wendepunkt angekommen weil in so einer Phase bin ich aktuell.

00:02:44: Ich habe das auch bei mir im Podcast auch schon mal jetzt in der Folge auch schon einmal thematisiert.

00:02:48: Das ist jetzt nicht eine Phase, in der es mir schlecht geht.

00:02:51: Also ich habe jetzt nicht das Gefühl dass ich jetzt leide oder dass ich traurig bin oder sonst was.

00:02:55: aber Ich merke aber dass wenn ich jetzt nichts verändern würde oder wenn ich mich dem Thema nicht stelle dann würde ich's wahrscheinlich irgendwann werden.

00:03:03: also ich weiß nicht ob du das auch kennst und ob das schon mal hattest Dass man irgendwie... Ich weiß nicht, ob ich das so sagen kann Aber manchmal langweilig mich an meinen eigenen Themen über die ich so rede Nicht weil die Themen langweilig sind, sondern weil ich glaube mich selber langweillig finde.

00:03:23: An der Stelle mit welcher Art und Weise ich da drauf schaue oder... Also das ist irgendwie alles so fertig, so auserzählt.

00:03:32: Genau das Wort wollte ich auch gerade sagen.

00:03:34: Auserzählt, manchmal ist es so auserzählt.

00:03:37: Manchmal ist das quasi wie ein Handtuch was man ausgewungen hat und dann okay jetzt ist es einfach trocken.

00:03:42: Jetzt ist nichts mehr drin so nach dem Motto.

00:03:44: Ja voll!

00:03:45: Und genau und dann hat man das Gefühl... Das ist natürlich total subjektiv für einen selber.

00:03:49: aber man hört sich ja selber am meisten reden und die Leute hören das oft zum ersten oder zum zweiten Mal und denken sich Boah wie geil geht mir mehr davon?

00:03:57: Aber an der Stelle geht's halt jetzt mal nicht um die Leute Es geht um ein selber.

00:04:03: Und da muss ich schon sagen, dass ich für mich irgendwo so Schritt-für-Schritt – das ist ja nicht von heute auf morgen meistens, dass es passiert aber so Schritt für Schritt an den Punkt gekommen bin, was ich gedacht habe.

00:04:16: Irgendwo scheint mein Leben mir gerade zu sagen, das es echt in eine nächste Phase gehen darf.

00:04:23: Also es ist wie so ein Portal, doch das mal durchgeht wo das alte noch nicht richtig weg ist und es neu noch nicht so richtig da ist.

00:04:31: Und man irgendwo wirklich im Türrahmen steht, und ich das Gefühl habe ... dass ich überhaupt nicht weiß was jetzt kommt, wohin's geht, was ich jetzt eigentlich machen soll... Was eigentlich überhaupt fehlt, sondern dann kommt ja auch der Kopf, der sagt Ja, was willst du denn?

00:04:46: Jetzt spinn dich doch aus, ne?

00:04:47: Mach doch vielleicht einfach mal, vielleicht brauchst du einfach mal ein paar Tage Ruhe.

00:04:51: Da hab' ich mir ein paar Tag Ruhe genommen.

00:04:53: Aber jetzt aber nicht besser danach, ne!

00:04:55: So eher noch intensiver, Man einfach gemerkt hat so, ich weiß auch nicht irgendwo.

00:05:02: Es darf sich irgendwas ändern.

00:05:05: und genau deswegen wollte ich mit dir mal darüber reden woran erkennt man denn das eigentlich dass sich was ändern darf?

00:05:13: Und wie erkennt dann vielleicht auch was sich vielleicht auch mal ändern darf?

00:05:16: und da wollte ich dich mal fragen ob du auch schon mal solche Phasen hattest und wie du damit umgegangen bist.

00:05:23: ja voll voll, da hatte ich auf jeden Fall schon ganz oft und ich fand den Ausspruch von dir alles hat seine Zeit.

00:05:31: Der hat mich gecatcht so... Wann man erkennt so jetzt ist es auch mal gut?

00:05:35: So jetzt habe ich's lang genug gemacht, jetzt ist einfach auch immer gut!

00:05:38: Jetzt ist Zeit für was Neues.

00:05:41: Das hab' mich gekacht weil ich das eben auch sehr sehr gut kenne.

00:05:45: von mir.

00:05:47: Also lustigerweise heißt es nicht aus meiner Erfahrung wenn man das Gefühl hatte Das hatte jetzt seine Zeit, dass diese Zeit dann nie mehr kommt.

00:05:58: Beispielsweise Turen als Musiker oder Studiumusiker sein oder was weiß ich so ganz bestimmte Sachen zu machen die einem total gebockt haben und irgendwann ach nee jetzt reicht es einfach auch mal.

00:06:15: Es kann sein, dass es dann fünf, sechs, sieben Jahre später wiederkommt.

00:06:18: Weil man dann plötzlich wieder total Bock drauf hat, der weiß einfach irgendwie einem gefäht hat im Leben so ... Jetzt hab ich wieder Bock das zu machen.

00:06:28: Ehrlich gesagt habe ich's jetzt noch nicht erlebt, dass sich zum Beispiel generell auf das was ich tue einfach generell kein Bock mehr habe.

00:06:41: Also dass ich sage, ich werde das schreiner oder so... Dass ich sage Ich mache jetzt was ganz anderes Oder ich gehe irgendwo in irgendein anderes Land und mach da irgendwie Botaniker oder sowas Und hab mit dem was ich gemacht habe einfach gar nichts mehr zu tun wie ein neues Leben Weißt du?

00:06:56: Wie quasi eine neue Inkarnation startet.

00:06:59: Das hatte ich jetzt so noch nie Weil.

00:07:01: dafür erfüllt es mich einfach viel zu sehr, Musik zu machen und Musik zu schreiben.

00:07:05: Musik zu produzieren

00:07:06: usw.,

00:07:07: alles was damit zu tun hat.

00:07:09: Aber das Kleidchen ändert sich ganz oft.

00:07:12: Bei mir war's auch so.

00:07:15: Ich hab' ganz lange eben das selbst praktiziert Und irgendwann habe ich mir gedacht Es macht auch total Spaß das zu lehren Einfach anderen zu zeigen ohne ständig Selbst in der aktiven Rolle zu sein.

00:07:27: Also dann wechseln sich die Seiten.

00:07:29: Das habe ich auf jeden Fall schon erlebt Und ich habe für mich in meinem Leben das gespürt, wenn so was ist passiert es irgendwie so organisch.

00:07:42: Ich glaube sowas kann man gar nicht so richtig forcieren und erzwingen sondern ich hab das Gefühl dass Wenn man da sich den Fluss hingibt dann spülts einen schon irgendwie in die richtigen Richtungen.

00:07:54: So wenn man da achtsam und wachsam is und ich glaube wie unser lieber Freund Seeum das immer so schön sagt Es klingt jetzt wie ein Kalenderspruch, aber meiner Meinung nach ist das die Wahrheit nämlich der Freude folgen.

00:08:11: Wo treibt mich die Freude oder der Fluss?

00:08:14: Der Freude?

00:08:15: wo treibt er mich hin?

00:08:17: also wo kann ich nicht aufhören mit was?

00:08:20: na so Ich glaube dann Ist man wieder im game Dann ist mal wieder in diesem inneren Kraftwerk in dieser intrinsischen Motivation was zu machen Wenn man der Freude folgt, was macht mir richtig Freude?

00:08:34: und ganz ehrlich ich habe letztens ein Gespräch mit einem Freund geführt Der auch genau in so einer Phase ist war es alles zu schwer.

00:08:43: Und ich weiß Ich bin eine Sache gut die ich mache aber Es nervt mich irgendwie selbst wenn wenn ich anfragen bekomme nervts mich einfach nach dem Motto gibt's Leute die zahlen Geld dafür und dann sage ja nie komm lass einfach ich will nicht.

00:09:00: Und dann habe ich gesagt, was macht ihr denn so richtig Freude?

00:09:04: Wo kannst du einfach nicht mehr aufhören.

00:09:06: Und er so... Ich weiß es nicht!

00:09:09: Ich hab keine Ahnung und das darf auch sein.

00:09:12: Man muss nicht immer sofort so, ja klar sicher, ich habe hier fünf Optionen und alles macht mir Freude und ich gehe durchs Leben wie durch eine Blumenwiese und ich kann's mir aussuchen, alles macht mich Freude.

00:09:22: Nee man macht einmal gar nichts Freude, man liegt auf der Couch und denkt sich Warum bin ich jetzt nochmal genau hier So nach dem Motto, diese Sinnfrage.

00:09:31: Die kenne ich auch so gut!

00:09:33: Also die kenne Ich wirklich auch sehr, sehr gut.

00:09:36: Diese Was darf sich jetzt zeigen?

00:09:38: Weil es nervt mich alles gerade irgendwie so.

00:09:42: Und da spielt das Außen gar keine Rolle.

00:09:45: Da kann es außen noch sagen, Stefan ist super mega cool hier.

00:09:49: Hast du eine Ausbildung und hast deine Events, hast dein Podcast, hast ja alles.

00:09:52: Das ist einfach mega wie Du das alles immer machst und Du denkst ja nur so... Ja, ja.

00:09:59: Schon?

00:10:02: Ja genau und ich glaube also wirst du viele Leute sagen ja dass so ein bisschen die demangende Lebensfreude oder auch fehlende Energie die manche Leute haben das dir oft deswegen kommt weil sich so viel verändert und sich so schnell verändert.

00:10:16: und ich würde sogar die Gegentehse aufstellen dass es beim gewissen Prozent und halt der Menschen eigentlich eher daherkommt dass sich so wenig verändert.

00:10:24: Also es verändert sich ganz viel im Außen, das mag sein.

00:10:27: Aber so im Inneren verändert sich irgendwie so wenig, ne?

00:10:29: Man ist ein bisschen ... irgendwie wie so'n sechzehnjähriger, der aber noch die Klamotten anhatte, die er mit vierzehn hatte und die kann man schon auch ungefähr tragen.

00:10:39: Man steht jetzt hier nicht nackt vor dem Spiegel, aber irgendwo ... also schön sieht's nicht mehr aus,

00:10:43: ne?!

00:10:44: Und man fühlt sich nicht mehr so ganz wohl!

00:10:48: So fühl ich mich.

00:10:49: Das ist glaube ich so die beste Beschreibung, dass irgendetwas Entweder ist irgendwas nicht mitgewachsen, das wäre die eine Option.

00:11:00: Den Eindruck habe ich aber jetzt tatsächlich bei mir nicht so richtig sondern ich bin aus etwas raus gewachsen und ich kriege auch mittlerweile so nach und nach weil ich mal eben diese ersten Phasen nehme wo ich das für mich ein bisschen der Stille dann reflektieren lasse aber ich das einfach nicht intellektuell mache.

00:11:23: Intellektuell komme ich dann nicht weiter, wenn ich da jetzt so nachdenke oder so.

00:11:28: Aber wenn ich diese Frage der Meditation mit rein nehme, dann taucht eigentlich eher ein bisschen auf, dass ich in zu vielen Themen drin bin die ich auch bedienen kann.

00:11:40: Ich rede über Themen wo ich vielleicht auch was weiß, wo ich etwas vorzuweisen habe.

00:11:44: Da wo auch Leute sagen ja, das ist toll und da wollen wir auch was wissen...

00:11:48: Welche Frage ist es, die du mitnimmst?

00:11:51: Ich nehme die Frage mit, was ist jetzt für mich dran?

00:12:01: Die Fragen erinnern sich manchmal.

00:12:02: Also angefangen habe ich mit der Frage, wie finde ich das, was jetzt für mir dran ist und das bekommen sehr schnell die Message oder Feedback, dass es eine falsche Frage geht?

00:12:13: nicht ums finden sondern eher... Nicht so ergebnisorientiert, weißt du?

00:12:23: Also nicht gleich zu wissen was ist das nächste Ding jetzt.

00:12:26: Ja genau.

00:12:28: Sondern eher mal zu schauen.

00:12:30: okay also wer bin ich eigentlich?

00:12:33: Was stimmt jetzt für mich?

00:12:35: Was bin ich für ein Mensch geworden ohne es vielleicht mitzukriegen?

00:12:38: oder welche Themen?

00:12:39: wie gesagt welchen Themen?

00:12:40: bin ich vielleicht Entwachsen ein Stück weit und somit in der Folge vielleicht ein bisschen überdrüssig dass es mich langweilt obwohl der Erfolg vielleicht an manchen Stellen da ist und so weiter.

00:12:51: Und das ist bei mir jetzt auch, wie du es beschrieben hast.

00:12:53: Das ist keine Grundsatzfrage im Sinne von, ich bin über ab dem richtigen Job und nach dem Auto da sollte ich besser schreien oder gärtner oder sonst irgendwas werden.

00:13:01: Sie stellen nicht meinen Tun an sich in Frage aber ich habe den Eindruck dass die Essenz fehlt ein bisschen.

00:13:11: Die Essenz ist ein bisschen nicht verloren gegangen sondern sie darf sich mal zeigen.

00:13:17: also Was ist das, was ich eigentlich sorgen will?

00:13:20: Und so für mich zeigt sich ein bisschen... Ich rede über zu viele Themen.

00:13:24: Ich rede übereines Wasser, ich rede über geistige Gesetze, ich red' über Erfolg im Coachingmarkt, ich read' über KI und die Fußball-Nationalwirtschaft!

00:13:33: Ich rede im Hundert-Achzig-Graut-Streuwinkel über alles Mögliche und man kann auch zu allem etwas sagen und es bestimmt auch irgendwo interessant und für manche wieder ein bisschen hilfreicher.

00:13:43: Aber wenn ich das mal wegnehme, ob dass die Leute interessant finden und gut finden.

00:13:46: Ob es ankommt oder nicht.

00:13:48: Was will ich eigentlich sagen?

00:13:51: Was habe ich denn eigentlich zu sagen?

00:13:53: Da muss ich sagen... da bin ich nicht on point!

00:13:59: Und ich glaube, das hat was mit auch schon wieder über Spitz oder ein sehr belastendes Wort Authentizität zu tun.

00:14:06: Also was entspricht wirklich mir und meiner Botschaft.

00:14:09: Und ich habe glaube, also das ist zumindest jetzt mein bisheriger Status quo meine Herleitung.

00:14:15: Ich glaube dass sich an der Essenz am Wesensskern von dem was eigentlich meinen Auftrag ist irgendwie dass ich so ein paar Zentimeter daneben lege mittlerweile weil sich dieser Punkt auch ein bisschen verschoben hat.

00:14:29: Das ist ja wenn man so reinzoomt in was dann denkt man sich so jetzt hat man es und je tiefer man kommt Also wie bei Google Earth zum Schluss.

00:14:37: Du weißt, irgendwie du willst was weiß ich nach München in die Schillerstraße aber... Wenn du jetzt erstmal die Weltkugel vor dir siehst, dann sagst du erst mal okay also da muss ich hin so und dann zielst du praktisch auf den Kontinent und auf das Land.

00:14:51: Und dann denkst du du bist ja mitten auf dem Weg dorthin.

00:14:53: Du bist ja genau on track aber je näher du rankommst und mehr Details du siehst worum es wirklich geht dass du merkst wie du dann trotzdem eben korrigieren darfst um wirklich dort anzukommen wo du hin willst und ich merke dass sich vielleicht eine gewisse Zeit jetzt oder dass ich Gefahr laufen würde, wenn ich jetzt nicht korrigiere, dass ich irgendwo an einem anderen Punkt rauskomme.

00:15:16: Also es ist total schwierig.

00:15:17: Du merkst schon wieder, das wird schon wieder fast ein bisschen das Gestamme weil ich selber während ich spreche und während ich momentan lebe am Suchen bin.

00:15:27: Aber

00:15:28: das ist auch eine geile Message weißt du?

00:15:30: Ich meine viele gucken auf dich Womöglich auch auf mich so, ah okay krass.

00:15:37: Die sind komplett steady und die stehen quasi wie so ein Fels und machen ihr Ding so.

00:15:42: Und stehen jeden Tag auf und pupsen Blümchen nach dem Motto, das ist einfach alles so toll hier.

00:15:51: Aber bei uns juckt es auch hier und da und ist ungemütlich und ich weiß nicht so recht um.

00:15:57: dann die Sinnfrage... Geil, wenn man es ausspricht, finde ich's einfach der Release so viel.

00:16:04: Weil man muss sich immer derjenige sein bei dem alles total läuft, weißt du was ich mein?

00:16:07: Das ist dann so... Ah!

00:16:09: Es darf auch sein dass diese Form von mir das es die gibt, weisst du?

00:16:13: Diese Suchende, diese Nicht-Alles im Komplett Blick haben, nicht im Griff haben.

00:16:19: Nicht in der Kontrolle haben.

00:16:22: Also macht man es der Coach von oben und vom Kanzler alles.

00:16:25: Ja Leute ihr seid ja alle Rest nach dem Motto, ich weiß ja wie's geht hier alle nicht sondern einfach ne wir laufen alle irgendwie auf den Weg des Lebens sind auf einer Reise Und die Reise ist wie jede Reise die man auch physisch antritt nie Okay, wie so eine Startbahn.

00:16:43: Man fängt an und läuft einfach grad bis es dann in den Himmel hoch geht sondern das ist einfach wie ne Wanderung die hat viele Möglichkeiten.

00:16:52: Die kann links in den Wald rein gehen wo's ein bisschen schattiger ist.

00:16:55: Nee du kannst den schönen Panorama-Weg außen rumgehen.

00:16:58: Ah ist er anstrengender okay aber schöner.

00:17:01: Das ist quasi jeden Tag ne Entscheidung Und das ist nicht leicht, finde ich diese Entscheidungen immer zu treffen.

00:17:07: Weil es sind ja so viele Mikroentscheidungen die am Ende dann zu einer Weggabelung führen, die man vielleicht auch manchmal gar nicht so auf dem Schirm hat dass das jetzt zur Weggabelung geführt hat erst errückwirkend so krass ja stimmt irgendwie auch manchmal so dieses Verlaufen-Gefühl.

00:17:24: Ich glaube, ich habe mich irgendwie voran verlaufen.

00:17:27: entweder ich muss jetzt wegen den Kurs wechseln oder zumindest mal zurückschauen, wo bin ich eigentlich lang gegangen die letzten paar Monate und Jahre ist so?

00:17:34: Und dass das einfach zum Prozess dazugehört

00:17:37: ganz normal!

00:17:38: Ich hab das für mich die Tage des Osterei-Prinzip genannt weil also früher als wir uns nachweisen wie es bei euch war aber früher meine Eltern und so als ich ein Kind war Ostern war schon ein wichtiger Tag auch irgendwo, weil dieser Prozess des Versteckens und so weiter und sofort.

00:17:56: Also das war schon cool auch irgendwo.

00:17:59: Wir hatten ein bisschen einen Garten und wenn es besser häufig gut war, wurden natürlich die kleinen Geschenke auch draußen versteckt usw.

00:18:07: Und das Spannende war ja eigentlich das Schöne an Ostern, wenn man das so gemacht hat dieses Ritual ... Das war nicht das Finden von dem Ding!

00:18:15: Es war dann auch cool, wenn was gefunden hat.

00:18:16: aber diese Freude war irgendwie so gefühlte fünf bis zehn Sekunden.

00:18:21: Und bei irgendwas bei uns war es auch so, dass Ostern jetzt ja nicht die ganz großen Geschenke immer auch waren.

00:18:26: Sondern das was so cool gemacht hat war das Suchen und deswegen habe ich das für mich gerade des Osteralprinzip genannt.

00:18:34: Mein Leben ist gerade in der Osterphase weil ich bin auf der Suche und es geht gar nicht darum finden zu wollen sondern suchen zu wollen also sich zu lösen von diesem Endergebnis, sondern eigentlich diesen Prozess des Entdeckens mal als... ...als das wahrzunehmen was es ist.

00:18:57: Nämlich wirklich eine Art vom Geburt.

00:19:00: Wie so ein Pfadfinder der sich seinen Weg irgendwie so sucht?

00:19:03: Ja

00:19:03: ja genau und ich merke auch wenn ich's noch nicht weiß was es genau zum Schluss sein wird und ich mich ehrlich gesagt auch von dem Anspruch mittlerweile verabschiedet habe.

00:19:16: Aber allein dieses Suchen gibt ein gewisses Maß an ... zufriedenheit ist zu viel, aber zumindest mal am Gefühl ja das ist das was jetzt dran ist.

00:19:29: Also da gibt es auf der einen Seite das Ego das sagt ja aber was wirds denn jetzt zum Schluss und was müsste man dann hier?

00:19:33: Und dann gibt's manchmal schon so erste Glimpses also kurze Vorahnungen dass man sagt ich glaube das darf sich verabschieden und das wäre zu verändern Geht der Kopf natürlich schon weiter und sagt, okay wie willst du das eigentlich machen?

00:19:48: Das würde das bedeuten.

00:19:51: Wie machen wir das alles?

00:19:52: Dann gibt es ein bisschen organisatorischen Themen drin.

00:19:55: also da habe ich auch schon gewesen ab und zu und sich dann wieder zurückzuholen und zu sagen ja darüber reden wir später.

00:20:01: jetzt sind wir hier auf dem Fahrrad und gehen diesen Weg Und verlass nicht schon wieder den Weg und gehst im Wald.

00:20:08: Versuchst du wieder alles einzusammeln, was du da als Ideen und Impuls und Möglichkeiten und Zielen und Aufgaben dann schon wieder findest?

00:20:14: Also

00:20:15: bleib

00:20:15: mal on track auf dem Weg der Suche!

00:20:20: Für mich war wirklich so ein ganz großer Schritt mir das mal zu erlauben dass ich es auch nicht weiß und jetzt einfach auch mal finden darf oder eben nicht, dass ich's eben suchen darf und nicht finden muss diese Erlaubnis nicht finden zu müssen.

00:20:35: Das hat bei mir ganz, ganz viel befreit.

00:20:40: Also vielleicht gibt es gar nichts zu finden.

00:20:43: Wer weiß das?

00:20:44: Ich habe keine Ahnung.

00:20:46: Ich merke bloß und genau da würde ich jetzt eben mal so ein bisschen ... dass wir da jetzt nicht bloß irgendwie über meine Geschichte reden.

00:20:53: Ich würde gerne etwas auf die Metaebene gehen Und mal rauszufinden, ok woran erkennt man denn das eigentlich?

00:21:00: Es gibt ja viele Leute die vielleicht jetzt auch zuhören, die sagen so ich weiß auch nicht irgendwas fehlt im Leben.

00:21:05: Also irgendwie... Manchmal fehlt es ganz offensichtlich weil ich sage okay die Beziehung der Job und so weiter, dass ist einfach das falsche aber ich mache's halt weil ich jetzt die Kohle brauche oder was auch immer.

00:21:15: Aber manchmal denkt man sich auch nee der Job ist eigentlich okay, macht eigentlich Spaß und mein Partner ist eigentlich auch in Ordnung, passt alles aber irgendetwas fehlt Und du weißt nicht, was fehlt.

00:21:24: Weil das, was da ist, ist nicht falsch aber es ist trotzdem etwas, was fällt und woran man das so ein bisschen erkennt dass das zu ist weil die Leute sich glaube ich oft die Frage stellen ja mache ich das falsche.

00:21:35: also geht's darum jetzt irgendwas von dem was is wegzunehmen und loszulassen oder aufzuhören?

00:21:42: Oder gehts drum was was Neues zu finden was einfach noch nicht da ist?

00:21:50: Das finde ich spannend, mal drüber nachzudenken.

00:21:52: Woran erkennt man eigentlich, dass es diese Form von Veränderung braucht im Inneren und das man sich dafür Zeit nimmt?

00:21:58: auf was sind so erste Hinweise?

00:22:00: Was waren denn bei dir so Merkmale?

00:22:03: Das ist ja meistens nicht, dass man da früh aufhört und sagt So!

00:22:06: Also es ist vollkommen klar.

00:22:07: So geht's nicht weiter.

00:22:09: Es muss jetzt anders werden.

00:22:11: Sondern es ist ja ein ganz langsames Hinein gleiten in das, dass wir irgendwie so ein bisschen eben an manchen Kriterien merkt.

00:22:19: Ich weiß auch nicht so recht, ich glaube es darf was Neues entstehen.

00:22:23: Wie war denn das bei dir?

00:22:24: Woran hast du denn das für dich erkannt wenn's dann so größere Schritte vielleicht auch in deinem Leben gab?

00:22:32: Zwei Dinge erstens möchte ich gerne noch die Geschichte von meinem Vater erzählen weil der hat das auch schon gewusst dass ist an Ostern um das Suchen geht und nicht um das Finden, erzähle ich kurz.

00:22:47: Und dann habe ich noch eine Geschichte von Alina weil du gerade gesagt hast ja es ist ja nicht so dass man irgendwann plötzlich aufwacht und sagt so jetzt geht's so nicht mehr weiter.

00:22:56: Ich glaube schon manchmal kanns auch so sein ehrlich gesagt genau.

00:23:00: aber das erste von meinem Vater was der Fuchs gemacht hat bei unseren Osterspaziergängen wir waren dann immer Tante und Onkel, Kusinen und Cousin usw.

00:23:13: sind dann irgendwie in das so Riesentraube spazieren gegangen waren auch viele Kinder dabei und mein Vater hat sich tatsächlich einfach in die Hosentasche ein Loch reingeschnitten Und ich habe ihm dann immer alles was ich gefunden habe, habe ich ihm gegeben.

00:23:28: er ist mega krass und insgesamt hatte der vielleicht irgendwie fünf Sachen dabei oder so und die hab ich einfach eineinhalb Stunden gefunden.

00:23:35: die ganze Zeit immer wieder Einfach, der ist vor mir gelaufen und hat dann die Sachen in die Hosentasche.

00:23:43: Und hat sie durchs Hosenbein... Einfach die Wiese dann wieder fallen lassen, so an den Seitenstreifen sozusagen.

00:23:50: Und nicht wie du, wow da ist wieder was.

00:23:52: Ich hab's einfach nicht gemerkt.

00:23:54: Einfach wie ein System einfach und quasi erfunden es durchs Hosenbein dann diese Schoko-Eier dann das und quasi durch den Fuß raus geschüttelt.

00:24:03: Da habe

00:24:05: ich irgendwann die große Erkenntnis, du sagst immer, also wir haben jetzt ja thirty-fünf Eier gesammelt.

00:24:09: Jetzt parken mal aus!

00:24:11: Dann kommt er fünf?

00:24:12: Nein, es war... Bei mir eben, genau das ist der Punkt.

00:24:16: Das ist genau der Punkt!

00:24:17: Ich war als Kind dann nicht enttäuscht am Ende so, aber ich habe doch viel mehr gefunden und so... sondern es war scheißegal am Ende, weißt du?

00:24:24: Wieviel da einem Nest liegt.

00:24:25: Und ich hab einfach voll viel gefunden weil ich einfach ganze Zeit suchen durfte und dann ging's gar nicht darum dass das Nest total voll ist.

00:24:33: und vielleicht ist auch eine geile Metapher.

00:24:35: Weißt du, ich hatte voll die Freude auf dem Weg zum finden.

00:24:42: Weisst Du was ich

00:24:43: meine?!

00:24:44: Weil wenn das dann total anstrengend wäre, so ne, kommen wir auf der Ertrag ist so wenig und es macht auch noch keinen Spaß.

00:24:51: So nach dem Motto, na dann hätte ich's nicht irgendwie eine Stunde lang durchgemacht als Kind aber das war völlig egal!

00:24:57: Und vielleicht ist es auch eine geile Metapher fürs Leben.

00:25:00: Ja cool.

00:25:01: Wenn das suchen zum Ziel wird quasi.

00:25:04: Genau ja richtig genau also so auch wieder der Kalenderspruch, so der Weg ist die Reise.

00:25:10: Es

00:25:12: gibt einen anderen coolen Satz, manchmal ist das Ziel im Weg.

00:25:16: Nicht der Weg ist das Ziel, sondern das Ziel ist im Weg!

00:25:19: Ja, genau.

00:25:21: Manchmal ist es so dass man vielleicht zu stark an Dingen festhält und dann einfach die Schönheit am Wegrand eben nicht mehr sieht.

00:25:29: Weil man sich ständig Die Gedanken macht ja, wie viel Eier habe ich denn schon?

00:25:35: und so.

00:25:36: Krass!

00:25:36: Das brauche ich aber auch noch grüne und dann braue ich noch pinke.

00:25:39: und so mein Nest muss immer voller und voller werden.

00:25:42: Aber vielleicht geht's um das gar nicht?

00:25:44: Ja genau es ist ein schönes Mal zu doch denken dass eigentlich mit einer kindlichen Freude und Neugier die nicht so ergebnisfokussiert ist.

00:25:54: Dass Suche genauso viele Freude machen kann auch wieder finden

00:25:57: Genau Erlebnis orientiert statt Ergebnis orientiert So dieses.

00:26:01: ne Ich hab voll Bock auf Genau das zu machen einfach anstatt jetzt, ja ich muss es halt machen weil am Ende wartet ja die Belohnung oder das Ergebnis.

00:26:12: Ich glaube so hat's noch nie funktioniert gefühlt.

00:26:15: Haben wir auch skalieren sage ich mal aufs Leben an sich.

00:26:17: ne?

00:26:17: Weil die Leute suchen immer nach dem Glück also dieses Lebensart praktisch eine determinierte definierte Entversion irgendwo mal im Kopf.

00:26:27: so muss das Leben zum Schluss aussehen und nur dann ist es richtig Das kennt aber genauso viel Freude machen praktisch.

00:26:36: Man kann ja trotzdem so ein Ziel haben, das ist ja okay.

00:26:40: Man sucht ja auch beim Osterersuchen nicht ohne Ziel.

00:26:44: Es ist ja schon eine Absicht was zu finden Aber trotzdem ist es... finden nicht das Wichtigste, sondern eben das Leben zu entdecken.

00:26:52: Das ist ja schon das Wort etwas aufzudecken quasi was irgendwann mal verdeckt wurde.

00:26:58: Was eigentlich die mystische Arbeit ist.

00:26:59: Die Mystik ist einfach das Verborgen des Geheimes auch und das wäre der Kern eines mystischen Prozesses praktisch dem Leben auf den Grund zu gehen ohne es zu definieren oder fertigzustellen oder an irgendeinen Punkt kommen zu müssen.

00:27:18: Die Frage ist, der Kurt hat da übrigens mal ein geiles Beispiel gebracht.

00:27:23: Der hatte immer dieses Mensch ärgere dich nicht Spiel gebracht wo er sagt stell dir vor du spielst mit drei anderen Leuten menschärgert dich nicht und am Ende des Tages geht es ja darum.

00:27:31: das Ziel ist dass du deine vier Figuren usw.

00:27:35: da irgendwie praktisch ins Ziel bringst.

00:27:37: Man sagt dann, stell dir mal vor du hättest so eine Art Zauberwürfel und der Würfel... Du würdest immer das Würfeln was du genau brauchst.

00:27:44: Immer genau die Zahlen dass du die anderen rauskriegten kannst.

00:27:46: Immer ne Sechs wenn du ne sechs brauchst.

00:27:48: Das heißt innerhalb von zehn Minuten hast du alle deine vier Leute im Haus sind alle im Ziel Und die Anderen spielen noch ne Stunde weiter und kägeln sich gegenseitig raus und lachen und schimpfen und machen und tun.

00:28:02: und du sitzt fünfzig Minuten daneben und schaust den zu und hat gesagt Hast du gewonnen oder darfst du nur nicht mehr mitspielen?

00:28:08: Und das fällt mir jetzt gerade ein, eigentlich auch eine sehr passende Metapher dazu.

00:28:14: So dieses möglichst schnell was zu wissen beendet ja eigentlich den Prozess der Suche nach dem Wissen.

00:28:21: und wenn es so wäre dass die Prozesse der Sucher eigentlich das ist worum's geht würde eigentlich das Ergebnis ankommen, das Spiel in gewisser Weise beenden und somit auch die Freude.

00:28:33: Ich glaube, dass es einfach dieses Ausprobieren ist im Leben.

00:28:37: So dieses ich probiere mich mal in anderen Dingen aus ob die mir auch Freude machen so dieses Einfachneuland entdecken.

00:28:45: Ich glaube der Satz eben bist du meist an einer Sache dann werde Schülerinnen und Anderen ist glaube ich wirklich ein ganz wichtiger Teil im Leben Dass man da nicht so Dieses ja das kann ich das mache Das ist mein Stiefel, den ziehe ich durch weil da bin ich Experte okay passt.

00:29:03: Sondern dass man immer versucht diese eben wie du sagst diese kindliche Neugierde nach was geht noch alles so einfach wirklich entdeckt und eben auch dieses Ungewisse manchmal herausfordern darf.

00:29:18: Ich wollte das schon immer machen aber Entweder ich trau mich nicht, ich habe keine Zeit gehabt oder hatte kein Geld.

00:29:25: Deswegen irgendwie irgendwann im Leben darf es auch einfach mal was sein, was so vielleicht aus der Reihe tanzt, was mal ganz was anderes ist aber schon immer noch das zugrunde liegende Sicherheitsnetz oder das Beet auf dem alles wächst sind halt die eigenen Werte.

00:29:48: Also dass man quasi wertekonform einfach dann trotzdem sich ausprobiert und sagt, hey meine Grundwerte im Leben sind die.

00:29:55: Und da habe ich jetzt Bock einfach mal was ganz anderes zu machen, was nicht eben wie du sagst, was es nicht heißt Ich fange komplett anderes Leben an, was auch manchmal sein kann Aber ich ende vielleicht einfach das Spiel.

00:30:11: Ich guck mal, welches Spiel macht mir Spaß?

00:30:12: Und da nochmal die Geschichte von Alina zu erzählen.

00:30:15: Wir hatten sie jetzt erst auf einer Wanderung gestern und dann hat sie mir erzählt wie das eigentlich mit ihrer Fitnessphase so war weil Alina hatte eine Phase wo sie mehrmals am Tag trainiert hat und auch noch Trainings gegeben hat.

00:30:35: kennst du diesen L-Sit?

00:30:36: Oder wenn man sich dann quasi an so eine Klimmzugstange einfach so festhält und dann quasi im neunzig Grad winkelt oder die Beine so anwinkelt.

00:30:43: Und das konnte die Minute lang halten und halt dann irgendwie völlig Wahnsinn!

00:30:48: Also, wenn du da auch Bilder von ihr siehst was die quasi ein Anfangszeichen für eine Maschine war.

00:30:54: So wie viel die dann da auch Kreuzheben gemacht hat und Bank drücken und so... Das war unglaublich!

00:31:00: Und irgendwann ... und das war ihr Leben Das war ihr Leben, alles hat sich danach ausgerichtet.

00:31:07: Essen und dann hier schlafen und dann aufstehen und dann trainieren und dann Trainings geben und abends wieder trainieren, und wieder essen und wieder schlaven.

00:31:14: Und irgendwann ist sie an dieser Stange gestanden... ...und hat die irgendwie nicht hoch bekommen und hatte dann so Kalk an den Händen.

00:31:23: Weil das hat man ja quasi als Schwitzgründen und so.

00:31:28: Dann hatte sie das so schwielen und so offene Stellen an den Handen und so dann die Stange da so fallen gelassen, weil es zu schwer war und ist einfach nur Minuten lang vor dieser Stange gestanden.

00:31:44: Und hat einfach nur sich umgeguckt und einfach sich gefragt was mache ich hier eigentlich?

00:31:52: Das macht alles überhaupt gar keinen Sinn!

00:31:55: Und ist in die Umkleider gegangen, hat zehn Minuten wie ein kleines Kind geheult und dann nie wieder so eine Stange angefasst eigentlich.

00:32:03: So nach dem Motto des Kapitel ist jetzt heute vorbei, und jetzt macht sie Yoga, macht ganz andere Sachen, hat einen vom Empfinden her viel gesünderes Empfinden für ihren eigenen Körper

00:32:17: usw.,

00:32:18: alle sagen in Gegensatz zu früher wo sie zweimal am Tag Sport gemacht hat, ja du siehst so sportlich und gesund aus.

00:32:28: Sagen Sie jetzt zu ihr, wo sie gar keinen Sport gemacht hat.

00:32:30: Also im Sport am Anfang des seinem Gotteswillen.

00:32:32: Ich möchte jetzt nicht der Yoga-Fraktion da hier.

00:32:35: Weil ich habe gestern auch die erste Yoga-Stunde gemacht bei der Alina, die hat da in einem Hotel eine Yoga-Sstunde gegeben und das war zack anstrengend.

00:32:42: Denkt sich immer so ja es ist ein bisschen so... Na macht er!

00:32:46: Hier mal ein bisschen Ausfallschritt, dann mal ein bißchen dehnen und so.

00:32:48: Das ist unfassbar anstrende.

00:32:50: Deswegen ist auf jeden Fall Sport.

00:32:53: Also das wollte ich jetzt damit nichts sagen.

00:32:55: Gleichzeitig Gab es eben oder manchmal gibt das vielleicht auch so, okay bis hierhin und nicht weiter.

00:33:02: Das war's jetzt ich höre auf damit.

00:33:04: So auch bei manchen habe ich auch schon gehört was des Rauchen.

00:33:10: die haben einfach gesagt plötzlich nach fünfundzwanzig Jahren rauchen haben sie einen Zug genommen und dann so Was ist das eigentlich?

00:33:19: Und nie mehr geraucht.

00:33:20: so.

00:33:22: Manchmal ist es vielleicht auch ein bisschen bisschen härter, so die Message des Lebens glaube ich als nur so ganz soft und schleichend.

00:33:30: Und dann manchmal kommt so durch die Blume.

00:33:34: Manchmal glaube ich darf es auch der Vorschlaghammer sein.

00:33:38: Nee das war's jetzt mach' ich nicht mehr.

00:33:40: Ja ja, das gibt bestimmt verschiedene Formen wie man dazu der Erkenntnis kommt entweder doch wirklich so eine Erkenntnisse in dem Moment was mache ich hier?

00:33:49: oder dass das Leben einem manchmal sehr deutliche Botschaft gibt, dass es einen zwingt.

00:33:56: Ja oder eben halt diese subtilen kleinen Fragestellungen, das man etwas oder sich selbst ein bisschen fragestellt und so ein bisschen die Freude und was verliert.

00:34:07: Ich hatte zum Beispiel bevor die Corona-Zeit losging hat ich wirklich so ein halbes dreiviertel Jahr davor schon immer.

00:34:12: damals habe ich ja wahnsinnig viele Firmenvorträge noch gehalten und hatte da hundertvierzighundertfünfzig Veranstaltungen im Jahr nur Firmenveranstaltung.

00:34:21: Das heißt, ich war jede Woche zwei-, dreimal irgendwo im Flieger irgendwo hin und habe mir bei jedem vor allem beim Rückflug, beim Hinflug war ich recht fokussiert auf die Aufgabe.

00:34:30: Ich hab mich ein bisschen gefreut so zumindest ein bisschen.

00:34:35: aber beim Rück flug habe ich mir dann auch ganz oft diese Frage gestellt was mache ich hier eigentlich?

00:34:41: Und ich habe mir dann eine Frage gestellt wie lange willst du das eigentlich noch machen?

00:34:45: Ich meine klar, da kommt gutes Geld rein.

00:34:46: Du machst es gut!

00:34:47: Das ist jetzt auch nicht irgendwie... ich hab' nicht gelitten an diesem Job, ne?

00:34:53: Aber irgendwo schauen Sie die Frage.

00:34:54: also die Erkenntnis hat er sich unterbewusst schon durchgesetzt.

00:34:57: naja auf Dauer kannst du das jetzt nicht sein.

00:34:59: Also die nächsten zwanzig Jahre will ich so nicht weitermachen bestimmt weder von der Schlagzahl noch immer nur Vorträge zu halten über diese Themen zu reden und dass das kam schon immer häufiger.

00:35:11: Und gut, dann kam Corona und hat das schlagartig beendet.

00:35:17: Dass ich aus diesem Homestad praktisch rausgepurzelt bin, weil es einfach keine Veranstaltung mehr gab.

00:35:23: Aber es wäre spannend gewesen, wo das hingeführt hätte oder was passiert wäre, wenn Corona nicht gekommen wäre.

00:35:29: Weil das Jahr zwanzig war vollkommen top gebucht schon im Februar-März.

00:35:35: als es dann irgendwann vorbei war.

00:35:37: Also ich hatte schon fast hundert Firmenbuchungen, schon im Ende Februar von dem Jahr davor.

00:35:43: Die buchen ja oft noch mal oder ist komischer Anfragen davor und so weiter.

00:35:47: Damals war das ein bisschen anders.

00:35:48: Heutzutage ist das Geschäft sehr kurzfristig also total irre.

00:35:52: Aber da waren eigentlich auch schon so sehr deutliche erste Anzeichen.

00:35:57: Denkmal drüber nach Da scheint sich irgendwo am Horizont, und der ist vielleicht gar nicht mehr soweit irgendwo ein Ende oder eine Abfahrt von der Autobahn irgendwie anzubohnen.

00:36:09: Also du bist so... Die Metapher passt vielleicht?

00:36:12: Du bist mit zweihundertvierzig auf der Autobahne unterwegs und siehst aber schon da vorne kommt ein Schild.

00:36:16: Da geht es dann wahrscheinlich irgendwann mal rechts runter!

00:36:19: Und vielleicht wäre's ganz gut jetzt schonmal vom Gas runter zu gehen um nicht mit zwei Hundertzehn in die Kurve zu fahren weil entweder verpasste die Abfahrt und dann fährst du sehr lange, sehr weit hin wo du eigentlich gar nicht hin willst.

00:36:31: Und der Rückweg wird immer sehr teuer oder du fährest die Kurve und fliegst dann aus der Kurve, weil einfach viel zu schnell ohne Dosierung irgendwo einen Abbieger nimmst im Leben.

00:36:44: Ohne Weitsicht auch?

00:36:45: Genau!

00:36:46: Ohne weitsicht, ohne Dosierungen, ohne Maß und Ziel... Das merke ich zum Beispiel jetzt bei mir dass die ersten Erkenntnisse kriegst du, ja das ist ein bisschen das was du vorhin gesagt hast auch.

00:36:59: Dass man merkt so Ja ich bin meist in bestimmten Themen in Themen.

00:37:04: bei mir sind es natürlich viel so Themen wie Coaching-Markt, Marketing-Themen und auch Business-Thema.

00:37:10: Ich habe viele in der Wirtschaft gesprochen mit vielen Leuten in der Gesellschaft gearbeitet unzählige Leute in die Selbstständigkeit begleitet oder Unternehmerisch usw.

00:37:19: Ich kann das aber ich merke ich glaube dieses Thema Jetzt dann zu Ende.

00:37:26: Und Erfüllung, oder?

00:37:27: Ja genau ich merke einfach dass es ganz viele Themen gibt wo ich auch ganz viel ehrlich gesagt weiß dazu und vor allem noch viel mehr wissen will die ich aber noch immer eigentlich gar nicht so richtig ausspreche.

00:37:42: also ganz viele themen was zum Beispiel die mystik betrifft weil das natürlich in Bezug auf die marke steffen kirchner academy coach ausbildung usw.

00:37:51: einen gewissen Raum hat aber halt nicht zuviel weil es müssen auch noch andere Themen platziert werden.

00:37:57: Und das würde bedeuten, diese Themen müssen in der Firma bleiben aber vielleicht halt nicht von mir.

00:38:03: Also das hat ganz viele Konsequenzen in der Folge.

00:38:06: dann auch für welches Thema stehe ich eigentlich in Zukunft und für welche will ich auch nicht mehr stehen?

00:38:10: Worüber will ich eigentlich wirklich reden?

00:38:12: Das ist immer eben bei der Frage was die Essenz meines Wirkens ist.

00:38:15: Worum geht's mir persönlich unabhängig von dem was die Firma braucht oder was die Leute wollen wo Marktchancen sind, wo ich Geld verdienen kann.

00:38:23: Wo auch gut bin,

00:38:25: etc.,

00:38:25: was ich in der Vergangenheit gemacht habe... Was ist die Essenz?

00:38:32: Kennst du auch so Imposter-Syndromansätze in dir?

00:38:38: So dieses Wer Bin Ich eigentlich das ich jetzt da anfange über Thema XY zu sprechen oder dass man manchmal das Gefühl hat man macht sich selbst und der Welt was vor, wie gut man schon ein Thema ist.

00:38:51: Aber eigentlich ist man da selbst noch total unsicher, verkauft es aber vielleicht einen Anführungszeichen nach außen hin als ob man's schon wüsste.

00:38:58: so oder eben... ...der klassische Vergleich.

00:39:03: Also ich stümpere hier vor mich hin.

00:39:07: Nach außenen wirkt das alles so groß, aber wie ichs quasi Empfinde ist eher total klein, wenn ich mir andere angucke.

00:39:15: Wie cool die jetzt Thema XY zum Beispiel machen und weil die viel fokussierter auf ein Thema sind?

00:39:20: Das hätte ich auch gerne so was in der Art.

00:39:23: Kennst du sowas?

00:39:25: Ich denke... Jetzt läuft das erste Mal drüber nach während du die Frage stellst.

00:39:31: Ich würde sagen dass vielleicht eine kleine Nuance schon dabei ist Und zwar deswegen wenn ich jetzt einfach mal darüber nachdenke welchen Über welche Themen ich wahrscheinlich gerne noch viel mehr reden und auch den Menschen zeigen würde.

00:39:48: Von wem ich das gelernt habe, auch ganz viele oder welchen Menschen... Welche Menschen auch meine Lehrer warnen?

00:39:54: Da gibt es verschiedene.

00:39:56: Dann entsprechen diese Menschen oftmals von ihrem äußeren Erscheinungsbild man könnte sagen von ihrer Marke am gewissen Bild Man könnte sagen im Image.

00:40:10: Dieses Bild, diese Erscheinungsform wie diese Menschen reden.

00:40:13: Wie sie sind, welchen Lebensstil sie prägen... ...wie sie sich anziehen, wie sie sich kleiden und aussehen.

00:40:20: Vielleicht auch teilweise.

00:40:21: das Alter ist ein ganzes Stück entfernt von mir.

00:40:24: Wie ich mich kleide, wie ich bin, wie alt ich bin oder wie ich mich darstelle bisher halt auch ne?

00:40:31: Und ich glaube, das ist so ein halber Imposter.

00:40:36: So nach dem Motto ja verkörpere ich es eigentlich bin ich da glaubhaft.

00:40:40: also Ich habe keinen Zweifel an dem was ich weiß und was ich kann und auch von dem vor allem was dann noch möglich ist wenn ich mich dem voll widme.

00:40:48: Das ist weniger jetzt das Thema.

00:40:49: ich glaube dafür hab ich zu viele Jahre auch auf einem Buckel wo ich schon durchaus erlebt habe dass ich tatsächlich etwas kann.

00:40:56: aber verkörperte ich das Und da sind wir, glaube ich jetzt an einem springenden Punkt.

00:41:00: Was für Körper habe ich eigentlich?

00:41:03: Ich meine, wir haben vorhin über das Thema Mystik gesprochen.

00:41:05: Er trägt einen Mystiker ein Hatshirt.

00:41:09: Aber ich sage bloß!

00:41:12: Für alle die es nicht wissen hat ist eine Tennis-Marke.

00:41:14: Genau.

00:41:15: Hat ist eine Sportmarke generell auch nicht nur Tennis, sondern auch im Skisport und so weiter.

00:41:20: Stimmt.

00:41:21: Genau aber ist eine sportmarke... genau, trägt ein Mystiker quasi was ich wohl bin.

00:41:27: Also ein Mystiker ist jemand, der sich eben mit dem Verborgenen beschäftigt.

00:41:31: Mit der geheim leeren Anführungszeichen.

00:41:33: Geheim nicht im Sinne von so geheim sondern im Sinne vom das ist es nicht Offensichtliche.

00:41:40: also dass was man nicht mit den fünf Sinnen so wahrnehmen kann, sondern praktisch die Verborgenden, die Innenwelt des Lebens.

00:41:47: Einstuflich!

00:41:49: Genau das ist eigentlich die Mystik.

00:41:51: und somit ja bin ich ein Mystika.

00:41:53: aber wenn du jetzt mal zehn Leute auf der Straße fragst, wie sieht ein Müsteger aus?

00:41:57: Dann würden sich jemand vorstellen, der eine Kreuzung ist aus Gandalf, der Graue und Merlin.

00:42:03: Und vielleicht gibt es noch irgendwie ne weibliche Merlin... Ja bin ich nicht!

00:42:10: So jetzt kommt wahrscheinlich der Punkt, dass ich sage ja gut weil ich das nicht bin, weil ich nicht einen grauen Board habe und auch noch... Ich würde mich schwer tun glaube ich.

00:42:17: aber gut könnte man sicher anfärben.

00:42:19: Aber weil ich was nicht verkörpere vielleicht bin ich auch noch nicht so weit Dauert es noch, vielleicht darf ich das nicht.

00:42:25: Vielleicht ist es nicht glaubhaft.

00:42:26: Aber merkst du was?

00:42:27: Jetzt sind wir schon wieder nur beim Außen!

00:42:29: Es geht überhaupt nicht um mein Weg und meinen Wollen... Das

00:42:34: glauben die Leute, ne?

00:42:35: Genau,

00:42:35: genau.

00:42:36: Und vielleicht ist er ein moderner Mystiker in einer anderen Erscheinungsform durchaus auch relevant und vielleicht ist es den Leuten auch scheißegal.

00:42:43: Und für euch gibt's ja ganz viele Leute, die mehrliens dieser Welt als alteweise Männer im Außen sind des Wortes überhaupt nicht mehr so attraktiv finden.

00:42:53: Vielleicht passt das gar nicht zur Zeit, also wo man merkt krass in was für Bildern mal selber eigentlich natürlich auch drin ist weil man es selbst zu erfahren hat und weil man selber einen Zugang dadurch gekriegt hat.

00:43:03: Weil ich finde das interessant.

00:43:06: So wie ich früher den lieben Gott vorgestellt habe, so sieht Kortepperwein für mich aus.

00:43:13: Das ist so und so war er auch für mich immer.

00:43:16: Aber das heißt ja nicht, dass ich deswegen diesem Bild entsprechen müsste.

00:43:22: Und wenn daran die Erlaubnis hängt zum Schluss innerlich, dass man etwas auch leben darf weil man nicht im Bild entspricht Dann sind wir an dem Punkt, wo man dann natürlich auch merkt ja das Schlangen jetzt tatsächlich zwei Herzzimmer in der Brust.

00:43:35: Da ist schon lange ein Weg vorgezeichnet den ich aber nicht bereit bin zu gehen weil ich an irgendwelchen Glauben setzen wahrscheinlich irgendwie hängen ob ich das darf ob ich es kann ob ich dass sollte ob das stimmt.

00:43:44: also müsste ich praktisch noch warten älter zu werden die noch mehr graue Haare zu kriegen und so weiter.

00:43:50: Und jetzt entsteht diese Unzufriedenheit und merkst du komm eigentlich ist es Zeit aber irgendwie noch nicht.

00:43:56: Also während ich so drüber rede, glaube ich könnte das ein Punkt der Antwort sein auch.

00:44:03: Ja ist total geil was man einfach selbst dann für ein Bild sich im Kopf malt, was dann eingehalten werden muss um den Weg zu gehen.

00:44:14: aber eigentlich In ist the only way out.

00:44:18: Das heißt, eigentlich muss es ja erst mal in einem wieder so diese kindliche Freude erzeugen und wie's im Außen sich darstellt ist dann eigentlich völlig egal.

00:44:26: erstmal weil die Leute es denn sowieso als total authentisch wahrnehmen wenn du in dem Hatshirt über Mystik erzählst.

00:44:37: Dann ist das genau so das genauso verkörpersst.

00:44:42: Und dieses Wort Verkörperung finde ich ganz geil eigentlich, weil quasi über die physische Darstellung unseres Seins geben wir es quasi in die Welt hinein und deswegen wenn wir da zu hundert Prozent genau das so fühlen und einfach genau diese Freude spüren dann machen wir uns gar nicht mehr die Gedanken von passt das jetzt alles zusammen oder nicht, weil dann ist es quasi genau die neue Marke.

00:45:13: Ist genauso, weil sich die genaue Stimmung anfühlt.

00:45:17: Genau und es dürfen diese unterschiedlichen Aspekte der Darstellung oder Verkörperung auch nebeneinander zum Beispiel existieren.

00:45:23: Es gibt sogar ein echtes Roll-Model muss ich sagen, der mir dazu gerade einfällt und zwar der Chiheng Yeh, der ehemalige Leiter von diesem Shaolin Kloster Europe, dass es da gibt irgendwo in Kassenslautern Ich habe den jetzt kennengelernt beim Greater Festival.

00:45:40: Ein unheimlich netter, offener Scooter-Typ wirklich super.

00:45:47: ein bisschen länger sprechen können auch und ja wenn der vor dir steht in seiner Shaolin Mönchs Kutte also einer wirklich festlichen traditionellen Kleidung ist er da gestanden.

00:46:00: das macht schon Eindruck.

00:46:01: dann nehme ich den als Meister der in seinem Bereich ist der Kampfkunst zumindest Nämlich den schon auch so, als das gleich war.

00:46:10: Wenn der jetzt vor mir in seinem schwarzen, was bei sich irgendeinem schwarze normalen T-Shirt gestanden wäre dann werde ich immer noch genauso nett und so weiter.

00:46:17: Wann hätte ich den Suche vielleicht nicht wahrgenommen?

00:46:19: Aber weil ich den so ein bisschen verfolgt habe die letzten ein zwei drei Jahre Der hat ja ganz bewusst auch eigentlich diesen Schritt gemacht.

00:46:28: also der war er immer im äußeren Erscheinungsbild der Meister Auch diese Kleidung hatte, natürlich hat er jetzt auch noch diesen asiatischen Einschlag oder glaube ich asiatische Eltern.

00:46:42: Also es sieht auch genauso aus wie man sich so einen Shaolin-Meister irgendwie vorstellt.

00:46:49: Dann hat er diese ruhige Stimme und so weiter.

00:46:50: Der ist das perfekte Bild irgendwie der erfüllt alle Kriterien und Vorannahmen und Vorteile die man für solche Leute in positiven Sinne hat.

00:47:01: Der hat aber sich irgendwann eben auch getraut, mit diesen Traditionen zu brechen.

00:47:07: Das heißt er hat jetzt mittlerweile auch eine Frau und ein Kind und zeigt sich öfter auf seinem Motorrad und ist sehr wohl auch manchmal dann einfach in der Jean zu dem normalen Jogger unterwegs mit einem ganz normalen T-Shirt und es deswegen kein bisschen weniger der, der eigentlich ist.

00:47:21: Er ist nur in einer anderen Verkörperung und erscheinungsform auch unterwegs und die Leute nehmen ihm das überhaupt nicht übel sondern er hat dann einfach eine andere Rolle und die zeigt da auch noch außen.

00:47:29: Und das kann wunderbar nebeneinander funktionieren, um trotzdem ist es vielleicht auch der Punkt mal zu sagen ja okay wenn ich mich denn so sehen würde wenn ich mir das erlauben würde in diesen Bereich zu gehen würde ich mich dann vielleicht auch tatsächlich nicht in der Folge automatisch tatsächlich nach außen auch entsprechend anders darstellen.

00:47:49: also is mein Hatshirt oder mein sportives Auftreten vielleicht auch ein Teil dessen, dass ich auch in Teil der Vergangenheit noch nicht wirklich abgelegt hab.

00:47:59: Stichwort Ich bin etwas vielleicht auch bisschen entwachsen um wirklich mal ganz authentisch auch in einen neuen Bereich zu gehen und das noch autentischer zu leben ist natürlich auch nochmal ein Aspekt.

00:48:09: also das eine darf man sowohl als auch.

00:48:11: aber warum hängt man eigentlich noch so stark in dem Alten?

00:48:15: Und lebt noch nicht auch in der Verkörperung?

00:48:17: ja weil man es vielleicht eben wirklich noch nicht richtig verkörpert auch im Inneren

00:48:22: Ja, voll.

00:48:23: Ich bin noch nicht in deinem Leben.

00:48:25: Okay ja?

00:48:28: Ja das ist total spannend.

00:48:31: Ich habe dir das glaube ich auch mal erzählt.

00:48:33: Ich war einmal auf einer Hochzeit und neben mir war ein Gesessen der so richtig tief mit Spiegelbesteller im Thema Human Design ist.

00:48:46: Was ich hier nicht so mag ist wenn dann sofort diese Charts rausgeholt werden und ich gerade noch quasi die Gabel zum Mund führen will.

00:48:54: Und dann wird von rechts erzählt, ey krass gib mal kurz dein Geburtsdatum und das sind dann also ja warte mal ganz kurz um was geht's?

00:49:03: Ganz kurz Erlaubnis oder so in der Art wäre nett.

00:49:06: Genau ein anderes Thema.

00:49:08: er hat auf jeden Fall dann ein paar Dinge gesagt die mir echt nachhaltig in Erinnerung geblieben sind ohne dass er davon wusste.

00:49:18: Er wusste nicht, dass mein Thema in meinem Leben schon immer war und das klingt jetzt vielleicht überheblich anmaßen wie auch immer.

00:49:26: Aber ich war schon immer seitdem ich ein kleiner Junge war, war ich, ich sag mal, überdurchschnittlich schnell gut in ganz vielen Dingen!

00:49:38: Also da hatte dann immer so ein bisschen den Ruf ja es war ja klar, dass du das gleich wieder kannst nach dem Motto ne?

00:49:45: Und das hat mich auch ganz lange eben zudem gemacht, dass ich das Gefühl habe.

00:49:52: Ich bin der Luftikus, der in so vielen Welten immer unterwegs ist.

00:49:58: Na weiß was ich meine?

00:50:00: Hier Sport dann da irgendwie ganz was anderes, dann plötzlich irgendwie Foto, Videografie und Musik... Podcasting, dann Gespräche, plötzlich ganz andere Dinge so.

00:50:15: Einfach so vielseitig interessiert Natur wandern sämtliche andere Sportarten noch mit Ball ohne Ball völlig egal.

00:50:23: Dann so okay.

00:50:27: Dann hat er zu mir gesagt Ohne dass ich ihm das Thema von mir erzählt habe einfach So während dich da wieder den nächsten Bissen zum Mund geführt habe er gesagt Erlaube dir die Vielfalt du bist ... ein bunter Typ, du bist vielfältig.

00:50:44: Erlaube dir das, dass du das bist?

00:50:46: Ich so... So ein krasses Essen wieder ausgespuckt.

00:50:50: So nach dem Motto Okay krass!

00:50:53: Warte mal, woher weißt du

00:50:55: das?!

00:50:55: Das ist mein Lebensthema.

00:50:56: Dann hatte ich gemeint, klar, aber die steht ja hier.

00:51:05: Das war nicht krass.

00:51:07: Das hat mir ganz viel verändert wie ich selbst damit umgehe.

00:51:13: Nicht als, das ist meine Schwäche, dass ich mich nicht in Anführungszeichen entscheiden kann was ich denn eigentlich machen möchte sondern ich forme das zu einem Gesamtkunstwerk im meinem Leben und ohne das auch so wie die Amerikaner sagen na ich umarme all diese Fähigkeiten und bin dankbar dass sie alle zu mir gehören und versteckt keine nach dem Motto wie wir auch manchmal so zivilisiert Da musst du dich auf eine Sache konzentrieren, du musst Meister in einer Sache werden.

00:51:43: Du musst Fachexperte sein und da musst du quasi Exzellenz sein.

00:51:46: Dann musst du der Weltbeste

00:51:47: sein.".

00:51:49: Und dann hat er mir oder hast du das sogar mal gesagt?

00:51:52: Bin ich mir nicht ganz sicher ob du das mal zu mir gesagt hast oder ob er das gesagt hat.

00:51:56: Du bist halt nicht derjenige, der den höchsten Berg der Welt besteigt Und dann sagt, ich war der einzige, der das geschafft hat.

00:52:05: Sondern du bist halt derjenige, der die ganze Welt bereist und ganz viel sieht im Leben.

00:52:10: Ein bisschen eher so der weitläufige anstatt der der Spitz hoch geht sozusagen.

00:52:17: Das fand ich ein cooles Bild.

00:52:19: was mir auch wie Paul McCartney letztens gesagt hat, dass der krasseste Satz den seine Frau immer zu ihm gesagt hat War It's Allowed.

00:52:29: Es ist erlaubt Erlaubt dir das einfach mal, dass es jetzt so ist.

00:52:34: Was dann da alles an Gewicht runterfällt, krass!

00:52:37: Und um das geht's einfach, dass man sich erlaubt zu sein wie man ist und plötzlich tun sich total krasse Dinge auf.

00:52:47: Also das hab ich gemerkt wenn man selbst die Erlaubten es gibt oder manchmal auch durch einen Impuls von außen erlaubst du doch das mal.

00:52:56: Stimmt, du hast recht, ich habe mir das nie erlaubт.

00:52:59: Ich das bin, dass ich zusammengesetzt bin aus ganz vielen Eigenschaften und nicht derjenige die man quasi jetzt da so weltbekannte Marken oder so die man halt einfach so kennt.

00:53:17: Ich glaube wer hat das letztens auch erzählt?

00:53:19: weil es sind dann auch mal Beispiele die dann gedroppt werden wo man wo man dann aufs Brot geschmiert bekommt siehst du so geht's und nicht so wie du es machst als Wenn man nicht sicher, vielleicht hast du auch Dudes erzählt.

00:53:34: Justin Bolt kennt jeder!

00:53:36: Der ist ein einer Sportart der Beste in der Welt.

00:53:38: Er ist hundert Meter so schnell gelaufen wie niemand anders.

00:53:41: und dann gibt es aber Leute die machen Zehn Kampf und die kennen keiner, aber die ja auch total krass überragend sind in allen Zehntisziplinen.

00:53:50: Und das ist halt der Punkt.

00:53:51: da muss ich auf eine Sache konzentrieren.

00:53:52: Du musst dir Justin Bolt werden in deinem Bereich Ja nee, wer sagt denn das?

00:53:57: The Usain Bolt ist so angelegt.

00:53:58: Ich nicht!

00:54:00: Und das ist der Punkt mit diesem Vergleich im Poster-Syndrom... So ja ich muss es doch irgendwie so und so machen, sagt man.

00:54:08: Wer sagt denn dass?

00:54:09: Wer sagt dann, dass man's so machen muss?

00:54:13: Weißt du was ich meine?

00:54:14: Ja ja, ich weiß voll, was du meinst da.

00:54:16: Das ist schon richtig.

00:54:19: Ja, genau.

00:54:20: Die Frage ist halt immer was stellt mir einen Mittelpunkt?

00:54:22: Das Jussian Bolt Beispiel, ich bringe das ja auch ganz gerne.

00:54:26: Ich habe das sogar früher selber erzählt in Bezug auf Marketing und hab aber eigentlich auch Jussien Bolt als im Sinne einer Positionierung natürlich.

00:54:36: Habe ich den tatsächlich als Positivbeispiel genannt und habe eben als Gegenbeispiel den ersten Eden genannt, diesen einem der damals erfolgreichsten zehn Kämpfer der Welt oder... Eschnitten ist praktisch im Zehenkampf, das war's usually in Bolt damals eben.

00:54:48: Im Vier-Hundert Meter Laufen oder Zwei-Hunderte Meter Läufer?

00:54:51: Ich weiß gar nicht wo der gut war.

00:54:52: Zweihundert Meter glaube ich.

00:54:54: Egal auf alle Fälle war er schnell und konnte aber sonst nichts außer schnell laufen.

00:54:58: Aber trotzdem hat er halt Multimulti-Multimillionen verdient und hat auch Multi Millionen Follower auf Social Media Weltstar Und eschnitten hat halt irgendwie zwölf Tausend Followers und hat wahrscheinlich auch auf dem Bankkonto entsprechend weniger.

00:55:12: Die Frage ist trotzdem zulässig ja Wer von beiden ist glücklicher und worum geht's zum Schluss?

00:55:18: Exakt, genau das ist der Punkt.

00:55:19: Genau weil diese Erfolge im Außen klar kann man das als Messlatte für so macht man es sehen!

00:55:26: Ja

00:55:26: ich meine auch ein Eusion Bolt wäre nicht glücklich wenn wir ihn zum Zähnkämpfer gemacht hätte weil er es nicht ist.

00:55:32: und der erste Niedler wär nicht glücklich wenn man ihn zum Sprinter gemacht hat wahrscheinlich.

00:55:36: Man weiß es natürlich nicht aber der Verdacht liegt zumindest jetzt mal neu.

00:55:40: also wäre ja die Botschaft einfach wieder follow your plus.

00:55:44: Genau, und manchmal bin ich mir auch nicht so sicher.

00:55:47: Das möchte ich hier ganz ehrlich aussprechen.

00:55:49: Manchmal bin ich mich nicht so sehr sicher ob das manchmal auch eine faule Ausrede ist.

00:55:54: Weißt du?

00:55:54: Nö!

00:55:54: Ich bin halt mehr der bunte Typ.

00:55:56: So passt schon.

00:55:56: Ich mache halt so viele Sachen.

00:55:59: Dann sag ich ja nur weil du nicht die Eier hast dich zu entscheiden mach halt eine Sache.

00:56:02: gescheit kann auch dahinter stecken in Klammern weißt du was ich meine?

00:56:07: Und da bin ich mit auch man mal nicht so sich.

00:56:09: Ist es dann quasi so ein verschleiertes?

00:56:13: Ich bin halt so, das ist meine authentische Lebensform.

00:56:17: Also da bin ich mir auch manchmal gar nicht so sicher.

00:56:20: Ja dass man nicht einfach nur seiner Lust und seinem Spaß und seinem Trieb irgendwie so folgt.

00:56:26: Wir machen halt vieles Spaß also mache ich auch vieles auch wenn es nichts bringt und niemand was davon hat und ich hier nix eigentlich auch irgendwas erreiche.

00:56:35: Der geht ja dann praktisch auch um die Frage okay geht's im Leben nur darum alles das auszuleben was sich halt irgendwie gut kann?

00:56:40: oder gehts darum auch irgendwo das auszuleben, was auch auf der anderen Seite einen hohen Mehrwert und den Nutzen stiftet.

00:56:50: Also zusammenzubringen

00:56:53: oder ist es genau alles rum?

00:56:55: Und es ist genau andersrum dass quasi wenn man dieser Vielfalt folgt, dass daraus automatisch irgendwann ein ganz großer Nutzen weil man einfach so viel Freude hat entsteht und daraus dann quasi auch wenn man zu wilde ein Business Erfolg entsteht Oder entsteht der dann durch Limitierung, durch Spitzpositionieren?

00:57:19: Durch nein.

00:57:20: Das andere wird mir auch alles Freude machen und lass sich aber alles weg weil ich weiß ich muss mich über eine Sache fokussieren und dann kommt der Erfolg.

00:57:26: Ja da gebe ich eine Metapher dazu.

00:57:28: Da würde ich jetzt antworten drauf dass ich sage wenn du an ein Kaufhaus bist mit vielen verschiedenen Produkten Und Warengruppen also im Endeffekt ein bunter Laden Brauchst du trotzdem am endes tag einen Schaufenster wo du ein Produkt sage ich mal in den Fokus stellst das nach vorne stellt.

00:57:45: Du kannst die ganze Kaufhausen und Schaufenster stellen, ich glaube es darf nebeneinander existieren.

00:57:50: also diese Vielheit ja und trotzdem hat alles zu seiner Zeit vielleicht einen Schwerpunkt.

00:57:57: Das ist aus meiner Sicht übrigens auch das was du sehr gut lebst Weil du hast einfach Phasen, die ich ja jetzt auch schon sehe da wo die Musik zum Beispiel einfach sehr mittelpunkt steht.

00:58:06: Du hattest auch schon Phasens wo andere Themen wie Wasser sehr mittelpunkt standen oder auch Coaching.

00:58:13: also du hast ja auch ganz viele jetzt über die Jahre wo wir uns so kennen.

00:58:17: Ich finde ja du hast auch ganz viel neue Facetten mit dazu genommen oder gezeigt und gelebt.

00:58:23: Da könnt ihr mir auch vorstellen dass man sich da auch manchmal dann Fast in so einer Identitätskrise, selber fragt er war ich nicht eigentlich Musiker.

00:58:29: Jetzt riecht die mit den Leuten auf einmal über ganz andere Themen.

00:58:31: Ich ging es doch zum Schluss um Konzerte und müsste ich da nicht eigentlich irgendwie vor tausend Leuten ein Konzert spielen anstatt jetzt mit Leuten einen Online-Call zu machen?

00:58:40: Also was bin ich zum Schluss?

00:58:41: Dass sie wieder bei Richard Dawit brecht, wer bin ich und wenn ja wie viele?

00:58:46: Ja genau!

00:58:47: Die Vielheit ist schon glaube ich in uns angelegt Und trotzdem, glaube ich, darfst alles ein bisschen Fokus kriegen.

00:58:54: Also Vielheit und Fokus, Verbindung und trotzdem Identität.

00:59:03: Das war sogar unser Thema auch mal bei unserem anderen Kohlner.

00:59:06: also braucht es eine Identität für mich selber was ja eigentlich aus dem spirituellen Blick einen Quatsch ist weil Identität ja etwas Abgrenzendes ist und eigentlich immer darum geht die Identität auf zu lösen.

00:59:19: Ja aber Auf einer menschlichen Ebene darfst du das vielleicht trotzdem auch dann geben und trotzdem darf sich es dann wieder öffnen, um in die Vielheit zu gehen, sag ich jetzt mal.

00:59:28: Also sowohl als auch.

00:59:33: Um da vielleicht mal auch in der Metapher der Musikproduktion zu sprechen habe ich für mich auch gerade also so gesprochen hasten, als du auch das Bild von mir so beschrieben hast, habe ich mich da komplett widergefunden.

00:59:49: Ich glaube dass ist eben Auch darum geht, im Leben manchmal so diese Grenzen einzureißen und einfach auszuprobieren.

01:00:02: Und das dann als Vielfalt auch anzunehmen... Ich bin jetzt gerade in meiner vielfältigen Phase, ich probiere ganz viel aus!

01:00:13: Bisschen befähigmäßig und dann suche ich mir eine Sache aus auf die fokussier' ich mich Aber die kenn ich dann gar nicht, wenn ich die Phase vorher gar nicht habe mit dem ausprobieren.

01:00:26: Und so ist es in der Musikproduktion auch oder im Songwriting Schreckstrich, dann Produktion bis zum fertigen Song.

01:00:33: Genauso ist das auch... Es ist immer der Killer in Sessions, wenn jemand so Dinge unterbindet.

01:00:42: Ah nee, nee, so macht man's nicht!

01:00:44: Oder ah nee, ne, ne?

01:00:45: So macht man das nicht in dem Genre oder wie auch immer.

01:00:49: Wenn das alle gedacht hätten, wenn es ein Michael Jackson gedacht hätte.

01:00:52: Die Beatles gedacht hätten.

01:00:53: Queen gedacht hätte Dann würden uns heute die Welt hits fehlen.

01:00:58: Ja so macht man das alles nicht.

01:01:00: Sondern die haben auch ganz oft in ihrem Leben Grenzenlos gedacht Haben ganz viel wieder weggeworfen Und haben dann die Essenz am Ende in den Song verpackt.

01:01:14: und Ganz oft war der Song auch mal ganz anders weil es sich ausprobiert hat, kann man so machen.

01:01:21: Mit dem Instrument vielleicht die Melodie das A da hier Textänderung und dann hat man den Riesensalat aus ganz vielen Dingen Und am Ende fokussiert man sich wieder auf das Endprodukt.

01:01:34: Okay jetzt setzen wir das was hier liegt Auf diesem Buffetisch Setzen wir in der Essenz wieder zusammen und dafür und dass ist vielleicht auch wieder eine wichtige Metapher fürs Leben Lassen wir das, dass, dass.

01:01:48: Das lassen wir weg auch wenn's geil war.

01:01:51: aber in dem Fall passt jetzt leider nicht rein.

01:01:54: Schade tut mir im Herzen weh die Aufnahme wieder zu löschen das alles wieder wegzumachen Aber es hat jetzt in dem fall für des endprodukt keine funktion.

01:02:03: also setzen wir das jetzt neu mit fokus zusammen So diese in phasen denken und das liebe ich in meinem leben auch Und das eben zu erlauben dass man gerade wie du auch in der neuen phase ist um die dann nicht so zu limitieren.

01:02:17: Ja, da muss jetzt aber irgendwie ein Zeitplan her und ein Business-Plan.

01:02:19: Und dann muss es aber eine relativ schnellen Fokus-Idee her so... Sondern dieses Erlauben zu spielen.

01:02:25: Andere Stern!

01:02:26: So, ne?

01:02:27: So dieses einfach ausprobieren.

01:02:30: was passiert gerade so.

01:02:32: Ich habe gerade so ein bisschen dich an der Loop Station irgendwo im Kopf gehabt.

01:02:36: ja, wenn du erzählt hast wo man auch im Endeffekt, wenn wir das kann.

01:02:40: Wenn du eben viele Instrumente spielen kannst weil du einfach vielseitig begabt bist Okay, dann fängst du an und fängest wahrscheinlich erst mal mit irgendeinem Beat an.

01:02:49: Und dann kommt so sich irgendeinen Bass dazu und dann kommt irgendwie ein Piano dazu... Also so baut man das ja Schritt für Schritt auf und alles darf zu seiner Zeit auch seinen Raum kriegen.

01:03:00: Man kann nicht irgendwie in fünf Sekunden alles irgendwie durch huschen weil zum Schluss ist der ganze Song eine Katastrophe.

01:03:08: Alles zu seinerzeit darf gespielt werden und hat dann auch seinen Fokus und sein Raum.

01:03:14: Und jetzt sitze ich am Schlagzeug, und jetzt sitz' ich nur am Piano – nichts anderes ist wichtig!

01:03:20: Am Ende des Zeugs bin ich aber quasi der Dirigent oder der Producer, der das Ganze orchestriert mit dem großen overarching Purpose, also dem übergeordneten Sinn, dass es Dinge vielen Menschen Freude machen sollen und sehr reichen

01:03:36: soll.".

01:03:37: Genau, und die Leute, die dann das Endprodukteuern wissen gar nicht was da am Ende vielleicht alles noch auf der in dem Fall Loop Station aufgenommen wurde.

01:03:46: Was aber letztendlich gar nicht Verwendung gefunden hat.

01:03:49: Aber was total wichtig war um zu dem Endprodukt zu kommen weil eine Sache die andere wieder inspiriert.

01:03:54: Das habe ich für mich auch gemerkt wenn wir sofort gesagt hätten ne das machen wir jetzt nicht.

01:03:59: Jetzt kommst du mit deiner... keine Ahnung doofen Kalimba.

01:04:02: kommst jetzt daher probier es ein bisschen aus.

01:04:05: was für einen Quatsch.

01:04:05: das passt gar nicht in den Song.

01:04:07: Aber auf der Kalimba, was so ein kleines afrikanisches Holzinstrument ist mit Metalllipten, wo man einfach spielen kann.

01:04:16: Da ist plötzlich eine Melodie entstanden.

01:04:18: die hat dann wieder... ein anderer aufgegriffen und auf einem anderen Instrument gespielt.

01:04:22: Also diese dofe Kalimba, die keiner braucht hat aber für die zündende Idee gesorgt.

01:04:28: also war sie doch wichtig auch wenn sie am Ende nicht Verwendung gefunden hat und das hochskaliert quasi auf das Leben.

01:04:34: na es war halt wichtig dass mal auszuprobieren um daraus wieder eine neue Erkenntnis für was anderes zu ziehen.

01:04:40: und dementsprechend ich glaube das ist dann der Punkt dass wir uns erlauben einfach Erkenntnisse zusammen Erfahrungen zu machen.

01:04:50: Nichts ist umsonst und nichts war umsonsten, ne?

01:04:52: Ja voll!

01:04:56: Ja spannend also es wird eine spannende Reise.

01:04:59: aber ich würde sagen dass durch das Gespräch sind wieder drei vier Prozent mehr gerade Klarheit auch

01:05:05: so oder Idee.

01:05:07: Klarheit ist zu viel gesagt aber zumindest ein bisschen mehr Idee entstanden sag ich mal.

01:05:11: Hätten wir jegliche Klarheiten seitig hast du schon.

01:05:16: Okay ja geil das freut mich.

01:05:18: Das ist doch schön.

01:05:21: Ich bin auch gespannt, ich bin ja auch mal mehr oder weniger ein Teil der Reise.

01:05:28: Weil wir uns dann hier in dem schönen Format immer austauschen.

01:05:31: Ich bin gespannt was da so passiert über die Reise hinweg.

01:05:36: Das ist natürlich jetzt auch geil für die Leute, die da wissen dass da quasi jeder auch beim Steffen Kirchnern Umbruch ist und dann einfach das dann irgendwann so die Essenz Am Ende, ah das hat er irgendwie vor einem halben Jahr gesagt oder von dem Jahr.

01:05:52: Jetzt ist das draus geworden sehr cool!

01:05:54: Ja ich bin gespannt wäre es schön jetzt so ein Cut machen könnte in sechs oder zwölf Monaten.

01:05:59: So könnte man irgendeine Art und Weise wahrnehmen dass da der Prozess fortgeschritten ist.

01:06:07: Aber wie du vorher selbst gesagt hast, ich erinnere dich an deine Oster-Story Es geht nicht darum dass wir jetzt einen Cut machen Mensch, eigentlich hätte ich nicht Figuren in das Haus stellen.

01:06:19: Sonst geht er darum mitzuspielen.

01:06:24: Sehr gut!

01:06:26: Na ja dann lass uns spielen.

01:06:29: Let's play.

01:06:31: Geil.

01:06:31: Freu mich drauf.

01:06:32: Ich mich auch.

01:06:33: Danke dir fürs Gespräch.

01:06:35: So gerne.

01:06:36: Bis zum nächsten Mal und bis zum nächsten mal.

01:06:38: Ciao Are they all their souls?

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.